Lerntechniken für Juristen - Teil 2 - Arbeitstechniken und Gutachtentechnik von David Haas

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Über den Vortrag

In der e-Vorlesung Lerntechniken für Juristen Teil 2 geht es um das Verarbeiten von Informationen im Kurzzeitgedächtnis. In diesem Rahmen werden verschiedene Arbeitstechniken (Bspw. Markieren von Texten, Mind Maps sowie Strukturskizzen) trainiert und unter Effektivitätsgesichtspunkten beleuchtet. Ebenso werden Hinweise zur Gutachtentechnik gegeben.

Der Vortrag „Lerntechniken für Juristen - Teil 2 - Arbeitstechniken und Gutachtentechnik“ von David Haas ist Bestandteil des Kurses „Lerntechniken für Juristen“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Markieren von Texten
  • Strukturskizzen
  • Lineare Notiz
  • Mind Maps
  • Karteikarten
  • Gutachtentechnik

Quiz zum Vortrag

  1. bestimmten Lernstoff mit eigenen Worten wiederzugeben und diesen in Beziehung zu anderem Wissen setzen zu können.
  2. bestimmten Lernstoff auswendig zu lernen.
  3. bestimmten Lernstoff mit eigenen Worten zusammenhangslos wiederzugeben.
  4. bestimmten Lernstoff zur Kenntnis zu nehmen.
  1. ich den Inhalt zwischen den markierten Wörtern mit eigenen Worten wiedergeben muss.
  2. ich beim Markieren Zeit spare und mich dadurch besser konzentrieren kann.
  3. gerade das Arbeiten mit verschiedenen Farben beide Gehirnhälften anregt.
  4. ein einziges Wort genügt, um das entsprechende Wissensnetz zu aktivieren.
  1. die Informationen im Gedächtnis ebenfalls wie in einem Netzwerk durch verschiedene Beziehungen miteinander verbunden sind.
  2. das Herausarbeiten von Beziehungen an die Schlüsselwörter anknüpft.
  3. so die Wiedergabe des Textes anhand weniger Wörter möglich ist.
  4. komplexe Zusammenhänge geordnet und in Beziehung zueinander gesetzt werden können.
  1. 90% der aufgeschriebenen Wörter unnötig sind.
  2. 60% der aufgeschriebenen Wörter unnötig sind.
  3. viele Wörter mehrfach verwendet werden.
  4. das Verwenden von Füllwörtern das Verständnis des Gesamtzusammenhangs erschwert.
  5. sie beim Wiederholen deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt als eine Strukturskizze.
  1. Hauptthema in der Mitte festhalten, Schlüsselwörter und Struktur herausarbeiten, Verbindungen einzeichnen, Skizzen/Farben verwenden
  2. Hauptthema in der Mitte festhalten, Verbindungen einzeichnen, kleine Skizzen anfertigen
  3. Schlüsselwörter und Struktur herausarbeiten, kleine Skizzen anfertigen, Verbindungen einzeichnen
  4. Bunte Skizze in der Mitte erstellen, Hauptthema nach Schlüsselwörtern untergliedern, Schlüsselwörter mit Skizze verbinden
  1. Das limbische System wird durch die Strukturen der Mindmap unterstützt.
  2. Das vernetzte Denken wird gefördert.
  3. Die Arbeit mit einzelnen Wörtern spart Zeit beim Herausschreiben und beim Wiederholen.
  4. Es wird insbesondere die linke Gehirnhälfte gefördert, da sie auf Farben und räumliche Strukturen anspringt.
  5. Die Verarbeitungstiefe des Lernstoffs ist nur sehr gering, wodurch der Stoff leichter behalten werden kann.
  1. eignen sich insbesondere zum Lernen von Definitionen.
  2. eignen sich dazu, den Stoff möglichst kompakt darzustellen.
  3. eignen sich zur schnellen Wiederholung, da sie nur das Wesentliche eines bestimmten Themenkomplexes beinhalten.
  4. eignen sich dazu, komplexen Stoff darzustellen.
  5. eignen sich dazu, Zusammenhänge darzustellen.
  1. Ein leserliches und strukturiertes Erscheinungsbild
  2. Es wird sich nur auf Informationen aus dem Sachverhalt bezogen.
  3. Inhaltliche Richtigkeit
  4. Die Verwendung des Urteilsstils
  5. Die Verwendung möglichst verschachtelter Sätze

Dozent des Vortrages Lerntechniken für Juristen - Teil 2 - Arbeitstechniken und Gutachtentechnik

 David Haas

David Haas

Referent David Haas ist Geschäftsführer des Bildungsunternehmens buildup in Münster. Darüber hinaus ist er Trainer und Berater für die Bereiche persönliche und berufliche Effektivität. David Haas studierte Jura sowie in den Nebenfächern BWL, VWL und Psychologie an den Universitäten Bayreuth, Qingdao (China) und Münster und schloss sein Studium mit Auszeichnung ab. Er ist Stipendiat der Stiftung der deutschen Wirtschaft.


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Auszüge aus dem Begleitmaterial

... IV 346 II 285 Vertraglich/Allgemeines Schuldrecht (Minderung) 346 I, 347 284, Rentabilitätsvermutung Leistungspflicht 280 I Vertragsähnlich/ GoA/Geschäftsanmaßung 346, I, 313 c.i.c. iVm 249 667 667 c.i.c. iVm 249 684, 1 iVm BerR c.i.c. 122 177 GoA iVm 280 678 670, 683 Dingliche ASe EBV 1147 985 861 1007 951 iVm. ...

... Bsp: T hat das Haus des O - eine fremde Sache - beschädigt und damit den objektiven TB verwirklicht Bsp: Mit Entwendung des Autos des O hat T eine fremde bewegliche Sache weggenommen und den objektiven Tatbestand verwirklicht. Zwischen-/Gesamtergebnis ...

... genügen unserem Gehirn, um Inhalte wiedergeben zu können. Strukturskizze: Hierbei werden einzelne Wörter in Beziehung zueinander gesetzt und durch Striche/Linien miteinander verbunden. Dabei geht es letztlich um den zweiten Teil des Verstehens, nämlich Lernstoff in Beziehung setzen. Lineare Notiz: Die lineare Notiz ist die klassische Form von Mitschriften. Gegenüber Strukturskizzen weisen sie zwei Nachteile auf (1. Notierung unnötiger Füllwörter, 2. Keine Beziehung zwischen den Schlüsselwörtern). Wenn man lineare Notizen erstellt, dann empfiehlt sich die ABCD 4-Felder-Technik: A = Inhaltsverzeichnis, Datum etc., B = lineare Mitschrift, ...

... Trotzdem war es für Steinmarder richtig, in die Stadt zu ziehen. In der Natur wären sie im vergangenen Jahrhundert fast ausgestorben. Heute leben in Berlin in fast allen Stadtteilen Steinmarder. Es sind heute wahrscheinlich sogar mehr als früher, als sie noch in der Natur lebten. Ist es für die Tiere nicht unangenehm, dass sie in die Städte ziehen müssen? Nein, sagen die Wissenschaftler: Die Tiere suchen nicht unbedingt das, was wir Menschen uns unter Natur vorstellen, also Wiesen und Wälder, einsame Seen und Berge. Sie wollen einfach einen Platz zum Leben - der kann auch ungewöhnlich sein. Waschbären zum Beispiel leben gern auf Dachböden. Sie klettern die Regenrinnen hoch und schlüpfen unter die Dachziegel. Vorsicht vor Wildschweinen! Gefährlich für Menschen können Wildschweine sein. Sie kommen im Winter in die Stadt, weil dort der Boden nicht so hart gefroren ist wie auf dem Land. So können sie in Gärten die Erde umpflügen, um dort nach Regenwürmern, Wurzelknollen oder Kleintieren zu suchen. Nachdem eine Rotte, so heißt eine Gruppe von Wildschweinen, im Garten war, sieht es dort ...