Unfallchirurgie Teil 3 - Körperstamm von Dr. Jochen Wiegand

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Unfallchirurgie Teil 3 - Körperstamm“ von Dr. Jochen Wiegand ist Bestandteil des Kurses „Unfallchirurgie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Schädel
  • Gesicht
  • Wirbelsäule
  • Thorax
  • Abdomen

Quiz zum Vortrag

  1. Beim SHT Grad II ist ein letaler Ausgang nicht selten.
  2. Definitionsgemäß ist ein SHT stets mit einer Bewusstlosigkeit verbunden.
  3. Die Commotio cerebri kann von Übelkeit und Erbrechen begleitet sein.
  4. Die schwere Contusio cerebri geht mit Bewusstlosigkeit von mindestens 30 Minuten einher.
  5. Bei der leichten Contusio cerebri bilden sich die Symptome meist vollständig innerhalb von 30 Tagen zurück.
  1. Im CCT zeigt sich meist eine bikonvex verlaufende Raumforderung.
  2. Ursächlich ist in der Regel eine Verletzung der A. meningea posterior.
  3. Die Blutung befindet sich zwischen Dura mater und Arachnoidea.
  4. Die häufigste Ursache sind Aneurysmarupturen.
  5. Die Patienten klagen oft initial über einen plötzlich einschießenden Vernichtungsschmerz.
  1. Es äußert sich charakteristischerweise mit einem symptomfreien Intervall.
  2. Es handelt sich um eine venöse Blutung.
  3. Die Blutung zeigt sich im CCT sichelförmig (Halbmond).
  4. Die Blutung ist lokalisiert zwischen Arachnoidea und Dura mater.
  5. Bei rascher Progredienz mit Mittellinienverlagerung ist die Trepanation indiziert.
  1. Liquorrhö
  2. Kopfschmerzen
  3. Photophobie
  4. Drehschwindel
  5. Kreislaufbeschwerden
  1. Alle Antworten können als Komplikation eines Schädelhirntraumas auftreten.
  2. Epileptische Anfälle
  3. Intrakranielle Blutungen
  4. Psychische Auffälligkeiten
  5. Posttraumatischer intracerebraler Abszess
  1. Als Analgetikum zur symptomatischen Therapie eignet sich insbesondere ASS.
  2. Bei Verdacht auf Schädelhirntrauma ist die CCT die bildgebende Methode der Wahl.
  3. Das Schädelhirntrauma lässt sich anhand der Glasgow Coma Scale in 3 Schweregrade einteilen.
  4. Im Rahmen eines postkommotionellen Syndroms können neurologische Symptome jahrelang persistieren.
  5. Bei einem Aufpralltrauma des Kopfes sind hirnorganische Verletzungen auch auf der Gegenseite der Gewalteinwirkung auszuschließen.
  1. Charakteristisch für LeFort II ist eine Beteiligung des Jochbeins.
  2. Die LeFort-Einteilung dient der Klassifikation von Mittelgesichtsfrakturen.
  3. Bei allen Frakturen dieser Art ist das Leitsymptom eine Okklusionsstörung des Kiefers.
  4. Bei LeFort III kommt es zu einer hohen Absprengung des gesamten Mittelgesichts.
  5. Bei LeFort I wird die Maxilla basal (horizontal zur Zahnreihe) abgesprengt.
  1. Sonographie
  2. Körperliche Untersuchung
  3. CT
  4. MRT
  5. Röntgen
  1. Bei der sog. Hangman’s fracture kommt es zum doppelseitigen Bogenbruch des Atlas mit Luxation nach vorn.
  2. Etwa zwei Drittel sind Folge von Verkehrsunfällen.
  3. Die häufigsten Frakturen beschränken sich auf die Halswirbel vier bis sechs.
  4. Durch axiale Krafteinwirkung kommt es bei der Jefferson-Fraktur zur Berstungsfraktur des Atlas.
  5. Stabile Verletzungen der oberen HWS können konservativ (z.B. mit Halo-Fixateur) behandelt werden.
  1. Alle Aussagen sind zutreffend.
  2. Instabile Frakturen werden konservativ 6-12 Wochen durch Immobilisation behandelt.
  3. LWK-1-Frakturen stellen statistisch die häufigste Wirbelkörperfraktur dar.
  4. Bei stabilen, isolierten Wirbelkörperfrakturen im LWS-Bereich, bei denen es zu einer Höhenminderung kommt, ist unter Umständen eine Kyphoplastie indiziert.
  5. Für die Klassifikation bzw. die Beurteilung der Stabilität dient im Allgemeinen das Drei-Säulen-Modell nach Denis.
  1. Mit Abstand am häufigsten betroffen ist C7.
  2. Hauptursache für traumatische Wirbelsäulenverletzungen sind Verkehrsunfälle.
  3. Neurologische Ausfälle zeigen sich abhängig von der Läsionshöhe.
  4. Bei Patienten mit Osteoporose kann es bereits nach einem Bagatelltrauma zur Wirbelkörperfraktur kommen.
  5. Ursächlich kann sowohl direkte als auch indirekte Gewalteinwirkung sein.
  1. Sie sollte aufgrund der imminenten Instabilitätsgefahr stets operativ versorgt werden.
  2. Es handelt sich um einen bilateralen Bruch des Axisbogens.
  3. Ursächlich ist ein Hyperextensions- und Distraktionstrauma beim PKW-Verkehrsunfall.
  4. Im Rahmen einer instabilen Fraktur kann es zu neurologischen Ausfallsymptomen kommen.
  5. Eine stabile Fraktur liegt vor, wenn radiologisch keine wesentliche Dislokation von HWK 2 und HWK 3 nachweisbar ist.
  1. Besteht Verdacht auf eine HWK-Fraktur sollte eine im Rahmen der Notfallversorgung angelegte starre Halskrause erst dann entfernt werden, wenn diese radiologisch ausgeschlossen ist.
  2. Neurologische Ausfälle werden rein symptomatisch mit Gabapentin therapiert.
  3. Sowohl stabile als auch instabile Frakturen der Halswirbelsäule sollten immer mit einer Spondylodese versorgt werden.
  4. Sind auch die Bandscheiben betroffen, sollte der Patient umgehend eine Manuelle Physiotherapie erhalten.
  5. Bei Torsions- und Rotationsverletzungen liegt das geringste Risiko für eine Instabilität vor.
  1. Das Mediastinalemphysem stellt eine lebensbedrohliche Komplikation dar.
  2. Rippenserienfrakturen werden nie operativ versorgt.
  3. Lungenparenchymverletzungen müssen stets operativ versorgt werden.
  4. Abdominelle Begleitverletzungen sind aufgrund der häufigsten Unfallmechanismen eher selten.
  5. Verletzungen der Trachea und des Bronchialbaums entstehen am häufigsten iatrogen durch Bronchoskopie.
  1. Purulentes Sputum.
  2. Tachypnoe.
  3. Erstickungsgefühl.
  4. Husten.
  5. Hautemphysem.
  1. Typisch bei der Perkussion eines Pneumothorax ist der hyposonore Klopfschall.
  2. Bei penetrierenden Verletzungen kommt es häufig zum offenen Pneumothorax.
  3. Beim Ventilpneumothorax ist die Exspiration gestört bei erhaltener Inspirationsfähigkeit.
  4. Diagnostisch unerlässlich ist Thorax-Röntgenaufnahme in zwei Ebenen.
  5. Das entscheidende Verfahren zur Therapie ist die Thoraxdrainage.
  1. Sind mehr als 3 Rippen frakturiert, liegt eine Rippenserienfraktur vor, die aufgrund ihres Ausmaßes stets operativ versorgt werden sollte.
  2. Atemabhängige Thoraxschmerzen stellen ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer Pneumonie dar.
  3. Abdominelle Begleitverletzungen sollten stets ausgeschlossen werden.
  4. Beim linksseitigen stumpfen Thoraxtrauma sollte insbesondere auch an eine Milzruptur gedacht werden.
  5. Im Rahmen der Diagnostik sollten auch EKG und Herzenzyme beurteilt werden.
  1. Sonderform der Thoraxquetschung, bei der es infolge plötzlicher Thoraxkompression (z.B. Verschüttungen) zum reflektorischen Glottisverschluss kommt.
  2. Sonderform des stumpfen Thoraxtraumas, bei der es zum Abriss der A.thoracica interna kommt.
  3. Sonderform des spitzen Thoraxtraumas, bei der es zur Abtrennung des rechten Hauptbronchus kommt.
  4. Sonderform des Thoraxtraumas durch Pfählung.
  5. Sonderform des Pneumothorax mit fehlender Lundenexpansion trotz Thoraxdrainage.
  1. Spannungspneumothorax
  2. Atypische Pneumonie mit Pleuritis
  3. Myokardinfarkt
  4. Lungensequester
  5. Chylothorax
  1. Anlage einer Thoraxdrainage vor Ort.
  2. Einleitung einer kreislaufstabilisierenden Volumentherapie und Transport in die Klinik.
  3. Gabe eines Antibiotikums und Empfehlung zur baldigen Vorstellung beim Hausarzt.
  4. Einleitung einer systemischen Lyse-Therapie.
  5. Gemäß MONAH-Schema: Gabe von Sauerstoff, Morphin, Nitro-Spray, Thrombozytenaggregationshemmer und Heparin.
  1. 3.-5. ICR vordere Axillarlinie
  2. 2. ICR Medioclavicularlinie
  3. 2. ICR parasternal
  4. 3.-5. ICR parasternal
  5. 7.-8. ICR parasternal
  1. 2. ICR Mediaklavikularlinie
  2. 3.-5. ICR vordere Axillarlinie
  3. 2. ICR parasternal
  4. 3.-5. ICR parasternal
  5. 7.-8. ICR parasternal
  1. Wenn bei einem Polytrauma nur Thorax und untere Extremität verletzt sind, bedarf es keiner weiteren Abklärung des Abdomens mittels Sonographie.
  2. Das stumpfe Bauchtrauma ist die häufigste Ursache intestinaler Verletzungen.
  3. In knapp der Hälfte der Fälle mit stumpfen Bauchtrauma liegt zusätzlich eine Organverletzung vor.
  4. Wichtigstes diagnostisches Mittel ist die Ultraschalluntersuchung.
  5. Bei schwerwiegendem Trauma sind oft Peritonitiszeichen nachweisbar.
  1. Der intraabdominelle Befund ist häufig schwerwiegender als die von außen sichtbare Wunde es erwarten lässt.
  2. Fremdkörper müssen so schnell wie möglich (bestenfalls schon am Unfallort) entfernt werden, damit die Wunde steril abgedeckt werden kann.
  3. Wegen der Trennung durch das Diaphragma, kommen Zweihöhlenverletzungen praktisch nie vor.
  4. Häufigste Ursache sind Verkehrsunfälle.
  5. Therapeutisch ist die Laparotomie unumgänglich.

Dozent des Vortrages Unfallchirurgie Teil 3 - Körperstamm

Dr. Jochen Wiegand

Dr. Jochen Wiegand

Dr. Jochen Wiegand praktiziert als Oberarzt der Chirurgischen Abteilung der Asklepiosklinik in Lich. Er hat sich auf den Fachbereich Chirurgie spezialisiert.

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