Akutes Nierenversagen und Nierenersatzverfahren von Dr. med. Lutz Nibbe

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Akutes Nierenversagen und Nierenersatzverfahren“ von Dr. med. Lutz Nibbe ist Bestandteil des Kurses „Intensivmedizin Repetitorium “. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Einführung: Akutes Nierenversagen
  • Definition und Klassifizierung
  • Akutes Nierenversagen: Epidemiologie
  • Prognostische Bedeutung
  • Pathophysiologie
  • Diagnostik
  • Indikationskriterien
  • Nierenersatztherapie: Verfahren
  • Zusammenfassung

Quiz zum Vortrag

  1. Funktionsverlust > 4 Wochen
  2. Dreifacher Kreatininanstieg
  3. GFR-Abfall um mehr als 75%
  4. Diurese < 0,3 ml/kg/h in 24h
  5. 12h Anurie
  1. Im Stadium 1 steigt das Serumkreatinin auf mehr als 150-200% des Ausgangswerts.
  2. Es gibt fünf Stadien.
  3. Im Stadium 3 liegt eine 24h-Anurie vor.
  4. Das Serumkreatinin ist im Stadium 2 verdoppelt.
  5. Im Stadium 3 liegt das Serumkreatinin über 3 mg/dl, mit einem akuten Anstieg von mehr als 1 mg/dl.
  1. Patienten mit schwerer Sepsis und Niereninsuffizienz (AKI-Stadium II) haben ein vergleichbare 28-Tage-Mortalität wie Patienten mit schwerer Sepsis ohne Niereninsuffizienz.
  2. 40% der Patienten mit schwerer Sepsis oder septischen Schock entwickeln ein akutes Nierenversagen.
  3. 2-5% der hospitalisierten Patienten entwickeln ein akutes Nierenversagen.
  4. 20-60% der Patienten mit einem akuten Nierenversagen benötigen eine Nierenersatztherapie.
  5. Patienten mit Niereninsuffizienz haben eine signifikant erhöhte 30-Tages-Mortalität (ca. 40%) bei Intensivstation-Aufenthalt im Vergleich zu Patienten auf der Intensivstation ohne Akute Niereninsuffizienz.
  1. Insulinresistenz
  2. Hypoparathyreoidismus
  3. Alkalose
  4. Keine Aussage trifft zu.
  5. Cheyne-Stokes-Atmung
  1. Nierenbiopsie
  2. Urin Sediment
  3. Sonographie
  4. Laboruntersuchung (ANCA, Fragmentozyten)
  5. Urin Elektrolyte
  1. interstitielles Ödem
  2. Erhöhte renale Perfusion
  3. Verminderte Aktivität des RAAS
  4. Ascites
  5. Alle Aussagen treffen zu
  1. Die Indikation zur Nierenersatztherpie ist eindeutig festgelegt.
  2. Oligurie ist ein unabhängiger Prädiktor für die Mortalität der Patienten.
  3. Oligurie kann als Indikationskriterium für eine Nierenersatztherapie verwendet werden.
  4. Eine Überwässerung mit über 10% Gewichtszunahme kann eine Indikation zur Nierenersatztherapie sein.
  5. Bei einer Harnstoffkonzentration über 150 mg/dl sollte eine Nierenersatztherapie begonnen werden.
  1. Kleine und mittelgroße Moleküle verlassen das Blut.
  2. Die Moleküle folgen dem Diffusiongefälle in das Dialysat.
  3. Die Diffusion wird in der intermittierenden Hämodialyse verwendet.
  4. Die Hämodialyse kann mit der Hämofiltration zur Hämodiafiltration kombiniert werden.
  5. Die Hämofiltration beruht nicht auf einer DIffusion, sondern auf einem konvektivenTransport.
  1. Die Substrate werden vor der Filtration verdünnt.
  2. Wenn die Substitutionslösung nach dem Filter appliziert wird, nennt man es Postdilution.
  3. Die Substituionslösung wird dabei sehr effektiv eingesetzt.
  4. Das mögliche Filtratvolumen ist durch die Hämokonzentration im Filter limitiert.
  5. Die Substituionslösung fließt über den venösen Schenkel zurück in den Patienten.
  1. 20%
  2. 5%
  3. 40%
  4. 80%
  5. 100%
  1. Es entsteht ein signifikant höherer Verbrauch der Substitutionslösung im Vergleich zur Postdilution.
  2. Das mögliche Filtratvolumen ist durch die Hämokonzentration im Filter limitiert.
  3. Die Substituionslösung wird dabei sehr effektiv eingesetzt.
  4. Die Substitutionslösung wird nach dem Filter appliziert.
  5. Die Substitutionslösung fließt über den arteriellen Schenkel in den Patienten.
  1. Schonende langsame Elimination von Volumen und Substraten
  2. Temperaturkonstanz
  3. Geringeres Plättchentrauma
  4. Leichtere Mobilisierung
  5. Verzicht auf jegliche Antikoagulation möglich
  1. Eine Fiebersenkung ist durch dieses Verfahren möglich.
  2. In der Regel kann auf jegliche Antikoagulation verzichtet werden.
  3. Es wird zum Beispiel bei einer Hyperkaliämie zur raschen Eliminitation des Kaliums eingesetzt.
  4. Alle Aussagen treffen zu.
  5. Im Vergleich zu intermittierenden Verfahren wird beim schonenderen kontinuierlichen Verfahren das Plättchentrauma reduziert.
  1. Alle Aussagen treffen zu.
  2. Hypocalciämie
  3. Hypomagnesiämie
  4. Metabolische Alkalose
  5. Hypernatriämie

Dozent des Vortrages Akutes Nierenversagen und Nierenersatzverfahren

Dr. med. Lutz Nibbe

Dr. med. Lutz Nibbe

Dr. med. Lutz Nibbe ist am Charité Campus Virchow-Klinikum Berlin in der internistischen Inentsivmedizin und in der Notfallmedizin tätig.

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