Hormondiagnostik von Dr. Andreas Klein

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Hormondiagnostik“ von Dr. Andreas Klein ist Bestandteil des Kurses „Allgemeine Chirurgie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Hormone
  • Diagnostik
  • Nebenniere
  • Einteilung Ösophagus
  • Divertikel
  • Hernien

Quiz zum Vortrag

  1. ADH
  2. TSH
  3. LH
  4. STH
  5. ACTH
  1. kann mit Dopamin-Wiederaufnahmehemmern behandelt werden.
  2. ist ein Adenom des Hypophysenvorderlappens.
  3. äußert sich bei Frauen durch Galaktorrhoe und Zyklusstörungen.
  4. kann bei Männern zu Impotenz und Libidoverlust führen.
  5. kann durch einen transsphenoidalen Zugang reseziert werden.
  1. Arterielle Hypotonie
  2. Vollmondgesicht
  3. Stammfettsucht
  4. Osteoporose
  5. Hirsutismus
  1. GH bewirkt eine Produktion von IL-1 in der Leber.
  2. Das Prolaktinom ist der häufigste endokrin aktive Hypophysentumor. Diagnostisch wird der Prolaktin-Spiegel im Serum bestimmt und ein MRT gemacht.
  3. Die Akromegalie beruht meist auf einem GH-produzierenden Hypophysenvorderlappenadenom.
  4. Das zentrale Cushing-Syndrom (=M.Cushing) beruht i.d.R. auf einer Überproduktion von ACTH aufgrund eines Hypophysenvorderlappenadenoms.
  5. Die Cortisol-Produktion ist einem circadianen Rhythmus unterworfen und wird über einen Regelkreis mit CRH und ACTH reguliert.
  1. Adrenalin, Noradrenalin - Steroidhormone
  2. Thyroxin, Trijodthyronin - Aminosäuren-Derivate
  3. Calcitonin, PTH - Peptidhormone
  4. Insulin, ADH, Oxytocin - Peptidhormone
  5. Östrogene, Progesteron, Testosteron - Steroidhormone
  1. Wenn beim CRH-Test die Stimulierbarkeit aufgehoben ist, sodass ACTH und Kortisol nach CRH-Gabe nicht ansteigen, liegt am ehesten ein Morbus Cushing vor.
  2. ACTH ist ein Peptidhormon, welches in der Adenohypophyse gebildet wird.
  3. Es handelt sich um ein Stresshormon, dass einer zirkadianen Rhythmik unterliegt.
  4. Die ACTH-Supprimierung im Rahmen eines niedrig dosierten Dexamethason-Hemmtests lässt sich mit einem einseitigen Tumor der Nebennierenrinde erklären.
  5. Der Verdacht auf ein Adenom des Hypophysenvorderlappens ist gegeben, wenn beim hochdosierten Dexamethason-Hemmtest eine Kortisol-Supprimierung ausbleibt.
  1. Bei allen Cushing-Syndromen (adrenal, zentral und ektop) ist mit einem normalen ACTH-Spiegel zu rechnen.
  2. Die Mehrzahl der Cushing-Syndrome ist exogen und iatrogen bedingt als Nebenwirkung der Langzeitbehandlung mit Glukokortikoiden.
  3. Diagnostische Schritte zum Nachweis einer pathologischen Kortisolsekretion sind die Messung der 24h-Kortisol-Ausscheidung im Urin, Bestimmung des Kortisol-Tagesprofils und Durchführung des Dexamethason-Hemmtestes.
  4. Ein sekundärer Hyperkortisolismus kann auf einer ektopen Sekretion von ACTH, z.B. durch ein kleinzelliges Bronchialkarzinom, beruhen.
  5. Tumoren, die eine vermehrte Kortisolausschüttung bewirken, sind meist gutartig.
  1. äußert sich symptomatisch durch Müdigkeit, Muskelschwäche und Herzrhythmusstörungen in Folge von Elektrolytverschiebungen.
  2. betrifft bevorzugt Männer jenseits des 60. Lebensjahres.
  3. ist charakterisiert durch eine hyperkaliämische Hypertonie.
  4. resultiert ätiologisch in über 50% der Fälle aus einem aldosteronproduzierendem Karzinom.
  5. geht häufig mit einer metabolischen Azidose einher.
  1. Typischerweise ist die ACTH-Ausschüttung vermindert.
  2. Schwäche und Gewichtsverlust gehören zu den häufigsten Symptomen.
  3. Es lassen sich häufig NNR-Antikörper nachweisen.
  4. Therapeutisch finden u.a. Hydrocortison und Fludrocortison Anwendung.
  5. Es handelt sich um eine primäre Nebennierenrindeninsuffizienz.
  1. Alle aufgeführten Möglichkeiten sind zutreffend.
  2. Es handelt sich um einen Tumor des Nebennierenmarkes oder der sympathischen Ganglien.
  3. Bluthochdruck in Verbindung mit der Symptomtrias Kopfschmerzen, Schwitzen und Tachykardie sind nahezu pathognomonisch für das Vorhandensein eines Phäochromozytoms.
  4. Bei bilateralem Auftreten muss an ein Vorliegen eines MEN-II-Syndroms gedacht werden.
  5. Wichtig für die Diagnostik ist die Bestimmung der Konzentration von Vanillinmandelsäure im Urin.
  1. In der Zona fasciculata werden Katecholamine produziert.
  2. In der Zona glomerulosa wird Aldosteron produziert.
  3. In der Zona reticularis werden Androgene produziert.
  4. Die arterielle Versorgung der Nebenniere erfolgt über drei Gefäße.
  5. Das Nebennierenmark ist chromaffines Gewebe da es vom Nervengewebe abstammt.
  1. Die NNR-Insuffizienz kann im Rahmen eine polyglandulären Autoimmunsyndroms (PAS) auftreten.
  2. Der Morbus Addison ist in den meisten Fällen durch eine Hyperplasie der Nebennierenrinde bedingt.
  3. Durch abruptes Absetzen von ACE-Hemmern kann eine Addison-Krise provoziert werden.
  4. Alle genannten Aussagen sind richtig.
  5. Eine therapeutische Hormonsubstitution bei Nebennierenrindeninsuffizienz ist wegen des hohen First-pass-Effekts nicht möglich.
  1. Mit der Endosonographie ist die Beurteilung der umgebenden Lymphknoten nicht so gut möglich wie mit der oberen Intestinoskopie (Ösophagogastroduodenoskopie).
  2. Die Distanz von der Zahnreihe bis zum ösophago-gastralen Übergang beträgt beim Erwachsenen ungefähr 40cm.
  3. Die Ösophagusmuskulatur ist ringförmig angeordnet und kann den Speisebrei durch Propulsion befördern.
  4. Im Gegensatz zum restlichen Magen-Darm-Kanal ist der Ösophagus nicht von Serosa überzogen.
  5. Der Ösophagus besitzt physiologischerweise drei Engstellen.
  1. Die hyperkalzämische Krise ist eine lebensgefährliche Entgleisung, die im Rahmen des sekundären Hyperparathyreoidismus entsteht und dessen Therapie in einer forcierten Diurese mit anschließendem Volumenausgleich besteht.
  2. Die typische Trias des Conn-Syndroms aus Hypokaliämie, Hypertonie und metabolischer Alkalose ist als vollständige Manifestation nur selten anzutreffen.
  3. Die Addison-Krise ist eine potenziell lebensbedrohliche Komplikation und kann sich durch Symptome wie Vigilanzstörung, Fieber, Erbrechen, Diarrhö, Pseudoperitonismus und Exsikkose äußern.
  4. Ein sekundärer Hyperparathyreoidismus entsteht als Reaktion auf einen erniedrigten Kalziumspiegel.
  5. Alle Aussagen sind richtig.
  1. Stammfettsucht, Osteoporose, Adynamie, herabgesetzte Glukosetoleranz und arterielle Hypertonie sind die typischen Symptome des Conn-Syndroms.
  2. Laborchemisch können beim Cushing-Syndrom u.A. folgende Veränderungen auftreten: Leukozytose, Thrombozytose, Erythrozytose, Hyperglykämie, Hyperlipidämie und Hypokaliämie.
  3. Trotz gesteigerter Natriumrückresorption kommt es beim Conn-Syndrom aufgrund von Gegenregulationsmechanismen nicht zur Hypernatriämie.
  4. Beim Conn-Syndrom lässt sich ein erhöhter Aldosteron-Renin-Quotient mit evtl. Hypokaliämie und metabolischer Alkalose nachweisen.
  5. Alle Aussagen sind richtig.
  1. Die Diagnosesicherung eines Ösophagusdivertikels sollte immer endoskopisch erfolgen.
  2. Das Zenker-Divertikel ist ein falsches Divertikel im Bereich der Pars horizontalis des M. cricopharyngeus lokalisiert.
  3. Traktionsdivertikel sind echte Divertikel mit vorwiegender Lokalisation im mittleren Ösophagusdrittel.
  4. Epiphrenale Divertikel sind falsche Divertikel, die vor allem im Rahmen einer Achalasie oder axialen Hiatusgleithernie auftreten.
  5. Typische Symptome des Zenker-Divertikels sind Dysphagie, Foetor ex ore, Globusgefühl und Hustenreiz.
  1. Ein erhöhtes Entartungsrisiko bei lang anhaltender Erkrankung ist nicht erwiesen.
  2. Als Ursache kommt eine Achalasie des unteren Ösophagussphinkters in Betracht.
  3. Vor allem nachts kommt es zur Beschwerdeverschlimmerung.
  4. Bei chronischem Reflux kann es zu Kehlkopfentzündungen kommen.
  5. Eine therapeutische Option stellt die medikamentöse Therapie mit Protonenpumpeninhibitoren dar.
  1. stellt eine Präkanzerose dar.
  2. bezeichnet eine Metaplasie des Epithels im oberen Ösophagusdrittel.
  3. kommt vermehrt bei Frauen vor.
  4. tritt bei Alkoholikern fast nie auf.
  5. ist gekennzeichnet durch eine Umwandlung von Zylinder- in Plattenepithel.
  1. wird ein konfluierender Befall der gesamten Zirkumferenz am ehesten dem Stadium III zugeordnet.
  2. werden sechs Stadien unterschieden.
  3. kommt es im Stadium I zu fleckförmigen Läsionen im oberen Ösophagus.
  4. punktförmige, mi Fibrin bedeckte Läsionen, findet man v.a. im Stadium II.
  5. werden die endoskopischen Ausmaße der Defekte beschrieben.
  1. Die Inversion bei der Ösophago-Gastro-Duodenoskopie dient der Beurteilung von Cardia und Fundus.
  2. Der Aufbau der Wandschichten des Ösophagus von innen nach außen ist: Muscularis - Muscularis mucoase - Submukosa - Mukosa.
  3. Die Muscularis besteht aus der inneren Längsmuskelschicht und der äußeren Ringmuskelschicht.
  4. Alle genannten Aussagen sind falsch.
  5. Die Inversion bei der Ösophago-Gastro-Duodenoskopie dient der Beurteilung von Korpus und Pylorus.
  1. Das Traktionsdivertikel auf Höhe der Trachealbifurkation ist ein echtes Divertikel und mit ca. 70% am häufigsten.
  2. Das epiphrenale Pulsionsdivertikel macht ca. 10% der Ösophagus-Divertikel aus.
  3. Die Therapie der Wahl besteht in der Divertikelexzision und Myotonie.
  4. Die aboral gelegenen Divertikel (Traktionsdivertikel und epiphrenische Divertikel) bedürfen meist keiner Therapie.
  5. Beim Zenker-Divertikel liegt aufgrund seiner Lokalisation eine erhöhte Gefahr für Aspirationspneumonien vor.
  1. Die Barrett-Metaplasie hat ein Entartungsrisiko für ein Plattenepithelkarzinom von etwa 30%.
  2. Die Achalasie beruht auf einer Degeneration von Ganglienzellen des Plexus myentericus Auerbach.
  3. Diagnostische Maßnahmen bei Refluxösophagitis sind die Endoskopie und 24h-pH-Metrie.
  4. Beim Barrett-Ösophagus wird das durch Magensäure geschädigte Plattenepithel durch Zylinderepithel vom intestinalen Typ mit Becherzellen ersetzt.
  5. Die Klassifikation der Refluxkrankheit erfolgt nach Savary und Miller.
  1. Kontraindikationen der Behandlung mit Protonenpumpenhemmern ist z.B. das Zollinger-Ellison-Syndrom und die postmenopausale Osteoporose.
  2. Der Wirkmechanismus der Protonenpumpenhemmer besteht in einer irreversiblen Hemmung der H+/K+-ATPase der Parietalzellen des Magens.
  3. Bei der intravenösen Gabe kann es zu irreversiblen Sehstörungen kommen.
  4. Mögliche Nebenwirkungen sind Exantheme, Schwindel und Kopfschmerzen.
  5. Indikationen sind Ulcera ventriculi und duodeni, Refluxkrankheit, Kombinationstherapie bei Helicobacter pylori-Eradikation und Gastropathien durch nicht-steroidale Antirheumatika.
  1. Die axiale Hernie neigt häufiger zur Einklemmung als die paraösophageale Hernie.
  2. Es handelt sich um ein operatives Verfahren zur Therapie einer Refluxösophagitis bei ursächlicher Hernie.
  3. Das Verfahren kann mit einer Fundopexie und/oder Hiatoraphie kombiniert werden.
  4. Zu den Komplikationen gehören Schluckstörungen und Dumping-Syndrom.
  5. Eine symptomlose Hernie muss nicht zwangsläufig operativ versorgt werden.
  1. Recessus costodiaphragmaticus.
  2. Hiatus oesophageus.
  3. Trigonum lumbocostale (Bochdalek).
  4. Trigonum sternocostale dextrum (Morgagni).
  5. Trigonum sternocostale sinistrum (Larrey).
  1. Die kardiofundale Fehlanlage ist anatomisch durch einen spitzen His'schen Winkel gekennzeichnet.
  2. Man unterscheidet zwischen axialen und paraoesophagealen Hiatushernien und deren Mischform.
  3. Risikofaktoren sind ein hohes Lebensalter, weibliches Geschlecht, Schwangerschaften und Adipositas,
  4. Die axiale Haitushernie ist meist ein asymptomatischer Zufallsbefund da nur 10% der Patienten Beschwerden haben.
  5. Beide Formen der Hiatushernie können zu einer chronischen Blutungsanämie führen.
  1. Der sog. Hiautus oesophageus communis ist der pathologische gemeinsame Durchtritt von Ösophagus und Aorta durch das Zwerchfell und Risikofaktor für die Ausbildung einer paraösophagealen Hernie.
  2. Die Mischform von axialer und paraösophagealer Hernie ist der sog. "Upside-Down-Magen".
  3. Die Fundoplikatio nach Nissen Rosetti, die Hiatroraphie und die Fundopexie sind Synonyme für das gleiche OP-Verfahren.
  4. 90% der Hiatushernien sind axial und bedürfen einer unmittelbaren operativen Versorgung.
  5. Keine der genannten Aussagen ist richtig.
  1. Die High-grade Dysplasie wird nach Bestätigung des Befundes durch ein Referenzzentrum mit der Billroth-II-Resektion behandelt.
  2. Man unterscheidet zwischen endoskopisch unauffälligem Befund, niedriggradiger und hochgradiger Dysplasie.
  3. Bei unauffälligem Befund wird nach zwei Kontrolluntersuchungen im ersten Jahr im weiteren Verlauf nur alle drei Jahre kontrollendoskopiert.
  4. Für die Low-grade Dysplasie wird eine Kontrollendoskopie pro Jahr empfohlen.
  5. Das Ösophagus-Karzinom metastasiert primär lymphogen.
  1. Alle genannten Aussagen sind richtig.
  2. Die traumatische Zwerchfellhernie ist keine "echte" Hernie, da der Bruchsack fehlt.
  3. Die traumatische Zwerchfellruptur ist i.d.R. linksseitig im Centrum tendineum lokalisiert da dies eine Prädilektionsstelle ist und rechtsseitig die Leber eine Ruptur verhindert.
  4. Bei großen angeborenen Zwerchfellhernien kann es postnatal zu Atemnot bis hin zur Ateminsuffizienz kommen. Die Ausprägung der Symptome ist abhängig von der Menge der nach intrathorakal verlagerten Organe.
  5. Bei der körperlichen Untersuchung können Zwerchfellhernien durch auskultatorische Darmgeräusche im Thorax, abgeschwächtes Atemgeräusch, ein eingefallenes Abdomen und Dyspnoe auffallen.

Dozent des Vortrages Hormondiagnostik

Dr. Andreas Klein

Dr. Andreas Klein

Dr. Andreas Klein ist als Oberarzt der Chirurgischen Abteilung der Asklepiosklinik in Lich tätig. Zu seinen Fachbereichen zählen die Chirurgie, Viszeralchirurgie und Unfallchirurgie.

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