Die Nase von Dr. med. Boris Haxel

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Die Nase“ von Dr. med. Boris Haxel ist Bestandteil des Kurses „HNO Heilkunde“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Anatomie und Frakturen
  • Entzündliche Krankheiten
  • Fehlbildung der Mundhöhle, Erkrankungen des Nasenrachens
  • Rhinosinusitis

Quiz zum Vortrag

  1. Sogenannte Bellocq-Tamponaden werden unter örtlicher Betäubung transnasal in den Nasen-Rachenraum zur Blutstillung eingebracht.
  2. Es kommt in den Herbst- und Wintermonaten gehäuft zu Nasenbluten.
  3. Die Blutungsquelle können unter anderem Äste sowohl der A. carotis externa als auch der A. carotis interna sein.
  4. Etwa 6% der Patienten mit Epistaxis bedürfen ärztlicher Therapie.
  5. Epistaxis ist nicht selten eine Folge arterieller Hypertonie.
  1. Brillenhämatom
  2. Bulbusverlagerung
  3. Luftemphysem
  4. Krepitation
  5. Palpable Knochenstufen
  1. Eine Septumplastik ist auch bei asymptomatischer Septumdeviation indiziert.
  2. Über 60% der Bevölkerung weisen Formveränderungen des Nasenseptums auf.
  3. Zur Objektivierung einer behinderten Nasenatmung dient die Rhinomanometrie.
  4. Bei starken Formveränderungen kann es zu Schnarchen, behinderter Nasenatmung und Beeinträchtigung des Geruchssinns kommen.
  5. Eine Septumdeviation kann durch ein Trauma verursacht werden, aber auch angeboren sein.
  1. Ein posttraumatisches Septumhämatom kann konservativ mittels Instillation von Heparinsalbe therapiert werden.
  2. Die CT ist nur selten indiziert.
  3. Klinisch können Epistaxis, Schwellung und Krepitationen imponieren.
  4. Geschlossene Frakturen können bis circa eine Woche nach dem Trauma reponiert werden.
  5. Posttraumatisch kann eine Schief- oder Sattelnase persistieren.
  1. Hyperästhesie der Stirn
  2. Enophthalmus
  3. Hypästhesie von Unterlid und Wange
  4. Doppelbilder
  5. Radiologisch "Hängender Tropfen"
  1. Locus Kiesselbachi
  2. A. carotis externa
  3. A. ethmoidalis anterior
  4. A. maxillaris
  5. V. nasalis externa
  1. Weitertransport des Speisebreis nach Passage des Zungengrundes
  2. Mukoziliärer Transport und Schleimhautabwehr
  3. Klimatisierung der Einatmungsluft
  4. Riechvermögen
  5. Klangbildung (Resonanzraum)
  1. Bei der akuten Rhinosinusitis findet sich häufig eine Eiterstraße im mittleren Nasengang.
  2. Die akute Rhinitis wird in etwa 70% der Fälle durch RSV-Viren verursacht.
  3. Die akute Rhinosinusitis wird nie durch Bakterien verursacht.
  4. Für die Therapie der akuten Rhinosinusitis haben sich lokale Aciclovir-Anwendungen bewährt.
  5. Typisches Symptom einer Rhinosinusitis ist der stets frontal lokalisierte Kopfschmerz.
  1. Der größte Risikofaktor für die Entstehung von Basaliomen ist das Rauchen.
  2. Basaliome als semi-maligne Tumoren metastasieren nicht.
  3. Plattenepithelkarzinome der Haut entstehen besonders häufig als Folge übermäßiger Sonnenexposition.
  4. Beim Rhinophym handelt es sich um eine Hyperplasie der Talgdrüsen.
  5. Plattenepithelkarzinome neigen im Gegensatz zu den Basaliomen bereits bei geringer Größe zur Metastasierung.
  1. Atrophische Rhinitis
  2. NNH-Affektion bei Morbus Wegener
  3. Sonderform der allergischen Rhinitis
  4. Andere Bezeichnung für Polyposis nasi
  5. Bakterielle Superinfektion einer Mukozele
  1. Lymphoepitheliales Karzinom
  2. Plattenepithelkarzinom
  3. Chordom
  4. Nasenrachenfibrom
  5. Kraniopharyngeom
  1. Im Normalfall ist keine Therapie notwendig.
  2. Säuglinge werden zunächst mit einer Trinkplatte versorgt. Im Laufe der nächsten Jahre folgen verschiedene Korrekturoperationen.
  3. Sie wird konservativ kieferorthopädisch therapiert.
  4. Es erfolgt eine bimaxilläre Umstellungsosteotomie mit Erreichen des Erwachsenenalters.
  5. Sie sollte schon im Kindesalter mit einer Seit-zu-Seit-Anastomose mittels Mukosanaht versorgt werden.
  1. Bei der chronischen Rhinosinusitis hat sich die systemische Steroidgabe bewährt.
  2. Zu den typischen Erregern der akuten Rhinosinusitis zählen Hämophilus influenzae und Pneumokokken.
  3. Um einen komplikationsarmen Verlauf zu gewährleisten, ist eine Antibiotikagabe indiziert.
  4. Bei der chronischen Rhinosinusitis mit einem Verlauf von mehr als drei Monaten lassen sich Veränderungen im CT erkennen.
  5. Eine Differentialdiagnose bei einseitiger Polyposis ist das invertierte Papillom.
  1. Alle aufgeführten Antworten sind richtig.
  2. Hirnabszess
  3. Orbitaödem
  4. Retrobulbärneuritis
  5. Mukozelen
  1. Malignome der Nasennebenhöhlen sind im Kindesalter vor allem mesenchymalen Ursprungs.
  2. Das maligne Lymphom ist bei Schreinern eine anerkannte Berufskrankheit.
  3. Das Ewing-Sarkom im Kindesalter zählt zu den epidermalen Tumoren.
  4. Die häufigsten mesenchymalen Tumoren der Nebenhöhlen sind Plattenepithelkarzinome.
  5. Das Ästhesioneuroblastom ist ein seltener Tumor, der aus der hinteren Schädelgrube infiltrierend in die Nasennebenhöhlen wächst.
  1. Eine Polyposis nasi ist ein seltenes Symptom des ASS-Intoleranz-Syndroms.
  2. Es ist nicht IgE-vermittelt.
  3. Zur Therapie kann die "Adaptive Desaktivierung" angestrebt werden.
  4. Die Vermeidung ASS-haltiger Nahrungsmittel (z.B. Curry) ist zu empfehlen.
  5. Fließschnupfen und Geruchsminderung sind Symptome des ASS-Intoleranz-Syndroms.

Dozent des Vortrages Die Nase

Dr. med. Boris Haxel

Dr. med. Boris Haxel

Dr. Boris Haxel ist Oberarzt der Klinik Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er ist Facharzt für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie sowie Allergologie.

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