End of Life Care und Ethische Aspekte in der Intensivmedizin von Prof. Dr. H. Christof Müller-Busch

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Über den Vortrag

Der Vortrag „End of Life Care und Ethische Aspekte in der Intensivmedizin“ von Prof. Dr. H. Christof Müller-Busch ist Bestandteil des Kurses „Intensivmedizin Repetitorium “. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Einführung: End-of-Life Care
  • Sterbeorte
  • Wandel im Krankheitsverlauf
  • Die Medikalisierung des Sterbens
  • Die Handlungsformen
  • Wandel in der Indikationsstellung?
  • Intensiv- und Palliativmedizin
  • Entscheidungskaskade nach G. Marckmann
  • Entscheidungsproblem: Therapieverzicht
  • Entscheidungskriterien

Quiz zum Vortrag

  1. Die Lebensqualität ist wesentlich geringer verglichen mit einem Hospiz.
  2. Die Kosten sind wesentlicher geringer verglichen mit einer Normalstation.
  3. Die Kosten sind wesentlicher geringer verglichen mit einem Hospiz.
  4. Die Kosten sind wesentlicher Geringer verglichen mit einer häuslichen Pflege.
  5. Alle Aussagen treffen zu.
  1. Ein Sterbender benötigt eine Infusion.
  2. Die Schmerzen sollten gelindert werden.
  3. Es sollte Raum geschaffen werden für Angehörige.
  4. Eine Ernährung ist nicht mehr zwangsweise notwendig.
  5. Eine vorhandene Patientenverfügung sollte beachtet werden.
  1. 50%
  2. 90%
  3. 5%
  4. 20%
  5. 70%
  1. Biographische Lebenssituation
  2. Geschlecht
  3. Medizinische Therapiemöglichkeiten
  4. Wunsch der Angehörigen
  5. Krankenhausleitlinien
  1. Was ist der Wille der Angehörigen?
  2. Wo befindet sich der Patient in seinem Leben?
  3. Was ist der Wille des Patienten?
  4. Was kann ich für den Patienten tun?
  5. ist das, was ich für den Patienten tue, für diese Situation angebracht?
  1. Wann beginnt der Sterbeprozess?
  2. Wann wird der Patient sterben?
  3. Welche Therapiemöglichkeiten wünscht sich der Patient?
  4. Wie alt ist der Patient?
  5. Warum brauchen wir Palliativmedizin?
  1. Die allein vom Arzt gefällte Meinung
  2. Wissenschaftliche Evidenz
  3. Individuelle Erfolgsaussichten
  4. Ethische Bewertung von Schaden und Nutzen
  5. Ressourcenverfügbarkeit
  1. Alle Aussagen treffen zu.
  2. Die Frage nach der Entscheidungsfähigkeit des Patienten
  3. Die Frage nach der Verfügbarkeit einer bereits verfassten Patientenverfügung des Patienten
  4. Die Frage nach dem mutmaßlichen Willen des Patienten
  5. Die Frage nach dem objektiven Wohl des Patienten
  1. Kurative Phase
  2. Rehabilitative Phase
  3. Präterminale Phase
  4. Terminale Phase
  5. Sterbephase
  1. Keine Maßnahmen die den Sterbevorgang verzögern
  2. Symptomkontrolle
  3. Komfort
  4. Schmerzmedikation
  5. Sedierung
  1. Assistenzärzte
  2. Oberärzte
  3. Krankenschwestern mit langjähriger Berufserfahrung
  4. Krankenschwestern mit wenig Berufserfahrung
  5. Chefärzte
  1. Sehr leicht Erkrankung, wie z.B. viraler Infekt der oberen Atemwege
  2. Infauste Prognose, wie z.B. Glioblastom
  3. Neurologische Erkrankung, wie z.B. Morbus Parkinson
  4. Autoimmunerkrankung, wie z.B. Lupus
  5. Alle Antworten treffen zu.
  1. Eine Prognose ist nie mit Sicherheit zu stellen.
  2. Den Angehörigen sollte eine möglichst genaue Prognose mitgeteilt werden.
  3. Der Patient selbst sollte seine Prognose besser nicht erfahren, da es sonst höchstwahrhscheinlich zu einer self fulfilling prophecy kommt.
  4. Die Ärzte sollten eine durchschnittliche Prognose berechnen und danach über aktive oder passive Sterbehilfe entscheiden.
  5. Es ist verboten eine Prognose zu stellen.
  1. Später Einsatz der Maßnahmen und lange Aufrechterhaltung der Maßnahmen.
  2. Später Einsatz der Maßnahmen und kurze Aufrechterhaltung der Maßnahmen.
  3. Früher Einsatz der Maßnahmen und lange Aufrechterhaltung der Maßnahmen.
  4. Früher Einsatz der Maßnahmen und kurze Aufrechterhaltung der Maßnahmen.
  5. Keine Aussage trifft zu.
  1. Behandlungsende
  2. Therapiezieländerung
  3. Symptomlinderung
  4. Vertraute Umgebung schaffen
  5. Sicherheit geben
  1. Im Rahmen des Sterbeprozesses sollte auf eine künstliche Ernährung verzichtet werden um den Sterbevorgang nicht zu verzögern.
  2. Da die Patienten ein starkes Durstgefühl haben, sollte die Flüssigkeitsversorgung intensiv weitergeführt werden.
  3. Rechtlich darf eine begonnen künstliche Ernährung nicht abgebrochen werden.
  4. Alle Aussagen treffen zu.
  5. Die intensive Flüssigkeitsversorgung kann Verwirrtheitszuständen entgegen wirken und birgt keine Nebenwirkungen.
  1. Für unmittelbar Bevorstehende Situationen
  2. Volljährigkeit des Patienten
  3. Schriftliches Dokument
  4. Bestimmtheit
  5. Widerruf
  1. ...besser sind die weiteren Verläufe.
  2. ...mehr Schlafprobleme entstehen bei den Betroffenen.
  3. ....schneller versterben die Patienten.
  4. ....mehr Fragen entstehen.
  5. ....weniger Nebenwirkungen entstehen.

Dozent des Vortrages End of Life Care und Ethische Aspekte in der Intensivmedizin

Prof. Dr.  H. Christof Müller-Busch

Prof. Dr. H. Christof Müller-Busch

Prof. Dr. Hans Christof Müller-Busch arbeitet als Wissenschaftlicher Leiter für den Masterstudiengang „Palliative Care“ an der International University in Dresden. Seine Habilitation verfasste er zum Thema „Schmerzreduktiondurch Kreativität - Musiktherapie“ an der Universität Witten-Herdecke. 2012 erhielt er das Verdienstkreuz am Bande und war Kongresspräsident DGP in Berlin.

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