Der Vortrag „Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und fertige Erzeugnisse“ von Tobias Pinell ist Bestandteil des Kurses „Buchführung und Buchhaltungsorganisation für Finanzbuchhalter*innen“.
Der Einkauf von Rohstoffen ist bei Buchung auf das Konto „Rohstoffe“ als Lagerbestand erfolgsneutral.
Bei der Buchung einer Bestandserhöhung von Fertigerzeugnissen erhöht sich der Gewinn.
Fertigerzeugnisse werden mit den Anschaffungskosten bewertet.
Unfertige Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet.
Herstellungskosten enthalten keine Vertriebskosten.
Herstellungskosten enthalten immer die Materialkosten.
Je niedriger ein Fertigerzeugnis bewertet wird, desto höher der Gewinn.
Je niedriger ein Fertigerzeugnis bewertet wird, desto höher der Gewinn.
Fertigerzeugnisse werden im Anlagevermögen ausgewiesen.
Kauf von Betriebsstoffen 250,00 Euro zzgl. 19% USt. per Bank. | Betriebsstoffe | 250,00 | Vorsteuer | 47,50 | an | Bank | 297,50
Verbrauch von Hilfsstoffen lt. Materialentnahmeschein 830,00 Euro. | Hilfsstoffaufwand | 830,00 | an | Hilfsstoffe | 830,00
Anfangsbestand unfertige Erzeugnisse: 120.000,00 Euro | Endbestand unfertige Erzeugnisse: 150.000,00 Euro | Unfertige Erzeugnisse | 30.000,00 | an | Bestandsveränderung | 30.000,00
Anfangsbestand fertige Erzeugnisse: 100.000,00 Euro | Endbestand fertige Erzeugnisse: 50.000,00 Euro | Fertige Erzeugnisse | 50.000,00 | an | Bestandsveränderung | 50.000,00
Herstellungskosten enthalten die Material- und Fertigungskosten.
Bei Ziel ""niedriger Gewinn“ bewertet man Fertigerzeugnisse möglichst mit der Herstellungskosten-Obergrenze.
Der Kaufmann hat das Ziel einen möglichst niedrigen Gewinn auszuweisen. Er kann die Bestandsveränderung der Fertigerzeugnisse wie folgt bewerten: Mehrbestand 110.000 Mehrbestand 125.000 | Fertigerzeugnisse | 110.000,00 | an | Bestandsveränderung Fertigerzeugnisse | 110.000,00
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