Somatoforme Störungen & ihre Symptomatik von Christine Krokauer

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Somatoforme Störungen & ihre Symptomatik“ von Christine Krokauer ist Bestandteil des Kurses „Psychogene Störungen“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Einleitung
  • Somatoforme Störungen
  • Symptomatik somatoformer Störungen
  • Epidemiologie
  • Anhaltende somatoforme Schmerzstörung
  • Somatisierungsstörung

Quiz zum Vortrag

  1. Krankheitsbilder mit dem Merkmal anhaltender Körperbeschwerden, vor allem Schmerzen, funktionelle Symptome verschiedener Organsysteme sowie diffuse Symptome, die die Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit der Patienten herabsetzen.
  2. Störungen, die wie eine körperliche Störung aussehen, aber eher psychische Ursachen haben.
  3. Störungsbilder, die keine Ursache haben, aber wie körperliche Krankheiten aussehen.
  4. Störungsbilder, bei denen die Betroffenen unter starken psychischen Problemen leiden, ausgelöst durch eine Körperkrankheit.
  1. Paul Briquet grenzte Mitte des 19. Jahrhunderts bei seinen Forschungen zur Hysterie die polysymptomatische Form ab.
  2. "Psychovegetatives Syndrom" oder "psychische Überlagerung" gelten als negativ wertend und sollten nicht verwendet werden, da es den Patienten unterstellt, Simulanten zu sein.
  3. "Soma" ist eine Ortschaft in Gambia, Westafrika, wo somatoforme Störungen überdurchschnittlich häufig vorkommen, wodurch sich diese Bezeichnung prägte.
  4. Unterformen sind: Organisches, amnestisches Syndrom, affektive Störung und hyperkinetische Störung.
  5. Synonym wird auch der Ausdruck "Hysterie" verwendet.
  1. Alle Aussagen sind richtig.
  2. Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig.
  3. Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig.
  4. Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig.
  5. Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig.
  1. Depression, Angst- und Persönlichkeitsstörungen sind häufig
  2. Essstörungen durch die anhaltenden Bauchschmerzen
  3. Panikattacken
  4. Suchtproblematik
  1. Es kommt zu anhaltenden Schmerzen, v.a. Kopf und Rücken.
  2. Eine Essstörung im Jugendalter ebnet oftmals die Bahn für die Entwicklung einer somatoformen Störung im Erwachsenenalter.
  3. Frauen sind deutlich seltener Betroffen als Männer.
  4. Die meisten somatoformen Störungen entwickeln sich im Kindesalter.
  5. Es kommt zu anhaltenden Schmerzen am häufigsten im rechten Oberbauch (Gallenblase).
  1. 2009 wurde die chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren der ICD-10 beigefügt, da viele Patienten unter orthopädischen Erkrankungen leiden, die z.T. für die Beschwerden verantwortlich gemacht werden können (mindestens sechs Monate anhaltender Schmerz, der für Patienten im Vordergrund steht, ohne angemessenen Nachweis).
  2. Definition: Anhaltende schwere Schmerzen mit ausreichender organischer Ursache.
  3. Der Schmerz darf sich auch auf eine Schizophrenie oder Depression zurückführen lassen.
  4. Häufig finden sich körperliche Befunde, die eine stärkere Schmerzwahrnehmung vermuten ließen, als der Patient zeigt.
  5. Die Patienten möchten sich in der Regel nicht ständig mit ihren Schmerzen beschäftigen.
  1. Gar nicht. Wir haben keine "Skalen" für eine objektive Ermittlung von Schmerzen, nur subjektive Wahrnehmungen.
  2. Die Schmerzpatienten führen häufig ein Schmerztagebuch oder geben ihre Einschätzung anhand ihrer eigenen "inneren Vergleichsskala" an.
  3. Durch die Gehirnaktivität bestimmter Areale sind Schmerzen sicher nachweisbar in ihrer Stärke.
  4. Anhand einer Skala, die international anerkannt ist.
  1. Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig.
  2. Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig.
  3. Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig.
  4. Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig.
  5. Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig.
  1. Insgesamt 6 oder mehr Symptome aus einer Liste, mit Symptomen aus mindestens zwei verschiedenen Gruppen
  2. Gastrointestinal: Übelkeit, schlechter Geschmack im Mund
  3. Kardiovaskulär: Herzklappengeräusch, Varizen
  4. Urogenital: Zystitiden, Hypermenorrhoe
  5. Haut: Nävi, Psoriasis

Dozent des Vortrages Somatoforme Störungen & ihre Symptomatik

 Christine Krokauer

Christine Krokauer

Als Heilpraktikerin ist Christine Krokauer besonders spezialisiert auf das Gebiet der Psychotherapie nach HPG und als ISP-Therapeutin tätig. Sie ist Dozentin an der Akademie Vaihingen und am Heilpraktikerinstitut Leisten in Laub. Dort ist sie u.a. als Ausbildungsleiterin der angehenden Heilpraktiker für Psychotherapie und Dozentin für Psychotherapie und Life Coaching tätig. Christine Krokauer ist außerdem Cardea-Lehrtherapeutin, verheiratet und hat 2 erwachsene Töchter.

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