Kardiomyopathien von Dr. med. Michael Kallenbach

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Kardiomyopathien“ von Dr. med. Michael Kallenbach ist Bestandteil des Kurses „Kardiologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Kardiomyopathien
  • Dilatative Kardiomyopathie
  • Hypertrophe Kardiomyopathie

Quiz zum Vortrag

  1. Bei der dilatativen Kardiomyopathie ist vor allem die systolische Ventrikelfunktion gestört, wohingegen es bei der restriktiven Form zu einer diastolischen Funktionsstörung kommt.
  2. Kardiomyopathien lassen sich auf bestimmte Grunderkrankungen des Herzens zurück führen, wie zum Beispiel einer Perikarditis, oder Klappenfehlern.
  3. Bei einer hypertrophen Kardiomyopathie mit Obstruktion, ist der gesamte Ventrikel regelmäßig hypertrphiert.
  4. Bei der dilatativen Kardiomyopathie ist das Atrium häufiger als der Ventrikel betroffen.
  5. Die Häufigste, aller Kardiomyopathien, ist die restriktive Form.
  1. Eine Kupferintoxikation.
  2. Eine Chemotherapie mittels Doxorubicin.
  3. Ein Alkoholmissbrauch.
  4. Eine zurückliegende Infektion mit Coxsackieviren.
  5. Eine Duchenne-Muskeldystrophie.
  1. Die Erkrankung kann zum plötzlichen Herztod führen.
  2. Es treten ausschließlich Symptome einer Linksherzinsuffizienz auf.
  3. Müdigkeit und eine reduzierte Leistungsfähigkeit sind spezifische Symptome.
  4. Da Frauen doppelt so häufig von der Erkrankung betroffen sind als Männer, ist ihr Embolierisiko dementsprechend erhöht.
  5. Die Klinik entsteht hauptsächlich durch die Funktionseinschränkung während der Diastole.
  1. In der Röntgenthoraxaufnahme können Kerley-Linien zu sehen sein.
  2. Ein erhöhter Blutdruck spricht für die Diagnose.
  3. Auskultatorisch lassen sich gegebenenfalls Strömungsgeräusche feststellen, welche aufgrund einer relativen Aorten- beziehungsweise Pulmonalinsuffizienz entstehen.
  4. Kardio-MRTs bieten weniger Informationen als Echokardiographien und werden deswegen nur selten angewandt.
  5. Die meisten EKGs sind spezifisch pathologisch verändert und dienen der Diagnosesicherung.
  1. Patient bei dem eine kardiale Resynchronisationtherapie durchgeführt werden sollte.
  2. Patient bei dem als ultima ratio eine Herztransplantation erfolgen sollte.
  3. Potentieller Anwärter für einen ICD.
  4. indizierter Empfänger der jährlichen Influenza-Prophylaxe.
  5. Patient den man antikoagulieren sollte.
  1. Heutzutage wird die ERASH (endokardiale Radiofrequenzablation der Septumhypertrophie) am häufigsten eingesetzt.
  2. Der Einsatz eines ICD sollte erwogen werden.
  3. Als nicht seltene Komplikation einer TASH (transkoronare Ablation der Septumhypertrophie) kommt es zu einem AV-Block.
  4. Bei einer TASH (transkoronare Ablation der Septumhypertrophie) wird reiner Alkohol in einen Septalast einer Koronarie injiziert.
  5. Kam es unter der bisherigen Therapie zu keiner Besserung des Leidens, sollte über eine Myotomie, beziehungesweise eine Myotomie-Myektomie nachgedacht werden.
  1. Eine Erkrankung deren Beschwerden zumeist in der Pubertät stark zunehmen.
  2. Eine Erkrankung welche durch eine Mutation in nur einem Gen entsteht.
  3. Eine Erkrankung deren Pathogenese erst im Kindesalter beginnt.
  4. Eine Erbkrankheit die zu mehr als 75% durch Neumutationen entsteht.
  5. Eine autosomal-rezessiv vererbte Erkrankung.
  1. Ein histologisches Merkmal sind fokale Narben.
  2. Typ IV ist am häufigsten vertreten.
  3. Unter dem Mikroskop lassen sich Veränderungen an den großen intramuralen Koronarien erkennen.
  4. Bei Typ I ist das gesamte Septum mit den angrenzenden Wandteilen von der Hypertrophie betroffen.
  5. Die makroskopische Einteilung erfolgt nach Mallampati.
  1. Anders als bei der hypertrophen Kardiomyopathie handelt es sich beim Sportlerherz um eine homogene Hypertrophie.
  2. Bei Patienten mit einer hypertrophen Kardiomyopathie ist eine Kombinationstherapie zwischen einem Betablocker und Verapamil indiziert.
  3. Bei der hypertrophen Kardiomyopathie ist das Cavum vergrößert.
  4. Bei Sportlerherzen ist das Auswurfvolumen verringert, weswegen sie häufiger an Schwindel und Synkopen leiden.
  5. Mit Hilfe des Valsalva Manövers lässt sich beim Sportlerherz ein Systolikum über dem Erb-Punkt auskultieren.
  1. Liegt bei Typ I eine isolierte Hypertrophie des ventrikulären Septums vor.
  2. Ist meistens der rechte Ventrikel betroffen.
  3. Ist der Sokolow-Lyon-Index im EKG meistens negativ.
  4. Sollten Nifedipin und Nitrate als Dauermedikation verschrieben werden.
  5. Steht bei der nicht obstruktives Form die systolische Funktionseinschränkung im Vordergrund.

Dozent des Vortrages Kardiomyopathien

Dr. med. Michael Kallenbach

Dr. med. Michael Kallenbach

Dr. med. Michael Kallenbach, Facharzt für Innere Medizin, studierte Humanmedizin an der Universität Leipzig. Er promovierte auf dem Gebiet der kardialen Resynchronisationstherapie bei Herzinsuffizienz am Herzzentrum in Leipzig. Seine Assistenzzeit hat Dr. med. Kallenbach im Fachbereich Innere Medizin an verschiedenen Krankenhäusern absolviert (Ulm, Blaubeuren, Hamburg). Bereits seit dem Jahr 2007 engagiert er sich in der Lehre, so zum Beispiel als Tutor in EKG- und Ultraschallkursen sowie im Rahmen der Anleitung von assistenzärztlichen Kollegen.

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

  • ... die nicht auf Ischämie, Klappenfehler, arteriellen Hypertonus oder Perikarderkrankungen zurück ...

  • ... Kardiomyopathie, Männer 2 x häufiger als Frauen betroffen, Krankheitsgipfel ...

  • ... –familiär (30 %) - meist Gendefekte (z. B. Duchenne- Muskeldystrophie) –inflammatorisch/autoimmunologisch ...

  • ... (Doxorubicin, Chloroquin, Ergotamin), Kokain, Kobalt, Blei ...

  • ... der Herzinsuffinsuffizienz –initial Linksherzinsuffizienz, später auch rechts –allgemeine Ermüdung ...

  • ... d. F. pathologisch, aber unspezifisch (z. B. LSB, Sinustachykardie, Vorhofflimmern) –Röntgen: unspezifisch (Kardiomegalie, Retrosternalraum ...

  • ... auch der übrigen Herzhöhlen, global eingeschränkte systolische Funktion, ggf. Klappeninsuffizienzen und diastolische Dysfunktion ...

  • ... kardiale Resynchronisations- therapie (CRT) –NYHA III-IV –QRS > 130 ms (LSB) –EF ...

  • ... ventrikulären Arrhythmien! –ICD bei anhaltenen VT oder überlebtem plötzlichen Herztod –evtl. ...

  • ... hämodynamisch unterschiedliche Formen –hypertroph-obstruktive Kardiomyopathie (HOCM) –hypertroph nicht ...

  • ... Gene, mehr als 100 Punktmutationen –50 % d. F. familiär gehäuft ...

  • ... des ventrikulären Septum, Typ II: gesamtes Septum mit angrenzenden Wandteilen, Typ III: gesamtes linksventrikuläres Myokard ...

  • ... (systolische Funktionseinschränkung, HOCM) –gestörte Relaxation - verminderte Füllung (diastolische Funktionseinschränkung, HNCM) ...

  • ... –Angina pectorisDyspnoeSchwindel –Synkope - vermehrtes Auftreten von ...

  • ... („Pressstrahl“) –Echo/Kardio-MRT, regionale Hypertrophie, meist septal betont, Ausschluss von Vitien –EKG: ...

  • ... gleichzeitig BB und Verapamil –bei bradykarden HRST ggf. HSM –kontraindiziert: nachlastsenkende Medis ...

  • ... von Alkohol in Septalast einer Koronarie –Infarzierung mit Abnahme der Muskelmasse –Komplikation: AV-Block ...

  • ... seltenste Kardiomyopathieform in Europa ...