Chronische Niereninsuffizienz von Dr. med. Saskia Merkel

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Chronische Niereninsuffizienz“ von Dr. med. Saskia Merkel ist Bestandteil des Kurses „Nephrologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Symptome
  • Diagnostik
  • Ursachen & Stadien
  • Therapie
  • Säure-Basen-Haushalt
  • Therapie der Folgeerscheinungen

Quiz zum Vortrag

  1. ... sehr häufig der sogenannte Nierenklopfschmerz.
  2. ... Juckreiz
  3. ... Bluthochdruck
  4. ... Ödeme
  5. ... Abgeschlagenheit
  1. Aussage 1 und 6 sind richtig.
  2. Nur Aussage 1 ist richtig.
  3. Aussage 1, 2 und 3 sind richtig.
  4. Aussage 4 ist richtig.
  5. Aussage 1, 2 5 und 6 sind richtig.
  1. In der Nierenszintigraphie wird Tc 99m-MAG3 nur tubulär eliminiert.
  2. Im Sono zeigt ein inhomogenes Parenchym eine gesunde Nieren an.
  3. Zur Abklärung von Gerinnungsstörungen kann eine Biopsie angebracht sein.
  4. Ein Kreatininwert von 1 mg/ dl steht immer für eine gesunde Niere.
  5. Bei der körperlichen Untersuchung reicht es den Blutdruck an einem Arm zu messen.
  1. Bei der chronischen Niereninsuffizienz kommt es immer zu einer irreversiblen GFR-Abnahme.
  2. Eine GFR von 77 ml/ min wird zu Stadium II der CNI Stadien gezählt.
  3. Im Stadium der Niereninsuffizienz mit kompensierter Retention wird ein Kreatininanstieg von über 3 mg/dl symptomatisch.
  4. Die GFR ist das Gesamtvolumen des Sekundärharns, der von den Nieren einer Person in einem festgelegten Zeitraum gefiltert wird.
  5. Eine Verschlechterung der GFR steht für einen eindeutigen Krankheitswert und bedarf keiner weiteren Diagnostik.
  1. Der Jugendliche mit einmaliger Nephrolithiasis.
  2. Die 52-jährige Frau mit Bluthochdruck.
  3. Der 32-jährige Mann mit kürzlich diagnostiziertem Diabetes mellitus II.
  4. Der Student mit gehäuft auftretenden Nephrolitiden.
  5. Die junge Frau mit angeborener Nierenzyste.
  1. Phosphat-Mangel
  2. Metabolische Azidose
  3. Mangel an aktivem Vitamin D
  4. Hyperkaliämie
  5. Kalziummangel
  1. Natrium-arme Diät, Kalium-arme Diät, Phosphat-arme Diät, ausreichende Kalorienzufuhr
  2. Natrium-arme Diät, Kalium-arme Diät, Phosphat-reiche Diät, Hydrierung ( möglichst > 3l / Tag)
  3. Natrium-arme Diät, Kalium-arme Diät, Phosphat-arme Diät, möglichst wenig Kalorienzufuhr
  4. Natrium-arme Diät, Kalium-reiche Diät, Phosphat-reiche Diät, ausreichende Kalorienzufuhr
  5. Natrium-reiche Diät, Kalium-arme Diät, Phosphat-arme Diät, Diuretika
  1. Sie wird bevorzugt in einem niedrigen Stadium der chronischen Niereninsuffizienz eingesetzt.
  2. Sie erfolgt durch eine Kombination von Furosemid und Hydrochlorothiazid.
  3. Furosemid alleine wirkt auch noch gut in fortgeschrittenen Stadien der CNI.
  4. Hydrochlorothiazid alleine wirkt nur bei leichter Einschränkung der Nierenfunktion.
  5. Sie wird bei einem bestimmten Grad an Diuretikaresistenz eingesetzt.
  1. Eine teilweise respiratorische Kompensation einer metabolischen Azidose.
  2. Eine metabolische Kompensation einer respiratorischen Azidose.
  3. Eine unkompensierte respiratorische Alkalose.
  4. Eine unkompensierte metabolische Azidose.
  5. Eine metabolische Azidose.
  1. ... ein Hepatorenales Syndrom.
  2. ... eine Renale Anämie.
  3. ...eine Metabolische Azidose.
  4. ... eine Hyperphosphatämie.
  5. ... ein Mangel an 1,25-(OH)2-Vitamin D3.
  1. Durch eine Metabolische Azidose
  2. Durch einen Sekundären Hyperparathyreoidismus
  3. Durch Mangelernährung
  4. Durch Osteomalazie
  5. Durch Hypervolämie
  1. Ursodesoxycholsäure
  2. Furosemid
  3. Natriumbicarbonat
  4. Eisentablette
  5. Enalapril
  1. bei Diagnosestellung Stadium 1, aktuell Stadium 4
  2. bei Diagnosestellung Stadium 2, aktuell Stadium 3
  3. bei Diagnosestellung Stadium 1, aktuell Stadium 3
  4. bei Diagnosestellung Stadium 0, aktuell Stadium 4
  5. bei Diagnosestellung Stadium 2, aktuell Stadium 5
  1. ... wird durch Proteinurie und arterielle Hypertonie begünstigt.
  2. ... tritt immer in der Folge eines akuten Nierenversagens auf.
  3. ... ist in der Regel langsam reversibel.
  4. ... endet immer in der terminalen, dann dialysepflichtigen Niereninsuffizienz.
  5. ... ist hauptsächlich durch genetisch bedingte Erkrankungen verursacht.
  1. Hyperphosphatämie
  2. Bicarbonatmangel
  3. Eisenverwertungsstörung
  4. Hypervitaminose D
  5. Glucosurie
  1. Parathormon wird durch Rückkopplung erniedrigt.
  2. Cinacalcet kann als Therapie hilfreich sein.
  3. Es kann zu Gefäßverkalkungen kommen.
  4. Calcium wird vor allem aus den Knochen mobilisiert und ins Blut befördert.
  5. Calcitriolmangel muss behandelt werden.
  1. Hyperkaliämie, Hypocalciämie, Mikrozytäre Anämie und erhöhte Harnsäure
  2. Hypokaliämie, Hypocalciämie, normozytäre Anämie und erhöhter Harnstoff
  3. Hyperkaliämie, Hypocalciämie, Mikrozytäre Anämie und erniedrigte Harnsäure
  4. Hyperkaliämie, Hypercalciämie, normozytäre Anämie und erhöhter Kreatinin
  5. Hyperkaliämie, Hypercalciämie, Mikrozytäre Anämie und erniedrigter Harnstoff
  1. Juckreiz kann auf eine chronische Niereninsuffizienz hindeuten.
  2. Typisch für Stadium IV der Niereninsuffizienz ist ein vergrößertes Nierenparenchym, welches im Sono gut zu erkennen ist.
  3. Polyneuropathie tritt meist schon im 1. Stadium der chronischen Niereninsuffizienz auf.
  4. Die chronische Niereninsuffizienz ist durch ihre spezifische Symptomatik früh erkennbar.
  5. Bei einem Patienten mit Diabetes insipidus muss man im Verlauf der Krankheit auch mit einer chronischen Niereninsuffizienz rechnen.
  1. ... 150 ml/min
  2. ... 110 ml/min
  3. ... 85 ml/min
  4. ... 175 ml/ min
  5. ... 200 ml/min
  1. Eine Blutdrucksenkung ist angebracht.
  2. Trinkmenge auf > 2l / Tag erhöhen, da so Giftstoffe besser ausgeschwemmt werden können.
  3. Eine Nierenbiopsie um gezielter behandeln zu können.
  4. Aderlass, da ein Eisenüberschuss vorliegt, der schädlich sein kann.
  5. Salzhaltige Nahrung ist empfohlen.

Dozent des Vortrages Chronische Niereninsuffizienz

Dr. med. Saskia Merkel

Dr. med. Saskia Merkel

Saskia Merkel ist Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie in der Überörtlichen Nephrologischen Gemeinschaftspraxis in Springe und Gehrden. Bis Ende 2012 war sie Assistenzärztin in der Abteilung für Nephrologie im Zentrum Innere Medizin der Medizinischen Hochschule Hannover, wo sie Humanmedizin studiert hatte. Dies ergänzte sie durch ein Studium der Mathematik sowie zahlreichen Fortbildungen und Seminaren. Nicht nur in der Theorie ist die promovierte Ärztin eine Expertin, auch praktisch sammelte sie schon früh zahlreiche Erfahrungen im Klinikalltag, im Laborbereich sowie durch die Mitarbeit an Klinischen Studien. Seit 2002 ist sie auch als Referentin tätig. Im Rahmen von Fortbildungen, Patientenveranstaltungen etc. gibt sie ihr Wissen an den medizinischen Nachwuchs und an Interessierte weiter.

Zu ihren Publikationen, die sie gemeinsam mit weiteren Autoren und Fachärzten verfasst hat, zählen u.a. „The effect of cinacalcet on bone remodeling and renal function in transplant patients with persistent hyperparathyreoidism transplantation” (2011) und “Renal cell carcinoma in transplant recipients with acquired cystic kidney disease” (2007).

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

  • ... linksseitigen Carotis und einer PTA der rechten Iliacalarterie mit Stenteinlage vor einigen Jahren. Trotzdem nimmt er seine Medikamente, insbesondere Blutdrucksenkende Präparate nur unregelmäßig, sodass die Blutdruckwerte bei seltenen Messungen ...

  • ... Beschwerden, Vorerkrankungen, Medikamente, Familienanamnese ...

  • ... der Körperflüssigkeiten –> Wasserhaushalt –> Elektrolyte ...

  • ... Diffusion / Osmose aufgrund eines Konzentrationsgefälles ...

  • ... Verstärkung des Eiweißkatabolismus; Verstärkung der renalen Osteopathie; Hyperventilation ...