ZNS 1 - Indikationen, Bild-Betrachtung, Grundlagen von Dr. med. Daniela Kildal

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Über den Vortrag

Der Vortrag „ZNS 1 - Indikationen, Bild-Betrachtung, Grundlagen“ von Dr. med. Daniela Kildal ist Bestandteil des Kurses „Radiologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Indikation
  • 1. Betrachtung
  • Flair
  • T2*
  • Schematische Befundung
  • Fallstricke
  • Liquorräume

Quiz zum Vortrag

  1. Verdacht auf eine intrakranielle Blutung
  2. Verdacht auf Meningeom
  3. Verdacht auf Hirnabszess
  4. Verdacht auf arteriovenöse Malformation
  5. Verdacht auf Sinusvenenthrombose
  1. Tumor
  2. Trauma
  3. Betrachtung der Liquorräume
  4. Nasennebenhöhlen
  5. Ischämie
  1. In der MRT mit T1-Wichtung erscheint Wasser hell.
  2. In der MRT mit T2-Wichtung erscheint Wasser hell.
  3. In der CT im Gehirnfenster erscheinen knöcherne Strukturen hell.
  4. Knöcherne Strukturen werden im "Knochenfenster" und nicht "Parenchymfenster" beurteilt.
  5. Zunächst ist die Frage, ob es sich um eine CT oder MRT handelt, danach, um welches Fenster bzw. welche Sequenz es sich handelt.
  1. Die FLAIR-Sequenz stellt freie Flüssigkeit hyperintens dar.
  2. FLAIR steht für "Fluid Attenuated Inversion Recovery", "Wassersättigung".
  3. Es handelt sich um eine ödemsensitive Sequenz.
  4. Gewebsflüssigkeit wird hyperintens dargestellt.
  5. Freie Flüssigkeit erscheint dunkel, hier wird das Signal unterdrückt.
  1. Verkalkungen präsentieren sich hell, signalstark.
  2. Es handelt sich um eine Blutungsgewichtete Sequenz.
  3. Dargestellt werden in erster Linie Blutabbauprodukte, z.B. Hämatin.
  4. Die Blutabbauprodukte präsentieren sich dunkel, signalarm.
  5. In der T2* können wesentlich sensitiver Blutungen erkannt werden, als in der T2.
  1. Die Befundung einer MRT folgt einem anderen Schema als die einer CT.
  2. Ist der Interhemisphärenspalt mittelständig?
  3. Sind die Liquorräume symmetrisch und normal weit? Sind die basalen Zisternen einsehbar?
  4. Sind Sulki und Gyri symmetrisch? Gibt es eine Mark-Rinden-Differenzierung? Sind die Basalganglien gut abgrenzbar?
  5. Sind die orbitalen Strukturen unauffällig? Sind die ossären Strukturen regelrecht? Sind die Pneumatisationsräume frei belüftet?
  1. Um sicherzustellen, ob es sich um eine Verkalkung oder Blutung handelt, schaut man sich das "Parenchymfenster" an.
  2. Verkalkungen der Plexus choroideus und/oder der Glandula Pinealis und/oder der Falx können im CT zunächst als Blutung fehlgedeutet werden.
  3. Verkalkungen z.B. der Basalganglien präsentieren sich eher beidseitig, als Blutungen.
  4. Nach einem anämischen Hirninfarkt ist damit zu rechnen, dass die Sulki und Gyri nicht mehr abgrenzbar sind.
  5. Bei einer Arachnoidalzyste ist damit zu rechnen, dass die angrenzenden Hirnstrukturen, die Sulki und Gyri, gut abgrenzbar sind.

Dozent des Vortrages ZNS 1 - Indikationen, Bild-Betrachtung, Grundlagen

Dr. med. Daniela Kildal

Dr. med. Daniela Kildal

Daniela Kildal ist Fachärztin für Radiologie und als leitende Oberärztin tätig.

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