Der Vortrag „Aufgabe 33 - Wertminderung nach IAS 36 Teil 1“ von Knud Rosenboom ist Bestandteil des Kurses „Internationale Rechnungslegung“.
Eine Produktionsanlage weist am Bilanzstichtag einen Buchwert von 1.200.000 € auf. Aufgrund eines dauerhaften Nachfragerückgangs liegen Hinweise auf eine mögliche Wertminderung vor. Das Unternehmen ermittelt folgende Werte\: Nutzungswert\: 930.000 € beizulegender Zeitwert\: 1.000.000 € Veräußerungskosten\: 40.000 € In welcher Höhe ist nach IAS 36 ein Wertminderungsaufwand zu erfassen?
Eine Maschine wurde ursprünglich für 900.000 € erworben und über neun Jahre linear abgeschrieben. Ein Restwert wird nicht berücksichtigt. Nach drei Jahren betrug ihr planmäßiger Buchwert 600.000 €. Aufgrund einer Wertminderung wurde der Buchwert zu diesem Zeitpunkt auf 420.000 € reduziert. Zwei Jahre später verbessert sich die wirtschaftliche Situation erheblich. Der erzielbare Betrag der Maschine beträgt nun 520.000 €. Ohne die frühere Wertminderung hätte der Buchwert der Maschine zu diesem Zeitpunkt 400.000 € betragen. Vereinfachend wird unterstellt, dass die zwischenzeitlichen Abschreibungen auf Basis des wertgeminderten Buchwerts ordnungsgemäß berücksichtigt wurden. Mit welchem Betrag darf die Maschine nach einer Wertaufholung höchstens angesetzt werden?
Eine Spezialmaschine mit einem Buchwert von 500.000 € produziert ausschließlich ein Zwischenprodukt, das vollständig innerhalb des Unternehmens weiterverarbeitet wird. Für das Zwischenprodukt existiert kein aktiver Absatzmarkt. Die Maschine erzeugt daher keine Zahlungsmittelzuflüsse, die weitgehend unabhängig von den Zahlungsmittelzuflüssen anderer Vermögenswerte sind. Die Maschine gehört zu einer Produktionslinie, die als kleinste Einheit weitgehend unabhängige Zahlungsmittelzuflüsse generiert. Wie ist nach IAS 36 grundsätzlich auf eine Wertminderung zu prüfen?
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