Begutachtung der Glaubwürdigkeit von Jeanette Goslar

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Begutachtung der Glaubwürdigkeit“ von Jeanette Goslar ist Bestandteil des Kurses „Vernehmungspsychologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Die Beurteilung der Glaubhaftigkeit
  • Wie bewerte ich eine Aussage?
  • Nicht erlebnisbasierte Aussagen - Woran erkennen wir sie
  • 19 Realkennzeichen
  • Die Rolle des Sachverständigen im Prozess
  • Die "eingebettete" Lüge

Quiz zum Vortrag

  1. Suggestive/wiederholte Befragung der Kinder, Gruppendruck, Indizierung eines Stereotyps, Negatives Hypothesentesten.
  2. Autosuggestion der Kinder, Gruppendruck, Indizierung eines Stereotyps, richtiges Hypothesentesten.
  3. Autosuggestion der Kinder, Fehlendes Gemeinschaftsgefühl, Indizierung eines Stereotyps, Negatives Hypothesentesten.
  4. Autosuggestion der Kinder, Gruppendruck, Indizierung eines Stereotyps, fehlendes Hypothesentesten.
  5. Autosuggestion der Kinder, Gruppendruck, Indizierung eines Stereotyps, Negatives Hypothesentesten.
  1. Verhaltensorientierte Methode: nonverbales und paralinguistisches Verhalten; psychophysiologische Aussagebeurteilung
  2. Inhaltsorientierte Methode: Merkmalsorientierte Inhaltsanalyse
  3. Charakterorientierte Methode: Einschätzung der Charaktereigenschaften und darauf basierte Einschätzung der Glaubhaftigkeit
  4. Verlaufsmethode: Prüfung des bisherigen Lebensverlaufs von Zeugen und eine darauf beruhende Einschätzung
  1. Leitfrage, Persönlichkeitsanalyse des Zeugen, Motivanalyse, Kriterienorientierte Inhaltsanalyse, Gutachten
  2. Kriterienorientierte Inhaltsanalyse, Persönlichkeitsanalyse des Zeugen, Leitfrage, Motivanalyse, Gutachten
  3. Leitfrage, Motivanalyse, Persönlichkeitsanalyse des Zeugen, Kriterienorientierte Inhaltsanalyse, Gutachten
  4. Leitfrage, Kriterienorientierte Inhaltsanalyse, Motivanalyse, Persönlichkeitsanalyse des Zeugen, Gutachten
  1. Allgemeine Merkmale, Inhaltliche Besonderheiten
  2. Motivationsbezogene Inhalte, Spezielle Inhalte
  3. Deliktspezifische Inhalte
  4. Besondere Merkmale, äußere Merkmale
  5. Charakterliche Merkmale
  1. Bei der Beurteilung der Glaubwürdigkeit und Glaubhaftigkeit bei Persönlichkeitsstörungen.
  2. Bei der Beurteilung von Kindern.
  3. Bei der Beurteilung älterer Menschen.
  4. Bei der Beurteilung von kranken Menschen.
  1. Logische Konsistenz/quantitativer Detailreichtum/ungeordnet sprunghafte Darstellung
  2. Logische Konsistenz/qualitativer Detailreichtum/ungeordnet sprunghafte Darstellung
  3. Nicht logische Konsistenz/qualitativer Detailreichtum/lückenlos geordnete Darstellung
  4. Irrationale Sprünge/quantitativer Detailreichtum/rational sprunghafte Darstellung

Dozent des Vortrages Begutachtung der Glaubwürdigkeit

 Jeanette  Goslar

Jeanette Goslar

Jeanette Goslar ist als Rechtsanwältin und Fachanwältin für Strafrecht in eigener Kanzlei tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Straf- und Familienrecht. Neben einem Abschluss als Diplom-Kriminologin und zahlreichen, ergänzenden Fortbildungen, hat sie eine Ausbildung als systemische Therapeutin absolviert und ist seit 2009 durch die Systemische Gesellschaft anerkannt. Jeanette Goslar hält Seminare in dem Bereich Kommunikation, führt Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen aus und bietet Unterstützung durch lösungsorientiertes Coaching an.

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

... von Richtern Problem: Aussagepsychologie hat „nach 90 Jahren Forschung ...

... sich auf Ihre erste Zeugenvernehmung vorbereitet? Aktenstudium: 8 Kollegen befragt: 5 Materialen/Literatur 3 Haben Sie im Laufe Ihrer Dienstzeit an Schulungen zu Zeugenvernehmungen teilgenommen ...

... gemacht? Nein erst freie Rede, dann nachfragen. Haben Sie das Gefühl, Ihre Vernehmungstechnik im Laufe der Dienstzeit verbessert ...

... abweicht, liegt das a.) daran, dass der Zeuge keine oder eine verblasste Erinnerung hat, b.) an der Durchführung oder Dokumentation der ...

... einer Skala von 1 - 10 ein 1=unzuverlässig 5=einigermaßen zuverlässig 10=sehr zuverlässig Ergebnis ...

... denen die anderen Eltern alarmiert werden. Zur Zurückhaltung mahnende Äußerungen werden massiv kritisiert. Befragungen der Kinder führen zunächst zu keinen weiteren Angaben. Im Laufe der Monate berichten immer mehr Kinder ...

... den Anus oder die Scheide der Kinder eingeführt Nadeln, Nägel und Taschenmesser in die Genitalien ...

... versprochen, wenn sie etwas erzählen würde. Ich habe ihr die Belohnung versprochen, weil sie ...

... Problematik von falschen Missbrauchsbeschuldigungen. Bessere Schulung von Erziehern, Mitarbeitern ...

... die vernehmende Person die Indikatoren für den ...

... auf den Beschuldigten Absichtliche Falschaussage Intentionale oder irrtümliche Induktion einer Falschaussage ...

... im konkreten Fall möglichen Einflüsse von Dritten diese spezifische Aussage machen, ...

... durch eine überlegene inhaltliche Qualität. "Aussagen über selbst erlebte Vorgänge müssen sich von Äußerungen über nicht selbst erlebte Vorgänge unterscheiden ...

... intellektuelle und sprachliche Kompetenz (bei Sexualdelikten ist sexualbezogenes Wissen zu berücksichtigen). 1. Angewandung von Methoden der psychologischen Diagnostik (biographische Analyse, Tests, Beobachtung...) 2. Motivanalyse: Gibt es Quellen für eine intentionale ...

... Emotionen des Zeugen zu dem Zeitpunkt). Die kriterienorientierte Inhaltsanalyse/ Realkennzeichenanalyse (siehe 3.) setzt voraus, dass die Aussage ein Produkt des Aussagenden ist. 3. ...

... Selbstpräsentation als glaubwürdig Inhaltsanalytische Ansatz beruht auf Sterns ...

... 6.Wiedergabe von Gesprächen 7.Schilderung von Komplikationen im Handlungsverlauf Inhaltliche Besonderheiten 8.Schilderung ausgefallener Einzelheiten 9.Schilderung nebensächlicher Einzelheiten 10.Phänomengemäße Schilderung unverstandener Handlungselemente 11.Indirekt handlungsbezogene ...

... sich enttäuscht darüber, dass die austretende „Brause“ nie wie ihr Lutscher nach Cola geschmeckt habe, obwohl ihr dies immer wieder versprochen worden sei. ...

... Freund ihrer Mutter im Wohnwagen gewaltsam missbraucht. Sie berichtete einen Vorfall, bei dem sie allein mit dem Beschuldigten im Wohnwagen gewesen sei ...

... => Nein, keine schematische Verwendung der Realkennzeichen. Kann die Aussage als wahr eingestuft werden, wenn die merkmalsorientierte Inhaltsanalyse positiv ausfiel? => Nein ? Kann umgekehrt aus ...

... nicht sehr trennscharf, z.B. Detailreichtum Fehlschlüsse durch selektive Nutzung von Indikatoren! ...

... nur Vermittler besonderer Sachkunde? ...

... 12. Lebensjahr mehrfach von Vater und Onkel unter starkem Gewalteinsatz missbraucht worden zu sein. Lehrer, Freunde und ...

... Onkel (4,5 Jahre) 05.05.1996 Onkel legt Revision ein 25.09.1996 BGH verwirft Revision 14.12.2005 Freispruch für den Onkel 02.10.2006 Freispruch ...

... alles stimmt, was der Patient erzählt.“ Fehlinterpretationen und einseitiges Hypothesentesten Sexueller Missbrauch als alleinige Erklärungsschablone: Gab jemand seine Täterschaft zu, war er überführt - leugnete er, war er ein besonders hartnäckiger ...

... Fragen/ macht Unterstellungen -Der Chefarzt schreibt Amelie habe ihren „Missbrauch aufgedeckt“ -Permanenter ...

... Form der Lüge ist sehr schwer zu durchschauen, da in vielen Bereichen sehr lebhaft und ...

... dessen übereinstimmt, den sie überzeugen soll.“ Lügner zeigen uns kulturbedingte ...

... Ein Beispiel: Orte der Vergewaltigungen durch den Onkel: Augenschein-Beweis: ...