IV. Hüfte / Knie von Prof. Dr. med. habil. Markus Schofer

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Über den Vortrag

Der Vortrag „IV. Hüfte / Knie“ von Prof. Dr. med. habil. Markus Schofer ist Bestandteil des Kurses „Orthopädie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Hüfte - Anatomie
  • Coxa valga et antetorta
  • Morbus Perthes
  • Hüftkopfnekrose
  • Kniegelenk - Anatomie
  • Genum varum / valgum

Quiz zum Vortrag

  1. In Rückenlage lassen sich alle Bewegungsmöglichkeiten des Hüftgelenkes optimal untersuchen.
  2. Das Trendelenburg-Zeichen weist auf eine Insuffizienz der Glutealmuskulatur hin.
  3. Mithilfe des Mennell-Tests lassen sich Störungen im Iliosakralgelenk untersuchen.
  4. Bei beidseitiger Glutealinsuffizienz kommt es zum Watschelgang.
  5. Die Untersuchung der Beweglichkeit des Hüftgelenks erfolgt anhand der Neutral-Null-Methode.
  1. Eine familiäre Häufung ist nicht nachgewiesen.
  2. Die Hüftdysplasie ist die häufigste angeborene Skelettfehlentwicklung.
  3. Mädchen sind häufiger als Jungs betroffen.
  4. Beim Ortolani-Zeichen kommt es zum Klicken beim An- und Abspreizen der Hüfte.
  5. Wenn sich durch Adduktion der Hüfte bei gleichzeitigem Druck nach dorsal eine (Sub-)Luxation provozieren lässt, spricht man vom Barlow-Zeichen.
  1. Die Aussagekraft der Hüftsonographie bleibt bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr erhalten.
  2. In Deutschland werden alle Säuglinge im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung im sonografischen Screening auf Hüftanomalien untersucht.
  3. Die Sonomorphologie des Hüftgelenks wird in verschiedene Stadien nach Graf eingeteilt.
  4. Röntgenuntersuchungen sollten vor Vollendung des ersten Lebensjahres nicht durchgeführt werden.
  5. Bei der Stadieneinteilung der Hüftdysplasie spielen die Weite des Knochendach- und Knorpelwinkels eine Rolle.
  1. Die Salter-Osteotomie sollte im Alter von unter zwei Jahren durchgeführt werden.
  2. Je früher mit der Therapie begonnen wird, desto kürzer ist die Behandlungsdauer.
  3. Zur Abspreizbehandlung zählen unter anderem Tübinger-Schiene und Pavlik-Bandage.
  4. Die konservative Therapie dauert etwa doppelt so lang wie das Kind bei Diagnosestellung alt war.
  5. Bei dislozierten Hüften erfolgt nach Reposition die Retentionsbehandlung z.B. mittels Becken-Bein-Gips.
  1. Im Laufe des Wachstums ist eine Spontankorrektur zu erwarten.
  2. Bei der Coxa valga ist der CCD-Winkel zu klein.
  3. Typischerweise laufen die Kinder mit nach außen gedrehten Knien und Füßen.
  4. Das Verfahren nach Rippstein beschreibt die sonografische Ermittlung des CCD-Winkels.
  5. Alle Aussagen sind richtig.
  1. Ist der CCD-Winkel zu groß, spricht man von "Coxa vara".
  2. Der CCD-Winkel stellt den Winkel zwischen Schenkelhals- und Diaphysenachse dar.
  3. Der CCD-Winkel beträgt beim gesunden Erwachsenen etwa 125°.
  4. Der CCD-Winkel beträgt beim Neugeborenen etwa 150°.
  5. Der CCD-Winkel lässt sich in der a.p.-Röntgenaufnahme der Hüfte darstellen.
  1. Vierer-Test
  2. 3-Phasen-Test
  3. Drehmann-Zeichen
  4. Mennell-Zeichen
  5. Trendelenburg-Zeichen
  1. Zur Demaskierung einer Beugekontraktur im Hüftgelenk.
  2. Zur Unterscheidung zwischen Hüft-, Iliosakral- und Rückenschmerzen.
  3. Zum Nachweis einer Hyperlordose im unteren Rücken.
  4. Zur Demaskierung einer Beinlängendifferenz.
  5. Zum Diagnosestellung einer kongenitalen Hüftdysplasie ohne bildmorphologischen Nachweis.
  1. Positiver Galant-Reflex
  2. Positives Ortolani-Zeichen
  3. Abspreizhemmung
  4. Asymmetrie der Glutealfalten
  5. Beinlängendifferenz
  1. Bei der kongenitalen Hüftdysplasie ist der Femurkopf stark hypoplastisch, sodass er leicht aus der Gelenkpfanne luxiert.
  2. Wenn Neugeborene eine Hüftdysplasie aufweisen, strampeln sie typischerweise asymmetrisch.
  3. Bei der kongenitalen Hüftdysplasie ist die Gelenkpfanne flach und der Pfannendachwinkel zu steil.
  4. Der Einteilung nach Graf liegt ein sogenannter "alpha-" und "beta-Winkel" zugrunde.
  5. Beckenendlage stellt einen Risikofaktor für die Entwicklung einer kongenitalen Hüftdysplasie dar.
  1. Im Kondensationsstadium kommt es zur Ossifikation der Epiphyse.
  2. Es handelt sich um eine aseptische Knochennekrose des kindlichen Hüftkopfes.
  3. Der Altersgipfel liegt zwischen dem 5. – 7. Lebensjahr, wobei Jungs häufiger betroffen sind.
  4. Die Kinder klagen oftmals nur über Schmerzen im Bereich des Kniegelenks.
  5. Für das Initialstadium ist ein Gelenkerguss typsich.
  1. Einschränkung der Adduktion
  2. Einseitiges Hinken
  3. Muskelatrophie
  4. Schnelle Ermüdbarkeit
  5. Knieschmerzen
  1. Graf.
  2. Salter.
  3. Thompson.
  4. Herring.
  5. Catterall.
  1. Die betroffenen Kinder sind oft übergewichtig.
  2. Nur selten ist die Gegenseite mitbetroffen.
  3. Die Erkrankung manifestiert sich meist im Vorschulalter.
  4. Bei der ECF kommt es zum Abrutschen der Hüftkopfepiphyse nach lateral-ventral.
  5. Alle Aussagen treffen zu.
  1. Drehmann-Zeichen
  2. Vierer-Zeichen
  3. Mennell-Zeichen
  4. Trendelenburg-Zeichen
  5. Rauber-Zeichen
  1. Magnetresonanztomographie
  2. Sonographie
  3. Szintigraphie
  4. Röntgenaufnahme nach Lauenstein
  5. Alleinige klinische Untersuchung
  1. Morbus Perthes
  2. Epiphysiolysis capitis femoris
  3. Coxitis fugax
  4. Morbus Osgood-Schlatter
  5. Kongenitale Hüftdysplasie
  1. Da es sich um eine Notfallindikation handelt, sollte nach zunächst erfolgter Reposition unverzüglich operiert werden.
  2. Eine operative Therapiemethode ist die intertrochantäre Varisationsosteotomie.
  3. Bleiben die Gelenkflächen inkongruent, kann in der Folge eine Koxarthrose entstehen.
  4. Durch die Behandlung soll ein Herausgleiten des Femurkopfes aus seiner Gelenkpfanne (sog. "Containmentverlust") verhindert werden.
  5. Je jünger das Kind bei Diagnosestellung war, umso besser ist die Prognose.
  1. Die körperliche Konstitution des hier beschriebenen Patienten.
  2. Das Alter des hier beschriebenen Patienten.
  3. Der plötzliche Beginn ohne adäquates Trauma.
  4. Das verkürzte, außenrotierte Bein bei Aufnahme.
  5. Der Röntgenbefund.
  1. Bei der akuten Form kann je nach Dislokationsgrad eine konservative Vorgehensweise indiziert sein.
  2. Bei der akuten Form imponieren plötzlich auftretende massive Schmerzen mit Geh- und Stehunfähigkeit.
  3. Bei der Lenta-Form nehmen die Beschwerden langsam zu, vor allem unter Belastung.
  4. Röntgen-Aufnahmen sollten in 2 Ebenen angefertigt werden.
  5. In einem frühen Stadium der Lenta-Form kann eine beginnende Lösung der Epiphyse besser mit der MRT detektiert werden.
  1. Die arterielle Versorgung des Femurkopfes erfolgt in erster Linie durch die A. capitis femoris.
  2. Die Erkrankung tritt durchschnittlich zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr auf.
  3. Bei einem Großteil der Patienten tritt die Erkrankung bilateral auf.
  4. Die Hüftkopfnekrose kann auch posttraumatisch, z.B. nach Schenkelhalsfraktur, auftreten.
  5. Es ist vor allem der subchondral gelegene Knochen betroffen.
  1. Anlaufschmerz.
  2. Schwellung und Rötung.
  3. Nachtschmerz.
  4. Einschränkung der Außenrotation.
  5. lumbale Rückenschmerzen.
  1. Langjährige Kortisontherapie
  2. Gelegentliche Einname eines PDE-5-Hemmers
  3. Einnahme von ACE-Hemmern zur Behandlung einer arteriellen Hypertonie
  4. Vorbestehende Psoriasis
  5. Hormonelle Kontrazeption mit Nuvaring
  1. Magnetresonanztomographie
  2. Computertomographie
  3. Röntgenaufnahmen nach Lauenstein
  4. Sonographie
  5. Osteodensitometrie
  1. Alle genannten Erkrankungen kommen als Ursache einer sekundären Coxarthrose in Betracht.
  2. Hämochromatose
  3. Acetabulumfraktur
  4. Morbus Perthes
  5. Kongenitale Hüftdysplasie
  1. Arthrose des Hüftgelenks
  2. Intertrochantäre Varisationsosteotomie
  3. Einsetzen einer Endoprothese
  4. Verordnung von NSAR
  5. Bewegungs-, Wärme- und Reizstromtherapie
  1. Osteochondrosis dissecans
  2. Infektion
  3. Luxation
  4. Fettembolie
  5. Periartikuläre Ossifikationen
  1. Apley-Zeichen
  2. Steinmann-I-Zeichen
  3. Steinmann-II-Zeichen
  4. Payr-Zeichen
  5. Böhler-Zeichen
  1. Alle genannten Antworten stellen Komplikationen dieses Eingriffs dar.
  2. Fettembolie
  3. Thrombembolie
  4. Allergische Reaktion auf den Knochenzement
  5. Heterotope Ossifikation
  1. Die konservative Korrektur gelingt mittels speziell angefertigter Schienen.
  2. Beim Genu valgum verläuft die Tragachse lateral des Knies.
  3. Für die Diagnosestellung eignet sich beim Genu varum die Bestimmung des Abstands zwischen den medialen Femurkondylen bei aneinander liegenden Malleolen.
  4. Ursache sind häufig unphysiologische Belastungen im Wachstumsalter.
  5. Bei ausgeprägten Abweichungen sind Umstellungsosteotomien indiziert.

Dozent des Vortrages IV. Hüfte / Knie

Prof. Dr. med. habil. Markus Schofer

Prof. Dr. med. habil. Markus Schofer

Prof. Dr. med. Markus Schofer studierte Humanmedizin und promovierte an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Er lehrt im Fachgebiet Orthopädie und Unfallchirurgie als Professor und ist Autor von mehr als 150 Publikationen, über 500 Vorträgen und Träger verschiedener Preise und Auszeichnungen. In der Klinik für Orthopädie und Rheumatologie, Universitätsklinikum Marburg praktiziert Prof. Dr. med. Markus Schofer als leitender Oberarzt.

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