Venenerkrankungen und Lymphgefäßsystem von Dr. med. Stefan Betge

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Venenerkrankungen und Lymphgefäßsystem“ von Dr. med. Stefan Betge ist Bestandteil des Kurses „Angiologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Varicosis cruris
  • Rezikulationskreise
  • Apparative Diagnostik der Venenerkrankungen
  • Therapiemöglichkeiten
  • Thrombophlebitis
  • Chronisch venöse Insuffizienz
  • Lymphgefäßerkrankungen
  • Differentialdiagnostik der Ödeme der unteren Extremität

Quiz zum Vortrag

  1. Vermehrt sitzende Tätigkeit
  2. Weibliches Geschlecht
  3. Höheres Alter
  4. Einnahme von oralen Kontrazeptiva
  5. Genetische Prädisposition
  1. Typisch für eine Stanmvarize, ist das sie ab dem Leistenband bis zur Fußsohle sichtbar ist.
  2. Bei den Stammvarizen handelt es sich zum Beipsiel um eine dilatierte, verformte Vena saphena magna.
  3. Bei den Stammvarizen handelt es sich zum Beipsiel um eine dilatierte, verformte Vena saphena parva.
  4. Besenreiser sind modifizierte, oberflächliche, Netz- oder fächerförmige Venen.
  5. Bei den Seitenastvarizen handelt es sich um die Dilatation und Schlängelung der Seitenäste der Vena saphena magna.
  1. Die Einteilung erfolge nach Länge der Refluxstrecke.
  2. Grad I beschreibt eine Insuffizienz von der Leiste bis oberhalb des Kniegelenks.
  3. Grad II beschreibt eine Insuffizienz von der Leiste bis unterhalb des Kniegelenks.
  4. Grad III beschreibt eine Insuffizienz von der Leiste bis zum Innenknöchel.
  5. Grad IV beschreibt eine Insuffizienz vom Knie bis zum Außenknöchel.
  1. Die Cocket-Gruppe bezeichnet Perforansvenen, welche an der Außenseite der Unterschenkels lokalisiert sind,
  2. Als inkompletten Stammvarizen bezeichnet man Stammvarizen, bei denen Anteile der Vene noch intakt sind.
  3. Als Dodd-Gruppe werden die Perforansvenen mittig an der Innenseite des Oberschenkels beschrieben.
  4. Die Perforansvenen stellen die Verbindung zwischen oberflächlichem und Tiefen Venensystem dar.
  5. Als "Blow-out" bezeichnet man den Strömungsumkehr in eine Varize, so dass das Blut, anstatt zum Herzen, in Richtung Fuß zurück fließt.
  1. Bei einem Grad 4 entsteht ein florides Ulcus zusätzlich zu bestehenden Komplikatonen.
  2. Bei Grad 2 kommt es zu trophischen Hautstörungen.
  3. Bei Grad 1 treten typischerweise Juckreiz und leichte Schwellung auf.
  4. Ab Grad 4 kann es zu einer Varikophlebitis kommen.
  5. Eine mögliche Komplikation des Grades 1 ist ein Ekzem.
  1. Im ersten Abschnitt sind, bei einem kompensierten Rezirkulationskreis, die Venenklappen intakt.
  2. Der erste Abschnitt des Rezirkulationskreises bildet eine Stammvarikose.
  3. Beim distalen Insuffizienzpunkt trifft das Blut auf eine intakte Venenklappe und weicht über eine Seitenvarikose aus.
  4. Über eine Preforansvene gelangt das Blut im dritten Abschnitt in eine Leitvene.
  5. Der proximale Insuffizienzpunkt liegt zwischen intakter Leitvene und Stammvarikose. Er stellt den Anfangspunkt des insuffizienten Venensystems dar,
  1. Durch eine Volumenbelastung der tiefen Venen, die zur Klappeninsuffizienz führt.
  2. Durch toxische Metabolite der Varikosenwände, welche die Venenklappen zerstören.
  3. Durch einen erhöhten Blutdruck im arteriellen System kommt es zur Dekompensation.
  4. Durch verlängerte Liegezeiten wird die Dekompensation beschleunigt.
  5. Durch blutdrucksenkende Medikamente werden typischerweise Leitveneninsuffizienzen ausgelöst.
  1. Duplexsonographie mit Provokationsmanöver
  2. Duplexsonographie mit Blutdruckmessung
  3. Röntgen
  4. Palpation
  5. Valsalva-Manöver
  1. Ziel ist es, eine dauerhafte Normalisierung der Hämodynamik im tiefen Venensystem zu erreichen. Dabei soll versucht werden, die Druck- und Volumenbelastung durch Blut in den oberflächlichen Varikosen auf die tiefen Venen zu reduzieren so dass es nicht zu einer Insuffizienz der tiefen Venen kommt.
  2. Ziel ist es, die Hämodynamik im tiefen Venensystem zu erhöhen, so dass weniger Blut über die Varikosen fließt.
  3. Ziel ist es, die Durchblutung der Beine zu fördern, so dass noch ausreichend Blut durch die tiefen Venen fließt, obwohl auch die Varizen blutgefüllt sind.
  4. Das alleinige Ziel der Basistherapie ist die Verhinderung einer Thrombose.
  5. Es soll vor allem verhindert werden, das weiter Varizen entstehen.
  1. Polyneuropathie
  2. Herzinsuffizienz
  3. Anämie
  4. Ischämie
  5. Hyperglykämie
  1. Ein Krossligatur ist Bestandteil der Operation.
  2. Es erfolgt eine Stadienabhängige Therapie.
  3. Nur geschädigte Venenanteile werden entfernt.
  4. Selektive subselektive Peforansligatur ist ein Bestandteil der Operation.
  5. Die Diagnostik ist ein wichtiger Bestandteil de OP-Vorbereitung.
  1. Erkrankten Stammvenen werden belassen und nur die erweiterten Seitenäste entfernt.
  2. Nur die Stammvenen werden entfernt und erweiterte Seitenäste werden belassen.
  3. CHIVA ist eine Operation zur Venentransplantation bei hochgradigen Varizen.
  4. Es werden radikal alle beteiligten Venen und auch benachbarte Venen entfernt, um rezidivierende Varizen zu verhindern.
  5. Ziel der Operation ist es beide Insuffizienzpunkte zu entfernen, so dass die Refluxstrecke verkürzt wird.
  1. Duplexkontrollierte Schaumsklerosierung - aufgeschäumte alkoholische Lösung
  2. Radiofrequenzobliteration - Hitze
  3. Endovenöser Laser - alkoholische und Säure Lösung
  4. Duplexkontrollierte Schaumsklerosierung - thermische Behandlung
  5. Endovenöser Laser - Elektrowellen
  1. Es kommt zu einer hohen Rezidivrate nach Ausschaltung der insuffizienten Perforansvenen unabhängig von der verwendeten Technik.
  2. Die meisten Behandlungstechniken sind auf Grund der initialen Schädigung des venösen Systems kontrainidziert.
  3. Es kommt zu einer hohen Infektionsrate nach Interventionen, da das tiefe Venensystem bereits initial geschädigt ist.
  4. Es kommt zu einer höheren Rate von Lungenembolien nach Ausschaltung der insuffizienten Perforansvenen unabhängig von der verwendeten Technik.
  5. Keine Aussage ist richtig.
  1. Die granulomatöse Riesenzell-Phlebitis ist eine systemische Erkrankung.
  2. Bei der Phlebothrombose handelt es sich um eine Thombose einer tiefen Beinvene.
  3. Die Varikophlebitis ist eine lokale Erkrankung bekannter Ätiologie.
  4. Typisch für eine Varikophlebitis ist eine strangförmige schmerzhafte Rötung des Beines.
  5. Die Infusionsphlebitis führt durch eine Schädigung der Venenwand zu einer nicht bakteriellen Entzündung.
  1. Kühlung, Kompressionstherpaie der gesamten Extremität und Antikoagulation für 4 Wochen
  2. Stichinzision mit Thrombusexpression
  3. Antibiose, Kühlung und Kompressionstherapie
  4. Systemische Lysetherapie
  5. Glukokortikoideinnahme für 2 Wochen und konsequente Kompressionstherapie
  1. Chronisch venöse Insuffizienz Stadium II
  2. Chronisch venöse Insuffizienz Stadium III
  3. Thrombophlebitis
  4. Varikosen Stadium IV
  5. Varikophlebitis
  1. Es handelt sich um eine Verhärtung und Verkürzung der Sehnen und Muskeln auf Grund einer chronischen Veneninsuffizienz.
  2. Es handelt sich um eine bakterielle Entzündung der Fußgelenks auf Grund der chronischen Veneninsuffizienz.
  3. Es handelt sich um eine Fehlstellung des Sprunggelenks durch langandauernde Ödeme im Fußgelenk.
  4. Es handelt sich um eine Form der Osteomyelitis, die durch eine venöse Insuffizienz zu starken Ödemen in den Beinen führt.
  5. Es handelt sich um eine degenerative Verändrung der Gelenke im Rahmen der Hypoxie durch die venöse Insuffizienz.
  1. Bei einem klassischen Lymphödem hinterlässt der Druck auf das Ödem eine Delle in der Haut.
  2. Ein Lymphödem besteht aus einer eiweißreichen Flüssigkeit.
  3. Das Stemmersche Zeichen ist ein diagnostisches Mittel zur Erkennung eines Lymphödems, bei dem die Hautfalte über den Zehen nicht abhebbar ist,
  4. Lymphgefäße beginnen klassischerweise blind.
  5. Der Ductus thoracicus mündet in den linken Venenwinkel.
  1. Lymphangiektasie
  2. Radiatio
  3. Filariose
  4. Lymohknotenentfernung bei Tumorresektion
  5. Maligne Erkrankung
  1. Stadium II
  2. Stadium Ia
  3. Stadium Ib
  4. Stadium III
  5. Keine Aussage ist richtig
  1. Die Zehen sind quadratförmig angeschwollen.
  2. Es ist beim Lipödem zu finden.
  3. Es kommt immer einseitig vor.
  4. Es bezeichnet ein Anschwellen der Nase durch Flüssigkeitseinlagerung.
  5. Es kommt bei der Hyperthyreose vor.

Dozent des Vortrages Venenerkrankungen und Lymphgefäßsystem

Dr. med. Stefan Betge

Dr. med. Stefan Betge

Dr. med. Stefan Betge ist Facharzt für Innere Medizin und Oberarzt am Universitätsklinikum Jena.

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

  • ... stärker ausgeprägt; Komplikationen: trophische Hautstörungen (Induration, Pigmentierung, Dermatitis, Ekzem, Atrophie); Narbe eines Ulcus cruris, Varikophlebitis Grad 4; Krampfadern; Beschwerden wie bei Grad 3 ...

  • ... körperliche Bewegung (Betätigung der Sprunggelenkmuskelpumpe); Kompressionsverbände ...

  • ... es zu einer hohen Rezidivrate nach Ausschaltung insuffizienter Perforansvenen unabhängig von der verwendeten Technik ...

  • ... Im Interstitium gelegene, mit Endothelzellen ausgekleidete blind endende Sammelfinger Netzwerk aus Lymphkapillaren in der Haut ...

  • ... Lymphographie: Direkte Injektion eines öligen, jodhaltigen Kontrastmittels nach Sichtbarmachung über Violettblau und chirurgischer ...

  • ... Häufig rezidivierende Aufenthalte in Spezialkliniken notwendig ...

  • ... kardialen oder hepatisch bedingten Ödemen; Lipödem ...