ZNS 6 - Tumorerkrankungen von Dr. med. Daniela Kildal

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Über den Vortrag

Der Vortrag „ZNS 6 - Tumorerkrankungen“ von Dr. med. Daniela Kildal ist Bestandteil des Kurses „Radiologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Einleitung
  • Metastasen
  • Primäre Hirntumore
  • Tumore WHO Grad 1
  • Tumore WHO Grad 2
  • Tumore WHO Grad 3
  • Tumore WHO Grad 4
  • Meningeom
  • Medulloblastom
  • Tumoren der Sella

Quiz zum Vortrag

  1. Rhabdomyosarkome
  2. Metastasen (sekundäre ZNS Tumoren)
  3. Neuroepitheliale Tumoren
  4. Lymphome
  5. Meningeome
  1. Metastasen des ZNS sind meistens infratentoriell lokalisiert.
  2. Sie sind häufig an der Mark-Rindengrenze der Großhirnhemisphären lokalisiert.
  3. Sie bilden häufig große umliegende Ödeme aus.
  4. Bei ca. 1/4 aller Karzinompatienten treten Hirnmetastasen auf.
  5. Ein diffuses metastatisches Wachstum entlang der Meningen bezeichnet man als meningeosis carcinomatosa (beim Primärtumor handelt es sich um ein Karzinom).
  1. Pilozytisches Astrozytom - es handelt sich um einen recht häufig vorkommenden malignen Tumor im Kindes- und jungen Erwachsenenalters
  2. Pilozytisches Astrozytom - häufig im Kleinhirn oder in der Nähe zum 3. Ventrikel lokalisiert
  3. Pilozytisches Astrozytom - typisch ist eine zystische Raumforderung mit randständigem Nodulus
  4. Riesenzellastrozytom - häufig multiple Tumoren, häufig am Foramen monroi und Septum pellucidum
  5. Riesenzellastrozytom - Sonderform bei tuberöser Sklerose
  1. Anaplastisches Astrozytom - diffus infiltrierende Raumforderung beider Hemisphären
  2. Niedriggradiges Astrozytom - Tendenz zur malignen Transformation erkennbar durch Kontrastmittelanreicherung
  3. Niedriggradiges Astrozytom - fokale/diffuse nicht Kontrastmittel anreichernde Raumforderung in der weißen Substanz
  4. Anaplastisches Astrozytom - meistens keine Kontrastmittelanreicherung
  5. Oligodendrogliom - häufig verkalkte Raumforderung mit Infiltration des Cortex, 50% nehmen Kontrastmittel auf
  1. Neurinom/Schwannom - unscharf begrenzte Raumforderung, keine Kontrastmittelaufnahme
  2. Glioblastoma multiforma - "Schmetterlingsglioblastom"
  3. Glioblastoma multiforma - zentrale Nekrose mit unregelmäßig kontrastmittelanreicherndem Rand
  4. Neurinom/Schwannom - 80% vom 8. Hirnnerven ausgehend (Vestibularisschwannom, früher Akustikusneurinom)
  5. Ependymom - tritt v.a. im Jugendalter auf
  1. Lokalisation: frontaler Cortex
  2. Primitiver neuroektodermaler Tumor der hinteren Schädelgrube
  3. Rundliche, inhomogen KM affine Raumforderung
  4. Metastasierung über den Liquor
  5. 3. häufigster Tumor des Kindesalters
  1. Hypophysenadenom, Makroadenom scharf gegen die Hypophyse abgrenzbare Raumforderung
  2. Hypophysenadenom, Makroadenom - häufigste supraselläre Raumforderung des Erwachsenen
  3. Hypophysenadenom, Makroadenom - oft lobulierter, 8-förmiger Tumor bei gleichzeitig nicht abgrenzbarer Hypophyse
  4. Kraniopharyngeom - häufigste supraselläre Raumforderung bei Kindern
  5. Kraniopharyngeom - solider Tumor, zystische Komponente, häufig verkalkt

Dozent des Vortrages ZNS 6 - Tumorerkrankungen

Dr. med. Daniela Kildal

Dr. med. Daniela Kildal

Daniela Kildal ist Fachärztin für Radiologie und als leitende Oberärztin tätig.

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