Mitralklappeninsuffizienz von Dr. med. Michael Kallenbach

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Mitralklappeninsuffizienz“ von Dr. med. Michael Kallenbach ist Bestandteil des Kurses „Kardiologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Mitralklappeninsuffizienz
  • Mitralklappenstenose
  • Trikuspidalklappenstenose
  • Trikuspidalklappeninsuffizienz

Quiz zum Vortrag

  1. Nachlastsenkende Medikamente können vor allem bei linksventrikulärer Dysfunktion eine symptomatische Besserung erzielen, da sie das Regurgitationsvolumen senken.
  2. Der wichtigste prognostische Faktor bei einer operativen Versorgung ist die links-atriale Ejektionsfraktion.
  3. Die Indikation zur operativen Therapie besteht bei symptomatischen Patienten nur dann, wenn eine hochgradig reduzierte linksventrikuläre Ejektionsfraktion (< 30 %) vorliegt.
  4. Bei asymptomatischen Patienten besteht nie die Indikation zur chirurgischen Intervention.
  5. Die interventionelle Therapie mittels edge-to-edge-repair (z. B. „Mitra-Clip“) ist ein komplikationsarmes Routineverfahren, welches bei asymptomatischen Patienten mit mindestens zweitgradiger MI Anwendung findet.
  1. Bei einem Myokardinfarkt kann es zum Abreißen des Papillarmuskels kommen.
  2. Von einem „flail leaflet“ spricht man, wenn nach einer Sehenfadenruptur sich die Mitralklappe nicht mehr richtig öffnet.
  3. Das komplexe Gebilde der Mitralklappe besteht aus vier Papillarmuskeln.
  4. Bei einer Sehnenfadenruptur handelt es sich um die häufigste Ursache für die Insuffizienz.
  5. Es kommt zu einem Blutrückstrom aus dem linken Ventrikel in das linke Atrium während der Diastole.
  1. Infektiöse Endokarditis
  2. Dilatative Kardiomyopathie
  3. Remodeling nach Myokardinfarkt
  4. Myxomatöse Degeneration
  5. Mitralring-Verkalkung
  1. Konzentrische Hypertrophie des linken Ventrikels
  2. Paroxysmale, nächtliche Dyspnoe
  3. Vorhofflimmern
  4. Pulmonale Hyoertonie
  5. Initiale Müdigkeit
  1. Der Herz/Thorax-Quotient ist kleiner als 0,5.
  2. Im EKG fehlen P-Wellen und es zeigt sich eine Arrhythmie.
  3. Sie hören ein Holosystolikum über dem Erb-Punkt, welches in die Axilla fortgeleitet wird.
  4. Sie auskultieren einen dritten Herzton.
  5. Bei der Rechtsherzkatheterisierung zeigt sich im Druckprofil eine prominente V-Welle.
  1. Sie kann Ausgangsursache für thrombembolische Ereignisse sein.
  2. Ab einer Klappenöffnungsfläche von weniger als vier Quadratzentimetern füllt sich der linke Ventrikel nur noch langsam.
  3. Das rheumatische Fieber gilt als eine eher seltene Ursache.
  4. Das rechte Herz wird nicht beeinträchtigt.
  5. Dyspnoe, oder gar Zyanose sind eher untypische klinische Zeichen.
  1. Paukender 2. Herzton
  2. Graham-Steell-Geräusch
  3. Mitralöffnungston vor dem Diastolikum
  4. Niederfrequentes Diastolikum
  5. Spätdiastolisches Crescendogeräusch
  1. Im Röntgenbild zeigen sich häufig Kerley-C-Linien, welche auf eine Lungenstauung hinweisen.
  2. Im Röntgenthorax fällt eine verstrichene Herztaille auf.
  3. Zur Frequenzkontrolle bei Vorhofflimmern eignen sich Betablocker.
  4. Im EKG zeigt sich ein Steiltyp.
  5. Die Behandlung mit ACE-Hemmern ist kontrainduziert.
  1. Ein Patient der für einen Klappenersatz in Frage käme, müsste bei einem NYHA II Stadium eine Klappenöffnungsfläche von weniger als 1 cm ² haben.
  2. Junge Patienten bei denen bereits ein Vorhofflimmern auftritt, werden meistens durch eine perkutane Ballonmitralvalvuloplastie behandelt.
  3. Für die Durchführung der Ballonmitralvalvuloplastie muss die Öffnungsfläche größer als 1,5 cm² sein.
  4. Die Ballonmitralvalvuloplastie erhalten symptomatische Patienten ab NYHA I, oder asymptomatische Patienten mit pulmonaler Hypertension.
  5. Eine bereits chirurgisch-versorgte KHK gilt als Kontraindikation.
  1. Kommt es zu klinischen Symptomen, die auch an eine gastrointestinale Genese denken lassen.
  2. Zeigt die Röntgenthoraxaufnahme häufig eine Lungenstauung.
  3. Zeigt das EKG Teichen einer rechtsventrikulären Hypertrophie.
  4. Lässt sich ein Systolikum am rechten unteren Sternalrand auskultieren.
  5. Handelt es sich um ein häufiges Vitium.
  1. Dem Patienten ist ein zeitnaher biologischer Klappenersatz zu empfehlen.
  2. Solange kein Vorhofflimmern auftritt, kann eine mechanische Klappe verwendet werden.
  3. Sie verschreiben Torasemid und raten zur Vermeidung von körperlicher Belastung.
  4. Bei einer Klappenöffnungsfläche unter 4,5 cm² kommt eine Valvuloplastie in Frage.
  5. Der Patient benötigt eine mechanische Herzklappe, da diese ein niedrigeres Thromboserisiko bergen.
  1. Rheumatisches Fieber
  2. Pulmonalklappenstenose
  3. Linksherzinsuffizienz
  4. Rechtsventrikulärer Myokardinfarkt
  5. Pulmonale Hypertonie
  1. Die Leber zeigt sich während einer Sonographie echoreich, plump und gut verformbar.
  2. Auskultatorisch befunden Sie ein bandförmiges Holosystolikum, welches bei Inspiration lauter wird.
  3. Bei dem Patienten fallen Ihnen gestaute Jugularisvenen auf.
  4. Der Patient klagt seit einiger Zeit über abnehmenden Appetit und Sodbrennen.
  5. Bei dem Patienten fällt während der klinischen Untersuchung ein Undulatiosnphänomen auf.

Dozent des Vortrages Mitralklappeninsuffizienz

Dr. med. Michael Kallenbach

Dr. med. Michael Kallenbach

Dr. med. Michael Kallenbach, Facharzt für Innere Medizin, studierte Humanmedizin an der Universität Leipzig. Er promovierte auf dem Gebiet der kardialen Resynchronisationstherapie bei Herzinsuffizienz am Herzzentrum in Leipzig. Seine Assistenzzeit hat Dr. med. Kallenbach im Fachbereich Innere Medizin an verschiedenen Krankenhäusern absolviert (Ulm, Blaubeuren, Hamburg). Bereits seit dem Jahr 2007 engagiert er sich in der Lehre, so zum Beispiel als Tutor in EKG- und Ultraschallkursen sowie im Rahmen der Anleitung von assistenzärztlichen Kollegen.

Kundenrezensionen

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

  • ... der Systole, Primäre/organische MI -Mitralklappe ist sehr komplexes Gebilde (Anulus, 2 Segel, 2 Kommissuren, 60-80 Sehenfäden, 2 Papillarmuskeln) -Veränderungen ...

  • ... (DCM), Remodeling nach Infarkt, hypertroph-obstruktive Cardiomyopathie (HOCM) ?Akute MI -Papillarmuskelabriss ...

  • ... Vorhof erhöht,  Dilatation LA,  Vorhof ist „Puffer“, der Lungenstrombahn lange schützt –LV-Dysfunktion ...

  • ... Apex/Erb –Ausstrahlung in Axilla –EKG: P-mitrale, Vorhofflimmern (unspezifisch) –Röntgen: LA und ...

  • ... LV und RV – Größe und Funktion, Ursache, weitere Vitien, Hämodynamik –Koronarangiographie: nur präop. Ausschluss KHK –Rechtsherzkatheter: ...

  • ... schwerer MI, mit hoher WK für Erfolg der Rekonstruktion –asymptomatische Patienten bei schwerer MI, mit »Vorhofflimmern oder »pulmonaler Hypertonie oder ...

  • ... kürzung von Segeln, Einsatz eines Mitralklappenringes (z. B. Carpentier-Ring), Klappenersatz (biologisch oder Kunstklappe), OP-Risiko ...

  • ... bei Fortschreiten auch im rechten Herzen Ätiologie –90 % Folge eines rheumatischen Fiebers –Mitralringverkalkung ...

  • ... Hypertonie –Rechtsherzinsuffizienz (Ödeme, Lebervenenstauung) –vermindertes HZV: Müdigkeit, verminderte Leistungs- fähigkeit, Zyanose •Diagnostik –paukender ...

  • ... bei pHT erweiterte A. pulm. –Echo: Diagnose und Schweregrad (Öffnungsfläche, mittlerer diast. Druckgradient) ...

  • ... Stauung, KI für ACE-Hemmer, bei VHF Frequenzkontrolle (Digitalis, BB, Verapamil) ...

  • ... mit pulm. HT (PAPs > 50 mmHg), KI: Klappenmorphologie, weitere Therapieindikation (KHK) –chirurgisch: Ersatz vs. Kommissurotomie –NYHA III-IV mit MÖF ...

  • ... fast immer durch rheumatisches Fieber bedingt (Kombination mit MS), Klinik: Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Diagnostik –gestaute Jugularvenen ...

  • ... mit biologischer Klappe (wegen Thrombosegefahr bei Kunstklappen) bei ...

  • ... lischem Blutrückfluss vom RV in den RA Ursachen –sekundär (überwiegend) ...

  • ... (meist in Kombination mit Trikuspidalstenose und MS), myxomatöse Degeneration, Karzinoid-Syndrom (vom Tumor ...

  • ... und Lebervenen –periphere Ödeme, Pleuraergüsse, Aszites, Zirrhose –leiser 1. Herzton –lauter 2. Herzton bei ...

  • ... Rekonstruktion oder Ersatz (biologisch) bei primärem Vitium –KI ...