Wirbelsäule 5 - Tumorerkrankungen von Dr. med. Daniela Kildal

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Wirbelsäule 5 - Tumorerkrankungen“ von Dr. med. Daniela Kildal ist Bestandteil des Kurses „Radiologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Typische Tumoren der Wirbelsäule
  • Tumoren der Wirbelsäule Metastasen
  • Multiples Myelom/Plasmozytom
  • Häufiges Problem-pathologische Fraktur/osteoporotische Fraktur?

Quiz zum Vortrag

  1. Im Querschnitt Punktmuster (Polka dots")
  2. Vor allem HWS
  3. Patienten kommen meistens wegen starker Schmerzen und Bewegungseinschränkung.
  4. Unscharf begrenzt, sternförmig
  5. Immer maligne
  1. Blasig, aneurysmatischer Aspekt
  2. Strahlentransparenter Nidus
  3. Sklerosesaum
  4. Sklerosesaum, evtl. Periostreaktion
  5. Lokalisation in den dorsalen Wirbelkörperanteilen
  1. Häufig sind solide Weichteilanteile zu finden.
  2. Sie tritt meistens bei jungen Patienten um das 20. Lj. auf.
  3. Sie entspringt aus den dorsalen Anteilen, ventrale Anteile sind oft mit betroffen.
  4. Röntgen/CT: meist septierte, zystische geographische Läsionen (Osteolysen) und Verbreiterung der Weichteile.
  5. MRT: häufig Blutspiegel (Bild ähnlich Yin und Yang).
  1. 10% der "benignen" Tumoren zeigen Hirn- und Lebermetastasen.
  2. In 90% benigne
  3. 20. bis 40. Lj.
  4. MRT: Kräftige Kontrastmittelanreicherung
  5. Frauen häufiger betroffen als Männer
  1. Es handelt sich um einen malignen Tumor aus Resten der Chorda dorsalis.
  2. Es ist ein typischer Tumor im Kindesalter.
  3. Es kommt frühzeitig zu typischen Nervenausfällen.
  4. Im MRT meist homogenes Kontrastmittel Enhancement.
  5. Im MRT: runde, scharf begrenzte Kontur
  1. Tritt meistens um das 60. Lj. auf, Frauen sind häufiger betroffen.
  2. Unterscheidung vom Enchondrom manchmal schwierig (corticale Destruktion und Schmerzen weisen auf malignes Geschehen hin).
  3. Im MRT mit T2-Gewichtung imponieren die myxoiden und knorpeligen Anteile als helle Strukturen.
  4. Röntgen/CT: große Raumforderung mit Verkalkungen (nodulär, popcornartig)
  5. Lokalisation: v.a. Becken, eher dorsale Anteile der Wirbelsäule.
  1. Röntgen/CT: typisches "sunset"-Bild.
  2. Primär maligner Tumor
  3. Häufig am Knie, 4% in der Wirbelsäule
  4. Röntgen/CT: typisch osteoplastische und osteolytische Anteile nebeneinander
  5. MRT: Weichteilanteile und spinale Infiltration häufig
  1. Es ist fast immer in der BWS lokalisiert.
  2. Es tritt meistens im Kindesalter auf.
  3. Klinisch kann es sich präsentieren wie eine Osteomyelitis.
  4. MRT: unscharfer Tumorrand (wie Osteomyelitis)
  5. MRT: Spinalkanal-Infiltration in 90% der Fälle.
  1. Osteoplastische Metastasen der WS finden sich sehr häufig bei Nierenzellkarzinomen.
  2. Osteoplastische Metastasen der WS finden sich häufig beim Mamma- und Prostatakarzinom.
  3. Das Bronchial-, Mamma- und Prostatakarzinom können osteolytische oder osteoplastische Metastasen der WS verursachen.
  4. Aufgrund der hämatogenen Streuung finden sich 80% der WS-Metastasen ventral, da die ventralen Abschnitte besser durchblutet sind als die dorsalen.
  5. Lokalisation LWS > BWS > HWS
  1. Dass es sich um die posteriore Ansicht handelt erkennt man an einem schwarzen Dreieck im Gesichtsbereich.
  2. Szintigraphien werden hauptsächlich bei V.a. osteolytische Knochenmetastasen durchgeführt.
  3. Osteoplastische Knochenmetastasen sind in der Szintigraphie oftmals nicht sicher abzugrenzen.
  4. Symmetrische Anreicherungen deuten eher auf gutartige Veränderungen (z.B. degenerativ) hin.
  5. Unsymmetrische Anreicherungen stärken den Verdacht auf Knochenmetastasen.
  1. Osteomyelosarkome.
  2. Chordome.
  3. Ewing-Sarkome.
  4. Chondrosarkome
  5. Hämangiome.
  1. Osteoporotische Fraktur - konvexe Kontur der betroffenen Wirbelkörperhinterkante
  2. Osteoporotische Fraktur - häufig mehrere Wirbelkörper betroffen
  3. Osteoporotische Fraktur - Flüssigkeit im Frakturspalt ("Cleft-sign")
  4. Osteoporotische Fraktur - Ödem im Frakturgebiet aber ödemfreie Anteile der Wirbelkörper (v.a. Pedikel)
  5. Osteoporotische Fraktur - dorsale Kontur gerade oder ausgebrochene Ecken
  1. Pathologische Fraktur - meistens mehrere Wirbelkörper betroffen
  2. Pathologische Fraktur - vollständige, homogene Signalveränderung, kein Fett
  3. Pathologische Fraktur - corticale Destruktionen
  4. Pathologische Fraktur - Weichteilanteil
  5. Pathologische Fraktur - Ausdehnung des Ödems häufig bis in die Pedikel

Dozent des Vortrages Wirbelsäule 5 - Tumorerkrankungen

Dr. med. Daniela Kildal

Dr. med. Daniela Kildal

Daniela Kildal ist Fachärztin für Radiologie und als leitende Oberärztin tätig.

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