Epidemiologie, Komorbidität und Folgen von Angststörungen von Christine Krokauer

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Epidemiologie, Komorbidität und Folgen von Angststörungen“ von Christine Krokauer ist Bestandteil des Kurses „Psychogene Störungen“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Epidemiologie der Angststörungen
  • Komorbidität bei Angststörungen
  • Besondere Folgen von Angststörungen

Quiz zum Vortrag

  1. Mit Lebenszeitprävalenz wird die Wahrscheinlichkeit angegeben, dass wir im Laufe unseres Lebens an einer bestimmten Krankheit erkranken können.
  2. Lebenszeitprävalenz misst, wie viele Menschen zum Prüftag an einer bestimmten Krankheit leiden.
  3. Lebenszeitprävalenz besagt, wie oft wir im Leben eine Krankheit bekommen können.
  4. Lebenszeitprävalenz ist eine statistische Methode zur Ermittlung der Häufigkeit bestimmter Erkrankungen in einem Land.
  1. Die Angststörungen gehören mit einer Lebenszeitprävalenz von ca. 15 Prozent zu den häufigsten psychischen Erkrankungen.
  2. Ja, weil die Patienten oft weitere Erkrankungen haben, die mit Angst einhergehen.
  3. Nein, Angsstörungen sind seltener als Schizophrenien.
  4. Nein, Angst gehört zu vielen Störungen und ist kein eigenes Krankheitsbild.
  1. Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig.
  2. Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig.
  3. Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig.
  4. Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig.
  5. Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig.
  1. Grundsätzlich kann jede Krankheit auch in gewisser Hinsicht einen Gewinn ergeben - sei es durch Entlastung (primärer Krankheitsgewinn: Ich kann nichts dafür, ich bin krank), sei es durch Unterstützung und Zuwendung (sekundärer Krankheitsgewinn).
  2. Nein, Krankheit ist immer nur Belastung.
  3. Maximal mehr Zuwendung
  4. Rasche Berentung
  1. Als Komorbidität werden ein oder mehrere zusätzlich zu einer Grunderkrankung vorliegende, diagnostisch abgrenzbare Krankheits- oder Störungsbilder bezeichnet.
  2. Angststörungen gehen häufig mit anderen Angststörungen einher.
  3. Alkohol- und Substanzmissbrauch spielen bei Angststörungen eine untergeordnete Rolle.
  4. Komorbidität mit Depression kommt so gut wie nie vor.
  5. Angststörungen heilen in der Regel von alleine.
  1. Eine psychische Störung hat Wirkung auf die Psyche, den Körper und das Denken.
  2. Für psychische Störungen gibt es nicht einen, sondern mehrere Auslöser (Vererbung, Lebensumstände).
  3. In der Psychologie geht man von einer monokausalen Krankheitsursache aus.
  4. Ein multimodaler Therapieansatz kommt in der Psychotherapie nur extrem selten zum Einsatz, da psychische Störungen meistens nur Auswirkungen auf den Körper haben.
  5. Ein multimodaler Therapieansatz kommt in der Psychotherapie nicht zum Einsatz, da Therapeuten keinen Einfluss auf vererbte Störungen nehmen können.
  1. Ja. Sehr spezielle Phobien sind in der Regel gut zu bewältigen, aber tiefergehende Störungen sorgen durch Vermeidungsverhalten etc. dazu, dass sich die Betroffenen nicht mehr auf die Straße wagen und so nach und nach ihr Leben immer weniger erstrebenswert erscheint.
  2. Nein, weil man die meisten Situationen erfolgreich vermeiden kann.
  3. Nein, weil die Krankheiten gut behandelbar sind.
  4. Nein, weil den Patienten in kurzer Zeit sehr gut geholfen werden kann.
  1. Typisch für Angststörungen ist das Vermeiden der angstauslösenden Situation.
  2. Menschen mit Angststörungen, insbesondere mit sozialer Phobie, entwickeln sehr gute Strategien, andere Menschen die Dinge, vor denen sie Angst haben, machen zu lassen.
  3. Menschen mit Angststörungen sind in der Regel nicht in ihrem Alltag eingeschränkt, da es sich meistens um spezielle Phobien (Angst vor Spinnen, Angst vor Popcorn) handelt.
  4. Angststörungen werden in der Regel frühzeitig diagnostiziert.
  5. Menschen mit Angststörungen sind in der Regel freie, unabhängige, selbstbewusste Persönlichkeiten.

Dozent des Vortrages Epidemiologie, Komorbidität und Folgen von Angststörungen

 Christine Krokauer

Christine Krokauer

Als Heilpraktikerin ist Christine Krokauer besonders spezialisiert auf das Gebiet der Psychotherapie nach HPG und als ISP-Therapeutin tätig. Sie ist Dozentin an der Akademie Vaihingen und am Heilpraktikerinstitut Leisten in Laub. Dort ist sie u.a. als Ausbildungsleiterin der angehenden Heilpraktiker für Psychotherapie und Dozentin für Psychotherapie und Life Coaching tätig. Christine Krokauer ist außerdem Cardea-Lehrtherapeutin, verheiratet und hat 2 erwachsene Töchter.

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