Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) von Dr. med. Stefan Betge

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK)“ von Dr. med. Stefan Betge ist Bestandteil des Kurses „Angiologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Epidemiologie, Risikofaktoren und Prognose
  • Schmerz bei pAVK
  • Befunde bei der pAVK
  • Aortenbifurkationssyndrom
  • Diagnostik
  • Klassifikation
  • Konservative Therapie
  • Katheterinterventionelle Verfahren
  • Operative Verfahren
  • Kritische Extremitätenischämie / Wundversorgung

Quiz zum Vortrag

  1. Nach Amputation eines Beines mit Entfernung des ständigen Entzündungsherdes sinkt die Mortaliätsrate wieder.
  2. Patienten mit einer pAVK haben auch häufig eine koronare Herzkrankheit.
  3. Patienten mit einer pAVK haben auch häufig eine Arteriosklerose der extrakraniellen Hirngefäße.
  4. Auch bei asymptomatischen Patienten mit lediglich erniedrigtem Ankle-Brachial-Index findet sich eine erhöhte Mortalitätsrate.
  5. Bei bestehendem Nikotinkonsum erhöht sich die Mortalitätsrate
  1. Hyperurikämie
  2. Arterielle Hypertonie
  3. Chronischer Niktoinkonsum
  4. Diabetes Mellitus
  5. Hypercholesterinämie
  1. Ein Ruheschmerz spricht eher für eine Venenthrombose und ist untypisch für die pAVK.
  2. Patienten klagen über einen belastungsabhängigen Schmerz
  3. Es kann zu Ulcerationen kommen.
  4. Klassicherweise berichten die Patienten von kalten Füßen bei eine pAVK im Bein.
  5. Die erektlie Dysfunktion ist ein Frühsymptom der pAVK und sollte daher in hausärztlichen Praxen abgefragt werden.
  1. Es kommt zur Senkung der Schmerzschwelle.
  2. Es kommt zu einer Exzitation der sensorischen Neuronen durch lokale Alkalose.
  3. Die lokale Ischämie wird lurzzeitig aufgehoben durch noiciceptionsbedinge Vasodilatation.
  4. Durch einen erhöhten Sympathikotonus steigt die Durchblutung im Ischämiegebiet.
  5. Es kommt zu einer Desensibilisierung der sensorischen Neurone.
  1. Beide Aussagen sind richtig, Die Verknüpfung ist richtig.
  2. Beide Aussagen sind richtig. Die Verknüpfung ist falsch.
  3. Die Aussage 1 ist richtig. Die Aussage 2 ist falsch.
  4. Die Aussage 2 ist richtig. Die Aussage 1 ist falsch.
  5. Beide Aussagen sind falsch.
  1. Fußarterien können nicht revaskularisiert werden.
  2. Man geht davon aus, dass ein Perfusionsdruck von 70mmHg zur Abheilung von Ulcerationen notwendig ist.
  3. Ziel ist die Verhinderung einer Amputation.
  4. Es sollte die zur Abheilung des Ulcus notwendige Arterie revaskularisiert werden.
  5. Es handelt sich um ein Konzept, der katherinterventionellen Revaskularisation und Bypass-Operation.
  1. Ein Leriche-Syndrom geht immer mit einer Thrombozytopenie einher.
  2. Die erektile Dysfunktion oder Impotentia coeundi stellt ein Frühsyndrom dar.
  3. Die Claudicatio-Symptomatik der Patienten findet sich häufig seitengleich.
  4. Umgehungskreisläufe im mesenterialen Stromgebiet und im Bereich der inneren Beckenarterien kompensieren häufig den Verschluß der Aortenbifurkation.
  5. Das Leriche-Syndrom kann katheterinterventionell therapiert werden.
  1. Bei chronisch venöser Insuffizienz kann keine sachgerechte ABI-Messung erfolgen.
  2. Ein Absolutwert des Perfusionsdruckes unter 50 mmHg in Ruhe wird als kritische Ischämie bezeichnet.
  3. Bei Mediasklerose kann der ABI nicht mehr korrekt bestimmt werden.
  4. In die Rutherford-Klassifikation gehen auch die Messungen des ABI nach Belastung ein.
  5. Die ABI-Messung hat einen prognostischen Nutzen.
  1. Einbeinstand
  2. ABI (Ankle-brachial-Index) in Ruhe und nach Belastung
  3. Lagerungsprobe nach Ratschow
  4. Pulsstatus
  5. Duplexsonographie
  1. Beide Aussagen sind richtig, Die Verknüpfung ist richtig.
  2. Beide Aussagen sind richtig. Die Verknüpfung ist falsch.
  3. Die Aussage 1 ist richtig. Die Aussage 2 ist falsch.
  4. Die Aussage 2 ist richtig. Die Aussage 1 ist falsch.
  5. Beide Aussagen sind falsch.
  1. Als Mediasklerose bezeichnet man eine Verkalkung der Tunica media, die zu fälschlich hohen Blutdruckwerten und falschem ABI führen kann, da die Gefäßwand durch die Kalzifizierung nicht mehr komprimierbar ist.
  2. Als Mediasklerose bezeichnet man eine Verkalkung der Tunica intima, die zu fälschlich hohen Blutdruckwerten und falschem ABI führen kann, da die Gefäßwand durch die Kalzifizierung nicht mehr komprimierbar ist.
  3. Als Mediasklerose bezeichnet man eine Verkalkung der Tunica media, die zu fälschlich niedrigen Blutdruckwerten führen kann, da die Gefäßwand durch die Kalzifizierung nicht mehr komprimierbar ist.
  4. Als Mediasklerose bezeichnet man eine Verkalkung aller Gefäßwandschichten die zu verminderter komprimierbarkeit der Gefäßwand fürht.
  5. Unter der Mediasklerose vertseht man die Verkalkung der Arteria cerebri media, die durch hohe Blutdruckwerte hervorgerufen wird.
  1. Stadium II a - Gehstrecke ≤ 200m
  2. Stadium III - Ruheschmerz
  3. Stadium IV - ischämische Nekrosen
  4. Stadium I - keine Beschwerden
  5. Stadium II - Belastungsschmerz
  1. ABI
  2. Laufbandgehstrecke
  3. Klinische Beschwerden in Form von bestehenden Ulzerationen
  4. Doppler-Druck in Ruhe
  5. Doppler-Druck nach Belastung
  1. Fußtyp
  2. Akraler Typ
  3. Beckentyp
  4. Mehretagentyp
  5. Unterschenkeltyp
  1. Eine Diabetestherapie mit dem Zielwert HbA1c ≤ 5% ist ein wichtiges Element des konservativen Therapie.
  2. Ein strukturiertes Bewegungstraining wird empfohlen, da die Gehstrecke der Patienten dadurch deutlich verlängert werden kann.
  3. Der Beginn einer Statingabe ist sinnvoll, um die LDL Konzentrationim Blut auf idealerweise ≤ 1,8 mmol/l zu senken.
  4. Die Einnahme von ASS oder Clopidogrel ist bei symptomatischen Patienten Teil der Therapie.
  5. Eine Cilostazol Gabe ist ein Therapieoption bei pAVK. Der Phosphordiesteraseinhibtor hemmt reversibel die Thrombozytenaggregation, sorgt für eine Relaxation der glatten Gefäßmuskeln und für eine Gefäßdilatation,
  1. Operative Verfahren wie die Thrombendarteriektomie der Leistenarterie oder Implantation eines femoropoplitealen Bypasses befinden sich noch in experimentellen Stadien.
  2. Bei Patienten mit alleiniger Claudicatio intermittens Symptomatik ohne kritische Ischämie oder Ulcerationen erfolgt zunächst eine konservative Therapie.
  3. Wichtig hierbei sind Modifikationen des Lebensstiles sowie die Therapie der Risikofaktoren wesentlich.
  4. Über die letzten Jahre haben sich die Erfolgsraten der katheterinterventionellen Therapie so verbessert, dass sie bei den meisten Läsionen als Therapie der ersten Wahl anzusehen ist.
  5. Revaskularisierende Verfahren sind bei Patienten mit Claudicatio intermittens Symptomatik absolut kontraindiziert
  1. Beide Aussagen sind richtig. Die Verknüpfung ist falsch.
  2. Beide Aussagen sind richtig, Die Verknüpfung ist richtig.
  3. Die Aussage 1 ist richtig. Die Aussage 2 ist falsch.
  4. Die Aussage 2 ist richtig. Die Aussage 1 ist falsch.
  5. Beide Aussagen sind falsch.
  1. Rein konservative Therapie für 6 Monate, danach Reevaluation
  2. Prostaglandin-Infusion
  3. Revaskularisation mittels katheterinterventionellen Therapie
  4. Schulung zur Wundvermeidung
  5. Anpassen eines orthopädischen Schuhs
  1. Der Einsatz von Maden ist nicht empfohlen.
  2. Die Wunde sollte feucht gehalten werden.
  3. Ein chirurgisches Debridement kann einen Wundgrund schaffen und damit zum Heilungsprozess beitragen.
  4. Eventuell ist eine antibiotische Therapie sinnvoll.
  5. Silberhaltige Wundauflagen sind vor allem bei stark nässenden Wunden empfohlen.

Dozent des Vortrages Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK)

Dr. med. Stefan Betge

Dr. med. Stefan Betge

Dr. med. Stefan Betge ist Facharzt für Innere Medizin und Oberarzt am Universitätsklinikum Jena.

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

  • ... Ab einem Alter von 70 Jahren steigt die Prävalenz auf 15-20% an. ...

  • ... Ruheschmerzen; Ulceration; Nekrose als trockene oder feuchte ...

  • ... sensorischen Neuronen durch lokale Azidose; Senkung der Schmerzschwelle / Sensibilisierung ...

  • ... bei stark empfindlicher Haut Wundrandschutz mit Cavilon Spray möglich; Rot Granulation; Bei starker Geruchsbelästigung Vliwaktiv einsetzten; stagnierende Wunde/HypergranulationWundspülung: NaCl- oder Ringer - Lösung Suprasorb C wird vollständig von Wunde resorbiert. Bei VW nur Wechsel des Sekundärverbandes Wundspülung: NaCl- oder Ringer - Lösung Zusätzlich evtl. mechanisches, chirurgisches, enzymatisches (Iruxol N) oder autolytisches (Suprasorb G); Debridement Wundspülung nicht nötig; Verbandswechsel so selten wie möglich (alle 5 - 7 Tage); Infiziert Gelb Fibrin Bei Einsatz von Iruxol N wegen der häufigen Verbandswechsel Saugkompressen als Wundauflage am besten geeignet ...