III. Wirbelsäule von Prof. Dr. med. habil. Markus Schofer

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Über den Vortrag

Der Vortrag „III. Wirbelsäule“ von Prof. Dr. med. habil. Markus Schofer ist Bestandteil des Kurses „Orthopädie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Wirbelsäule - Anatomie
  • Rückenformen, Haltungsfehler
  • Adoleszentenskoliose
  • Schmerzsyndrome und Ursachen
  • Alterung der Bandscheiben

Quiz zum Vortrag

  1. Die Processus spinosi der Halswirbelkörper sind, mit Ausnahme der oberen beiden Wirbel, geteilt.
  2. Durch die Foramina transversaria der Halswirbelkörper verläuft beidseits die Arteria vertebralis.
  3. Die Processus spinosi der Brustwirbelsäule liegen dachziegelartig übereinander.
  4. Das Rückenmark endet beim Erwachsenen zumeist in Höhe LWK1/LWK2.
  5. Das Foramen vertebrale der Lendenwirbelkörper ist annähernd dreieckig.
  1. Ott-Zeichen
  2. Schober-Zeichen
  3. Finger-Boden-Abstand
  4. Mennell-Test
  5. Vorlaufphänomen
  1. Harnblasenkarzinom
  2. Mammakarzinom
  3. Prostatakarzinom
  4. NIerenkarzinom
  5. Bronchialkarzinom
  1. Um eine asymmetrische Bewegung in der Wirbelsäule zu detektieren, hält der Untersucher beide Daumen auf die Spinae iliacae posteriores superiores, während sich der Patient nach vorn beugt.
  2. Der Finger-Boden-Abstand lässt sich verkleinern, indem der Patient vor der Übung kräftig ausatmet.
  3. Der Untersucher markiert C7 und einen Punkt, der 20cm kaudal liegt. Die Messstrecke verlängert sich, wenn der Patient sich nach vorn beugt.
  4. Asymmetrien der Wirbselsäule werden sichtbar, wenn der Patient im "Vierfüßlerstand" mit den Händen weiter nach vorn läuft.
  5. Der Untersucher betrachtet den Patienten beim Vorwärtsgehen um ein asymmetrisches Abknicken der Wirbelsäule zu erkennen.
  1. Lasèque-Zeichen
  2. Ott-Zeichen
  3. Schober-Zeichen
  4. Finger-Boden-Abstand
  5. Rotationsprüfung im Sitzen
  1. Spondylitis ankylosans
  2. Fibromyalgie
  3. Marfan-Syndrom
  4. Ehlers-Danlos-Syndrom
  5. Torticollis muscularis
  1. Bei rechtskonvexer Skoliose der Brustwirbelsäule kommt es zum linksseitigen Rippenbuckel.
  2. Am häufigsten ist die rechtskonvexe Brustskoliose.
  3. Bei der Skoliose liegt eine Verkrümmung der Wirbelsäule in der Frontalebene vor. Hinzu kommt eine Rotation der betroffenen Segmente.
  4. Unter den verschiedenen auslösenden Faktoren ist die idiopathische Form am häufigsten.
  5. Bei schweren Formen kann es zu Beeinträchtigungen der Lungenfunktion oder sogar der Herzfunktion kommen.
  1. anguläre Kyphose.
  2. Rippenbuckel.
  3. Lendenwulst.
  4. Verbiegung der Wirbelsäule.
  5. asymmetrische Taillendreiecke.
  1. Im Zentrum der Krümmung befindet sich der sog. Neutralwirbel.
  2. Es ist eine Wirbelsäulen-Ganzaufnahme im Stehen erforderlich.
  3. Der Scheitelwirbel weist die größte Wirbelrotation auf.
  4. Die Ausprägung der Skoliose wird anhand des Krümmungswinkels nach Cobb bestimmt.
  5. Der Cobb-Winkel ist der Winkel, der sich zwischen dem Schnittpunkt der beiden Linien, die senkrecht auf die Deck- bzw. Grundplatte der beiden Neutralwirbel stehen, befindet.
  1. Um ein Rezidiv einer erneuten Verbiegung zu vermeiden, sollte die operative Therapie erst im Erwachsenenalter durchgeführt werden.
  2. Das Prinzip der konservativen Therapie ist es, ein Fortschreiten der Skoliose aufzuhalten.
  3. Die Behandlung ist abhängig vom Patientenalter sowie vom Skolioseausmaß.
  4. Operativ wird eine Spondylodese mit Ziel der Achskorrektur durchgeführt.
  5. Bei einem Cobb-Winkel von weniger als 20° ist die physiotherapeutische Übungsbehandlung indiziert.
  1. Alle Antworten sind richtig.
  2. Osteomalazie
  3. Sinterungsfraktur bei Osteoporose
  4. Mb. Scheuermann
  5. Mb. Bechterew
  1. Alle Antworten sind richtig.
  2. Ausmaß des weiteren Wirbelsäulenwachstums
  3. Risser-Stadium
  4. Cobb-Winkel
  5. Alter
  1. Sportarten mit verstärkter Hohlkreuzbildung wirken begünstigend für die Krankheitsentstehung.
  2. Bei der Spondylolisthesis kommt es in der Folge einer Spondylolyse zum „nach-hinten-Gleiten“ eines Wirbels.
  3. Es ist vorwiegend die obere Lendenwirbelsäule betroffen.
  4. Die Spondylolyse ist bereits bei Geburt vorhanden.
  5. Alle Antworten sind zutreffend.
  1. Die Klassifikation der Spondylolisthese erfolgt nach Effendi.
  2. Die meisten Patienten mit Spondylolisthesis sind schmerzfrei.
  3. Im 45°-Schrägbild lässt sich das sog. „Hundehalsband“ nachweisen.
  4. In ausgeprägten Fällen kann es zu neurologischen Ausfällen an der unteren Extremität kommen.
  5. Bei einer deutlichen Hohlkreuzbildung spricht man auch vom „Sprungschanzenphänomen“.
  1. Beurteilt die Ossifikation der Beckenkammapophyse zur Bestimmung des Skelettalters.
  2. Bezeichnet das Ausmaß der Verkrümmung bei Skoliose.
  3. Bezeichnet das Ausmaß der Bewegungseinschränkung bei Skoliose.
  4. Bestimmt die Notwendigkeit einer operativen Therapie anhand verschiedener eingehender Faktoren.
  5. Bezeichnet den Therapiefortschritt bei Behandlung mit Korsett.
  1. Das Korsett sollte etwa 10 Stunden pro Tag getragen werden und darf nur zur Nacht abgelegt werden.
  2. Bei einem Cobb-Winkel < 20° ist die Physiotherapie die Methode der Wahl.
  3. Der Behandlungserfolg hängt stark von der Compliance des Patienten ab.
  4. Eine operative Versorgung sollte, sofern notwendig, gegen Ende des Wachstums angestrebt werden.
  5. Bei der operativen Therapie erfolgt eine Spondylodese in dorsaler oder ventraler Technik.
  1. Balletttänzer
  2. Boxer
  3. Bauarbeiter
  4. Patienten mit Pemphigus vulgaris
  5. Asiatische Ethnizität
  1. Der Schmerz ist typischerweise spontan einschießend.
  2. Es kommt nicht zu neurologischen Ausfällen.
  3. Schmerzen strahlen meist in Gesäß und Oberschenkelrückseite aus, ohne über das Knie hinaus auszustrahlen.
  4. Eine Schmerzzuordnung zu einzelnen Nervenwurzeln ist nicht möglich.
  5. Zu den Ursachen zählen degenerative Veränderungen.
  1. Sie verstärken sich oft durch Lachen, Husten oder Pressen.
  2. Sie strahlen nicht in das sensible Versorgungsgebiet einer bestimmten Nervenwurzel aus, sondern sind irregulär.
  3. Ursächlich sind lokale Muskelverspannungen.
  4. Ein Bandscheibenvorfall ist nur äußerst selten Ursache für eine radikuläre Schmerzsymptomatik.
  5. Sie treten nie gemeinsam mit neurologischen Defiziten und Reflexausfällen auf.
  1. L5
  2. L4
  3. L3
  4. S1
  5. S2
  1. Patellarsehnenreflex
  2. Adduktorenreflex
  3. Trömnerreflex
  4. Achillessehnenreflex
  5. Tibialis-posterior-Reflex
  1. Der M. gastrocnemius ist Kennmuskel für die S1-Wurzel.
  2. Am häufigsten sind mediale Vorfälle.
  3. Die Schmerzen manifestieren sich pseudoradikulär.
  4. Bei Läsion der Wurzel von L5 ist mit verändertem Verhalten des Achillessehnenreflexes zu rechnen.
  5. Alle Aussagen sind zutreffend.
  1. Therapeutisch sollte eine elektive operative Dekompression erfolgen.
  2. Es handelt sich um eine Schädigung unterhalb des Conus medullaris.
  3. Defäkationsstörungen, Miktionsstörungen und Störungen der Sexualfunktion können auftreten.
  4. Eine Reithosenanästhesie kann vorliegen.
  5. Eine Areflexie des Achillessehnenreflexes kann auftreten.

Dozent des Vortrages III. Wirbelsäule

Prof. Dr. med. habil. Markus Schofer

Prof. Dr. med. habil. Markus Schofer

Prof. Dr. med. Markus Schofer studierte Humanmedizin und promovierte an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Er lehrt im Fachgebiet Orthopädie und Unfallchirurgie als Professor und ist Autor von mehr als 150 Publikationen, über 500 Vorträgen und Träger verschiedener Preise und Auszeichnungen. In der Klinik für Orthopädie und Rheumatologie, Universitätsklinikum Marburg praktiziert Prof. Dr. med. Markus Schofer als leitender Oberarzt.

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