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Compliance in der Automobilindustrie: Spionage, Korruption und Patentverletzungen

Compliance in der Automobilindustrie: Spionage, Korruption und Patentverletzungen

Compliance ist ein sehr wichtiges Thema – auch und insbesondere für die Automobilbranche. Diese ist durch ihre komplexen Strukturen besonders anfällig für Compliance-Schäden. Spionage, Korruption oder Markenrechtsverletzungen sind nur ein paar der Gefahren, die Automobilhersteller unbedingt im Blick behalten sollten, um den schwerwiegenden Folgen zu entgehen. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Compliance-Gefahren in der Automobilindustrie auf einen Blick und informieren über die empfohlenen Schutzmaßnahmen.
compliance automobilindustrie
Lecturio Redaktion

·

08.06.2023

Inhalt

Schulen Sie Ihre Mitarbeitenden und sichern Sie den Erfolg und die Innovationsfähigkeit Ihres Unternehmens

Herausforderungen in der Automobilindustrie

Automobilhersteller sind global tätig und arbeiten mit vielen verschiedenen Zulieferern weltweit zusammen. Durch diese Komplexität ist die Branche mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, die sich insbesondere aus den Gesetzesvorschriften verschiedener Länder ergeben.

Für die Automobilindustrie gilt es allein in der Europäischen Union mehr als 80 Bestimmungen zu beachten. Hinzu kommen viele bundesstaatliche und staatliche Regelungen in den USA, welche Umwelt-, Sicherheit- und Importbestimmungen festlegen. Diese sind zum Beispiel:

Eine weitere Herausforderung, mit der Autohersteller und deren Zulieferer konfrontiert sind, ist das große Potenzial für Markenrechtsverletzungen, Korruption sowie für Industrie- und Wirtschaftsspionage. Die Gefahr solcher Verstöße liegt deutlich über den Durchschnittswerten anderer Branchen.

Die große Anfälligkeit für Wirtschaftskriminalität ergibt sich zu einem großen Teil aus dem Zusammenspiel vieler unterschiedlicher Akteure. Da Automobilhersteller mit einer Vielzahl von Zulieferern zusammen arbeiten, ist es äußert schwierig die komplexen Strukturen zu überwachen.

Die Automobilbranche und ihre Zulieferer – Träger der deutschen Wirtschaft

Im Jahr 2021 generierten Unternehmen in dieser Branche 411 Milliarden Euro Umsatz und beschäftigten nahezu 786.000 Menschen.

Deutschland exportiert jeden Monat ungefähr 400.000 Autos in die ganze Welt. Damit trägt die deutsche Automobilindustrie einen erheblichen Teil zur deutschen Volkswirtschaft bei.

Compliance in der Automobilindustrie

Compliance steht in der Automobilbranche viel stärker im Fokus als in anderen Industrien

Für Zulieferer, die für Autohersteller tätig sind, spielt Compliance eine enorm wichtige Rolle. Denn um einheitliche Standards gewährleisten zu können, haben die Hersteller hohe Compliance-Anforderungen an ihre Zulieferer.

Diese Notwendigkeit ergibt sich allein schon aus der Tatsache, dass ein einzelner Hersteller beispielsweise durchschnittlich von 1.600 Unternehmen beliefert wird und die jeweiligen Zulieferer in manchen Fällen bis zu 16.000 km voneinander entfernt produzieren.

Für die Autohersteller sind einheitliche Compliance-Vorschriften deshalb wichtig, weil sie selbst nach dem Prinzip der Zurechnung bei Verstößen der Zulieferer haften.

Aufgrund dessen haben die Hersteller ein großes Interesse daran, dass ihre Zulieferer die Standards einhalten und keine Compliance-Schäden verursachen.

Die meisten Zulieferer der großen Automobilhersteller sind mittelständische Unternehmen. Auch im Mittelstand besteht großer Bedarf an Compliance-Maßnahmen, der jedoch noch nicht von allen Unternehmen erkannt worden ist.

Hinzu kommt, dass die meisten Zulieferer-Unternehmen nicht nur einen Autohersteller beliefern, sondern mehrere. Somit müssen sie sich auch an die Vorschriften unterschiedlicher Unternehmen gleichzeitig halten und die verschiedenen Anforderungen koordinieren.

Aufholbedarf in einigen Bereichen der Compliance

Die Notwendigkeit von Compliance haben Zulieferer und Autohersteller bereits erkannt: In einer Umfrage aus dem Jahr 2013 gaben bereits 79 % der befragten Unternehmen an, ein Compliance-Programm etabliert zu haben.

Damit ist die Automobilbranche anderen Branchen ein Stück voraus. Dort haben lediglich 74 % ein Compliance-Programm eingeführt.

Der Aufholbedarf wird deutlich, wenn man die Korruptions-Compliance betrachtet: Nur 58 % der befragten Automobilhersteller und deren Zulieferer haben ein Anti-Korruptionsprogramm etabliert.

Dies entspricht den branchenübergreifenden Angaben. In Anbetracht der Tatsache, dass die Gefahr von Bestechung und Korruption in der Automobilindustrie besonders hoch ist, sind die Werte jedoch erschreckend niedrig.

Im Hinblick auf die kartellrechtliche Compliance hingegen haben viele Unternehmen der Autobranche die Gefahr bereits erkannt: Immerhin 47 % geben in der Umfrage an, über kartellrechtliche Compliance-Programme zu verfügen.

Compliance-Gefahren, mit denen Hersteller konfrontiert sind

Patent- und Markenrechtsverletzungen

Innovationen und geistiges Eigentum sind die beiden Hauptfaktoren für Erfolg in der Automobilindustrie. Die Verletzung von Patent- und Markenrechten ist daher ein besonders schwerwiegendes Problem, da in der Automobilbranche durch Know-How-Abfluss den größten finanziellen Schaden verursacht wird.

Eine Verletzung des Patentrechtes liegt dann vor, wenn eine patentierte Erfindung unerlaubterweise genutzt wird. Markenrechte hingegen werden verletzt, wenn eine eingetragene Marke ohne Erlaubnis genutzt wird.

Eine Marke kann neben dem Logo und dem Namen der Firma zum Beispiel auch die bloße Form eines Produktes sein.

Besonders Volkswagen hat mit diesem Problem schon lange zu kämpfen. Chinesische Partner verletzten die Patente des Konzerns, indem sie die VW-Motoren mithilfe illegal kopierter Konstruktionspläne nachbauen.

Und auch das Getriebe der Volkswagen wurde von chinesischen Partnern fast vollständig übernommen.
Volkswagen entschied sich jedoch gegen eine Klage.

Die Begründung: Die Kopien entscheiden sich durch minimale Details von den Originalteilen und sind damit nicht identisch. Der Konzern sah deshalb kaum Chancen auf einen Erfolg vor Gericht.

Ein weiterer interner Grund war aber wohl auch, dass VW seine Position auf dem chinesischen Markt nicht gefährden wollte, denn dieser ist entscheidend für den Erfolg des Konzerns.

Industrie- und Wirtschaftsspionage

Auch durch Industrie- und Wirtschaftsspionage sind Innovationen und geistiges Eigentum der Unternehmen in Gefahr. Denn wenn sensible Daten ausspioniert werden, geht dem Unternehmen wichtiges Know-How verloren.

Oftmals stammen die Täter sogar aus dem eigenen Unternehmen und geben sensible Informationen an Dritte weiter. In den meisten Fällen aber sind externe Personen oder andere Unternehmen für die Spionage verantwortlich.

Aber auch andere Länder können für Spionage verantwortlich sein, wie der Fall eines russischen Agentenpaares zeigt. Ein Maschinenbauer soll demnach bei Autozulieferern in Deutschland und Österreich gearbeitet und Spionage betrieben haben. Die sensiblen Daten soll er dann an einen russischen Auslandsgeheimdienst weitergegeben haben.

Compliance-Verstöße im eigenen Unternehmen

Compliance betrifft nicht nur den Schutz von eigenen Informationen und Wissen. Denn Compliance als Form der Regeltreue soll ebenfalls sicherstellen, dass Rechtsverletzungen nicht durch das eigene Unternehmen begangen werden. Gerade in der Autoindustrie ist das ein Thema, welches nicht zu missachten ist

Korruption und Bestechung

Korruption und Bestechung von Mitarbeitern ist eine Gefahr, die bei Zulieferern der Autobranche allgegenwärtig ist. Das hohe Risiko ergibt sich in erster Linie durch den hohen Konkurrenz- und Preisdruck.

Oftmals bestehen die Risiken bereits in der Unsicherheit der Mitarbeiter in Bezug auf den Umgang mit Geschenken und anderen Zuwendungen. Daraus kann sehr schnell eine Einflussnahme von Geschäftspartnern resultieren.

Der Autozulieferer Continental hat das Problem von Korruption und Bestechung zu spüren bekommen. Der Reifenhersteller musste zahlreiche Personen aus dem Vertriebs-Management in China wegen Korruptionsverdacht entlassen.

Die Mitarbeiter sollen sich bei Geschäften persönlich bereichert haben. In welcher Größenordnung sich die Compliance-Verstöße abspielten ist zwar nicht bekannt, die harten Konsequenzen sollten jedoch hauptsächlich ein Signal an andere Mitarbeiter sein.

Die Folgen von Korruptionsfällen im eigenen Unternehmen sind vielseitig: Bußgeldzahlungen, Schadenersatzforderungen sowie Kosten für Gerichtsprozesse und Anwälte. In besonders schweren Fällen droht den Beteiligten sogar eine Freiheitsstrafe.

Hinzu kommen verheerende Imageschäden. Das betroffene Unternehmen verliert in einem hohen Maße das Vertrauen von Mitarbeitern und der Öffentlichkeit. Fehltritte einzelner Mitarbeiter können das gesamte Unternehmen über einen langen Zeitraum hinweg in ein schlechtes Licht rücken.

Kartellverstöße

Wettbewerbswidrige Absprachen in der Automobilindustrie entsprechen ungefähr dem Durchschnitt aller Branchen. Trotzdem sollte diese Gefahr nicht unterschätzt werden, denn dadurch kann ein großer finanzieller Schaden entstehen. Außerdem ist die Dunkelziffer von Kartellrechtsverstößen möglicherweise deutlich höher, als es die offiziellen Zahlen vermuten lassen.

Ein aufgeklärter Verstoß gegen das Kartellrecht betrifft das Zulieferer-Unternehmen Eberspächer. Dieses hat mit seinem bayrischen Wettbewerber Webasto über 10 Jahre lang die Preise für Standheizer und Zuheizer abgesprochen und in die Höhe getrieben.

Außerdem teilten die beiden Unternehmen die Kunden untereinander auf. Dieser Fall wiegt gerade deshalb schwer, weil die beiden betroffenen Unternehmen die einzigen Hersteller von Standheizungen in Europa sind.

Die EU-Kommission verurteilte Eberspächer deshalb zu einer Bußgeldzahlung in Höhe von 68 Millionen Euro. Webasto hingegen wurde eine Strafe von 222 Millionen Euro erlassen, da das Unternehmen selbst die Behörden auf das Kartell hinwies.

Wenn Unternehmen gegen das Kartellrecht verstoßen, müssen sie mit drastischen Strafen rechnen. Das Bundeskartellamt verhängt hohe Bußgelder, wenn Unternehmen illegale Absprachen treffen.

Auch Haftstrafen und arbeitsrechtliche Konsequenzen sind keine Seltenheit. Und damit nicht genug: Andere Unternehmen können Schadenersatz fordern, wenn sie durch das Kartell benachteiligt wurden.

Prävention: Wie sollten Zulieferer sich schützen?

Ein funktionierendes und gelebtes Compliance-Management-System ist der wichtigste Schritt in Richtung Prävention. Dies ist der einzige Weg für Zulieferer, um sich vor den schwerwiegenden Folgen von Compliance-Verstößen zu schützen.

Unternehmenskultur spielt wichtige Rolle, um Schäden vorzubeugen

Die Unternehmenskultur spielt eine entscheidende Rolle, um Verstößen vorzubeugen. Führungskräfte müssen deutlich machen, dass alle Handlungen mit den gesetzlichen und unternehmensinternen Regelungen vereinbar sein müssen.

Die ethischen Grundlagen in Unternehmen können beispielsweise in einem Verhaltenskodex festgeschrieben werden. Solche klaren Richtlinien bieten den Mitarbeitern Orientierung, sodass sie unerlaubte Verhaltensweisen besser erkennen können.

Ein Leitfaden des Unternehmens zu verschiedenen Themenbereichen der Compliance kann Mitarbeitern eine wichtige Orientierungshilfe sein.

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) beispielsweise hat einen Leitfaden zum Kartellrecht für seine Mitglieder erstellt. Dieser enthält konkrete Verhaltensregeln, die von kartellrechtlicher Bedeutung sind und an die sich die Verbandsmitglieder verbindlich halten müssen.

Mitarbeiterschulung und -sensibilisierung als wichtige Präventionsmaßnahme

Viele Fälle von Industrie- und Wirtschaftsspionage entstehen durch Unachtsamkeit der Mitarbeiter. Um diese Gefahrenquelle zu minimieren, sind umfassende Compliance-Schulungen eine mögliche Maßnahme.

In diesen lernen die Mitarbeiter die zahlreichen Risiken kennen und werden für heikle Themen wie Spionage sensibilisiert. 

Dabei kann es zum Beispiel hilfreich sein, Angestellten die typischen Vorgehensweisen bei Spionagefällen aufzuzeigen.

Die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen ist eine weitere Maßnahme, um Spionage und Informationsverlust vorzubeugen.Zufriedene Mitarbeiter bleiben in den meisten Fällen auch lange in der Firma.

Sollten sie das Unternehmen doch verlassen, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass sie ihr Wissen an Dritte weitergeben. Die Gefahr von Spionage und Informationsverlust kann jedoch niemals vollkommen abgewendet werden – auch eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit gewährleistet keine 100%ige Sicherheit.

Generell können Gesetzesverstöße nur vermieden werden, wenn Mitarbeiter und Führungskräfte die gesetzlichen Regelungen kennen und immer auf dem neuesten Stand sind. Um dies zu erreichen, ist eine qualitativ hochwertige und umfassende Schulung Ihrer Mitarbeiter unabdinglich.

Passende Schulungen finden

In jedem Unternehmen müssen adäquate und spezifische Compliance-Strukturen etabliert werden. Das gilt für die Automobilbranche aufgrund ihrer besonderen Voraussetzungen ebenso. Für die Autobranchen bedeutet das vor allem die Fokussierung auf Themen wie Korruption, Wissens-Abfluss und Patentverletzungen.

Compliance sollte aus einer inneren Einstellung heraus geschehen und es ist unumgänglich, dass das Thema von allen Mitarbeiter getragen wird.

Durch nachhaltige Schulungen können an alle Mitarbeiter Informationen zu den relevanten Compliance-Themen wie Korruption oder Wissensabfluss übermittelt werden. Dabei kann die Einweisung in verschiedenen Formaten erfolgen:

  • Angebot von externen Schulungen
  • In-House Schulungen abhalten – mit oder ohne externem Dienstleister
  • E-Learning-Lösungen für Compliance-Schulungen etablieren. Entweder als reine E-Learning-Lösung oder als Blended Learning Konzept kombiniert mit In-House Schulungen

E-Learning als Schulungsinstrument

E-Learning kann auch in der Automobilindustrie ein wichtiges Instrument für allgemeine Compliance-Schulungen sein, aber ebenfalls für andere für den Produktionsablauf relevante Themengebiete wie Arbeitssicherheit, Qualitätsmanagement (ISO/TS 16949) oder Umweltschutz.

Die steigende Zahl an Gesetzen und Compliance-relevanten Themenbereichen erfordert eine schnelle und effektive Weiterbildung. Skandale wie von VW erhöhen den Druck auf die Automobilbranche, effektive Compliance-Strukturen zu implementieren.

Compliance-Schulungen können kostspielig sein

In der Automobilbranche sind eine Vielzahl von Personen angestellt. Allein in Deutschland arbeiten 447.200 Personen bei Autoherstellern direkt und 295.000 bei deren Zulieferern.

Die Konzerne müssen daher effektive und kostengünstige Methoden finden ihre Mitarbeiter zu schulen. Präsenzschulungen und In-House-Schulungen können für eine große Anzahl an Mitarbeitern sehr schnell sehr teuer werden.

E-Learning Lösungen wie Videoangebote bieten den Vorteil, dass Schulungen direkt vor Ort und für ein großes Publikum zur Verfügung stehen. Inhalte können so außerdem flexibel aufgerufen und leichter wiederholt werden.

Bei Compliance-Schulungen durch E-Learning ist es Arbeitgebern darüber hinaus mittels Kontrollmechanismen möglich, nachzuvollziehen, wie relevante Themen von den Mitarbeitern angenommen wurden. Solche Mechanismen, erlauben außerdem nachweislich die Unterweisung von Mitarbeitern zu dokumentieren.

Online-Compliance-Training für Ihr Unternehmen

Lecturio bietet Compliance Schulungen mit hochqualitativen und praxisnahen Online-Video-Trainings. Sie erhalten Ihre eigene Online-Akademie und können Ihre Mitarbeiter und Führungskräfte schnell und kosteneffizient in alle relevanten Compliance- und Sicherheitsregeln einweisen.

Für weniger als 10 € pro Mitarbeiter pro Jahr können Sie sich und Ihr Unternehmen enthaften und vor Compliance-Schäden bewahren.

Quellen

Wirtschaftskriminalität und Compliance in der Automobilindustrie via PwC

Die Bedeutung von Compliance für die Unternehmen des KFZ-Gewerbes via Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK)

Leitfaden Kartellrecht via  VDA

Zahlen und Daten – Übersicht via VDA

Risk und Compliance: Die Anforderungen wachsen via Automotive IT

Automobilbranche via Thomson Reuters

VW-Skandal offenbart mangelhafte Aufsicht via N-TV

Volkswagen: Wo war die Compliance? via Compliance Digital

China klaut Volkswagen-Patente via Handelsblatt

Automobilindustrie via BMWK

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Simon Veiser

Simon Veiser beschäftigt sich seit 2010 nicht nur theoretisch mit IT Service Management und ITIL, sondern auch als leidenschaftlicher Berater und Trainer. In unterschiedlichsten Projekten definierte, implementierte und optimierte er erfolgreiche IT Service Management Systeme. Dabei unterstützte er das organisatorische Change Management als zentralen Erfolgsfaktor in IT-Projekten. Simon Veiser ist ausgebildeter Trainer (CompTIA CTT+) und absolvierte die Zertifizierungen zum ITIL v3 Expert und ITIL 4 Managing Professional.

Dr. Frank Stummer

Dr. Frank Stummer ist Gründer und CEO der Digital Forensics GmbH und seit vielen Jahren insbesondere im Bereich der forensischen Netzwerkverkehrsanalyse tätig. Er ist Mitgründer mehrerer Unternehmen im Hochtechnologiebereich, u.a. der ipoque GmbH und der Adyton Systems AG, die beide von einem Konzern akquiriert wurden, sowie der Rhebo GmbH, einem Unternehmen für IT-Sicherheit und Netzwerküberwachung im Bereich Industrie 4.0 und IoT. Zuvor arbeitete er als Unternehmensberater für internationale Großkonzerne. Frank Stummer studierte Betriebswirtschaft an der TU Bergakademie Freiberg und promovierte am Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe.

Sobair Barak

Sobair Barak hat einen Masterabschluss in Wirtschaftsingenieurwesen absolviert und hat sich anschließend an der Harvard Business School weitergebildet. Heute ist er in einer Management-Position tätig und hat bereits diverse berufliche Auszeichnungen erhalten. Es ist seine persönliche Mission, in seinen Kursen besonders praxisrelevantes Wissen zu vermitteln, welches im täglichen Arbeits- und Geschäftsalltag von Nutzen ist.

Wolfgang A. Erharter

Wolfgang A. Erharter ist Managementtrainer, Organisationsberater, Musiker und Buchautor. Er begleitet seit über 15 Jahren Unternehmen, Führungskräfte und Start-ups. Daneben hält er Vorträge auf Kongressen und Vorlesungen in MBA-Programmen. 2012 ist sein Buch „Kreativität gibt es nicht“ erschienen, in dem er mit gängigen Mythen aufräumt und seine „Logik des Schaffens“ darlegt. Seine Vorträge gestaltet er musikalisch mit seiner Geige.

Holger Wöltje

Holger Wöltje ist Diplom-Ingenieur (BA) für Informationstechnik und mehrfacher Bestseller-Autor. Seit 1996 hat er über 15.800 Anwendern in Seminaren und Work-shops geholfen, die moderne Technik produktiver einzusetzen. Seit 2001 ist Holger Wöltje selbstständiger Berater und Vortragsredner. Er unterstützt die Mitarbeiter von mittelständischen Firmen und Fortune-Global-500- sowie DAX-30-Unternehmen dabei, ihren Arbeitsstil zu optimieren und zeigt Outlook-, OneNote- und SharePoint-Nutzern, wie sie ihre Termine, Aufgaben und E-Mails in den Griff bekommen, alle wichtigen Infos immer elektronisch parat haben, im Team effektiv zusammenarbeiten, mit moderner Technik produktiver arbeiten und mehr Zeit für das Wesentliche gewinnen.

Frank Eilers

Frank Eilers ist Keynote Speaker zu den Zukunftsthemen Digitale Transformation, Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Arbeit. Er betreibt seit mehreren Jahren den Podcast „Arbeitsphilosophen“ und übersetzt komplexe Zukunftsthemen für ein breites Publikum. Als ehemaliger Stand-up Comedian bringt Eilers eine ordentliche Portion Humor und Lockerheit mit. 2017 wurde er für seine Arbeit mit dem Coaching Award ausgezeichnet.

Yasmin Kardi

Yasmin Kardi ist zertifizierter Scrum Master, Product Owner und Agile Coach und berät neben ihrer Rolle als Product Owner Teams und das höhere Management zu den Themen agile Methoden, Design Thinking, OKR, Scrum, hybrides Projektmanagement und Change Management.. Zu ihrer Kernkompetenz gehört es u.a. internationale Projekte auszusteuern, die sich vor allem auf Produkt-, Business Model Innovation und dem Aufbau von Sales-Strategien fokussieren.

Leon Chaudhari

Leon Chaudhari ist ein gefragter Marketingexperte, Inhaber mehrerer Unternehmen im Kreativ- und E-Learning-Bereich und Trainer für Marketingagenturen, KMUs und Personal Brands. Er unterstützt seine Kunden vor allem in den Bereichen digitales Marketing, Unternehmensgründung, Kundenakquise, Automatisierung und Chat Bot Programmierung. Seit nun bereits sechs Jahren unterrichtet er online und gründete im Jahr 2017 die „MyTeachingHero“ Akademie.

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Als akkreditierter Trainer für PRINCE2® und weitere international anerkannte Methoden im Projekt- und Portfoliomanagement gibt Andreas Ellenberger seit Jahren sein Methodenwissen mit viel Bezug zur praktischen Umsetzung weiter. In seinen Präsenztrainings geht er konkret auf die Situation der Teilnehmer ein und erarbeitet gemeinsam Lösungsansätze für die eigene Praxis auf Basis der Theorie, um Nachhaltigkeit zu erreichen. Da ihm dies am Herzen liegt, steht er für Telefoncoachings und Prüfungen einzelner Unterlagen bzgl. der Anwendung gern zur Verfügung.

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Zach Davis ist studierter Betriebswirt und Experte für Zeitintelligenz und Zukunftsfähigkeit. Als Unternehmens-Coach hat er einen tiefen Einblick in über 80 verschiedene Branchen erhalten. Er wurde 2011 als Vortragsredner des Jahres ausgezeichnet und ist bis heute als Speaker gefragt. Außerdem ist Zach Davis Autor von acht Büchern und Gründer des Trainingsinstituts Peoplebuilding.

Wladislav Jachtchenko

Wladislaw Jachtchenko ist mehrfach ausgezeichneter Experte, TOP-Speaker in Europa und gefragter Business Coach. Er hält Vorträge, trainiert und coacht seit 2007 Politiker, Führungskräfte und Mitarbeiter namhafter Unternehmen wie Allianz, BMW, Pro7, Westwing, 3M und viele andere – sowohl offline in Präsenztrainings als auch online in seiner Argumentorik Online-Akademie mit bereits über 52.000 Teilnehmern. Er vermittelt seinen Kunden nicht nur Tools professioneller Rhetorik, sondern auch effektive Überzeugungstechniken, Methoden für erfolgreiches Verhandeln, professionelles Konfliktmanagement und Techniken für effektives Leadership.

Alexander Plath

Alexander Plath ist seit über 30 Jahren im Verkauf und Vertrieb aktiv und hat in dieser Zeit alle Stationen vom Verkäufer bis zum Direktor Vertrieb Ausland und Mediensprecher eines multinationalen Unternehmens durchlaufen. Seit mehr als 20 Jahren coacht er Führungskräfte und Verkäufer*innen und ist ein gefragter Trainer und Referent im In- und Ausland, der vor allem mit hoher Praxisnähe, Humor und Begeisterung überzeugt.