Der polytraumatisierte Patient von Univ.-Prof. Dr. med. Rolf Rossaint

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Der polytraumatisierte Patient“ von Univ.-Prof. Dr. med. Rolf Rossaint ist Bestandteil des Kurses „Intensivmedizin Repetitorium “. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Einführung: Der polytraumatisierte Patient
  • Epidemiologie und Letalität
  • Faktoren der Koagulopathie
  • Take Home Message: The lethal Sixpack
  • ABC-Trauma
  • Versorgung vor Ort
  • Diagnose und Monitoring der Blutung
  • Damage Control
  • Gewebeoxygenierung
  • Zusammenfassung

Quiz zum Vortrag

  1. Erhöhte Thrombomodulinkonzentrationen im Plasma korrelieren mit einer erhöhten Mortalität.
  2. Erhöhte Protein C Werte, senken das Mortalitätsrisiko.
  3. 45% der Patienten versterben nach mehr als 24h am Multiorganversagen.
  4. 70% der Patienten versterben nach 48h durch Exsanguination.
  5. Alle Aussagen treffen zu.
  1. 25%
  2. 5%
  3. 15%
  4. 35%
  5. Keine Aussage trifft zu.
  1. Bei einem Blutverlust von 10% entsteht typischerweise eine Tachykardie und eine schlechte Rekapillarisation.
  2. Die ATLS Klasse IV geht mit der Bewusstlosigkeit einher.
  3. Bei einem Blutverlust von 35% entstehen Hypotension und Verwirrtheit.
  4. Die Klasse II ist definiert mit einem Blutverlust von 15-30%.
  5. Die ATLS Klasse I zeigt keine erkennbaren Kreislaufreaktionen.
  1. Extension der Knie
  2. Innenrotation des Femurs
  3. Adduktion des Femurs
  4. Beckenzwinge anlegen
  5. Einschlagen des Patienten in Bandagen und Handtücher zu FIxation
  1. Intraperitoneale Blutungen könne hochsensitiv untersucht werden.
  2. Es besitzt eine hohe Spezifität.
  3. Die Untersuchung ist gut reproduzierbar.
  4. Keine Aussage trifft zu.
  5. Die Verfügbarkeit der speziellen FAST-Untersuchung ist begrenzt.
  1. Hämoglobin
  2. Einzelne Hämatokrit-Messung
  3. Serielle Hämatokrit-Messung
  4. Serum-Lactat
  5. Basen-Defizit
  1. Am Tag des Traumas bei instabilen Patienten.
  2. 48h nach Trauma bei instabilen Patienten.
  3. Am Tag des Traumas bei stabilen Patienten.
  4. Vier Tage nach Trauma bei instabilen Patienten.
  5. Vier Tage nach Trauma bei stabilen Patienten.
  1. Am Tag 1 entsteht bereits 3-4h nach Trauma eine Immunsuppression durch Zytokine.
  2. Zwei bis vier Tage nach dem Trauma entsteht eine Hyperinflammation.
  3. Das sogenannte "time-window of oppetunity" liegt zwischen dem 5. und 10. Tag nach dem Polytrauma.
  4. Ab dem zehnten Tag beginnt eine Immunsuppression.
  5. Nach mehr als drei Wochen sollte die Genesung erfolgt sein.
  1. Tag 15 nach Polytrauma sollte zur sekundären rekonstruktiven Chirurgie genutzt werden.
  2. Am Tag 1 nach Polytrauma findet bei sogenannten "respondern" die definitive operative Versorgung statt.
  3. Am Tag 1 nach Polytrauma findet bei sogenannten "nonrespondern" eine "damage-control"-Operation statt.
  4. Zwischen dem fünften und zehnten Tag nach Polytrauma können weitere Operationen geplant werden.
  5. Zwischen dem zweiten und vierten Tag nach Polytrauma sollten nur Verbandswechsel stattfinden und keine Operationen angesetzt werden.
  1. Stabile Hämodynamik (durch Katecholamine oder spontan)
  2. Serumlaktat < 2,5 mmol/l
  3. Keine Koagulopathie
  4. Normothermie
  5. Urinausscheidung > ml/kg/h
  1. > 110mmHg
  2. > 70mmHg
  3. > 90mmHg
  4. > 130mmHg
  5. > 80mmHg
  1. Der systolische Blutdruck sollte zwischen 80 und 100 mmHg liegen.
  2. Kolloide sind vorteilhafter für den Patienten im Polytrauma im Vergleich zu Kristalloiden.
  3. Bei Patienten mit penetrierendem Trauma sollte der Zielblutdruck höher sein, als bei Patienten mit stumpfem Trauma.
  4. Alle Aussagen treffen zu.
  5. Die systolischen Zielblutdruckwerte sollten für mindestens 72h nach Trauma eingehalten werden.
  1. < 1,5 -2,0 g/l
  2. < 1,5 -2,0 mg/dl
  3. < 15 -20 g/l
  4. < 15 -20 mg/dl
  5. < 0,15 -0,2 g/l

Dozent des Vortrages Der polytraumatisierte Patient

Univ.-Prof. Dr. med. Rolf Rossaint

Univ.-Prof. Dr. med. Rolf Rossaint

Prof. Dr. med. Rolf Rossaint arbeitet in der Klinik für Anästhesiologie am Universitätsklinikum RWTH in Aachen.

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