Embryologie 2 von Prof. Dr. Gerd E.K. Novotny

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Embryologie 2“ von Prof. Dr. Gerd E.K. Novotny ist Bestandteil des Kurses „Anatomie I“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Entstehung des Herzens
  • Schlundbögen
  • Lungenentwicklung
  • Darmentwicklung
  • Nierenentwicklung
  • Gonaden und Geschlechtsorgane

Quiz zum Vortrag

  1. obliteriert nur der distale Anteil der Arteriae umbilicales.
  2. steigt der Druck im rechten Vorhof über den im linken Vorhof an und führt somit zu einem Verschluss des Septum interatriale.
  3. verschließt sich der Ductus arteriosus Botalli aufgrund der Ausschüttung von Prostaglandinen im Rahmen der Geburt.
  4. obliteriert der Ductus venosum, der der Umgehung der Nieren dient, zum Ligamentum venosum.
  5. entsteht aus dem proximalen Anteil der Arteriae umbilicales die Arteria vesicalis inferior.
  1. Die dorsale Aorta verlöuft von Anfang an nur auf der linken Seite der Schlundbögen.
  2. Aus der 3. Schlundbogenarterie entsteht die Arteria carotis communis.
  3. Die 4. Schlundbogenarterie wird zur Arteria subclavia.
  4. Die 6. Schlundbogenarterie wird zum Ductus arteriosus.
  5. Aus der 4. Schlundbogenarterie entwickelt sich ein Teil des Aortenbogens.
  1. die Fossa ovalis.
  2. die Fossa primum.
  3. das Foramen ovale.
  4. das Ostium secundum.
  5. das Septum ovale.
  1. Die Grenze zwischen dem glatten Anteil der Muskulatur und den Muskuli pectinati stellt sich im Bereich des linken Vorhofs als Crista terminalis dar.
  2. Die Sinushörner münden in den Sinus venosus.
  3. Die Mündung des Sinushorns verlagert sich immer mehr zum rechten Atrium hin.
  4. Das linke Sinushorn wird zum Sinus coronarius.
  5. Das linke Atrium entsteht hauptsächlich durch die Pulmonalvenen.
  1. 4
  2. 2
  3. 3
  4. 6
  5. 1
  1. liegt der Truncus pulmonalis ventral.
  2. liegt die Aorta ventral.
  3. liegt der Truncus pulmonalis dorsal.
  4. liegt der Truncus pulmonalis rechts.
  5. liegt die Aorta links.
  1. Die Venae subcardinales bilden die Gonadengefäße.
  2. Im Anschluss an die Entstehung der Venae cardinales kommt es gleich zur Bildung der Venae supracardinales.
  3. Die Venae supracardinales anastomosieren mit den Venae cardinales superior und bilden die Vena hemiazygos.
  4. Die Vena hemiyazygos befindet sich auf der rechten Seite.
  5. Die Vena umbilicalis wird zur Vena portae.
  1. Vena iliaca interna
  2. Vena umbilicalis
  3. Vena portae
  4. Vena cava inferior
  5. Aorta
  1. Ein Rudiment des Foramen ovale ist ein Abkömmling des Septum primum.
  2. Es kommt zu einem Verschluss des Foramen ovale durch Drucksteigerung im rechten Vorhof.
  3. Das Foramen ovale dient dem Durchfluss des Blutes zwischen den beiden Ventrikeln.
  4. Es befindet sich inmitten des Septum interventriculare.
  5. Ein persistierendes Foramen ovale sollte in den ersten Tagen nach Geburt operiert werden.
  1. Vena umbilicalis und Vena cava inferior dar.
  2. Vena umbilicalis und Vena portae dar.
  3. Vena porta und Vena cava inferior dar.
  4. Vena mesenterica superior und Vena mesenterica inferior dar.
  5. Vena umbilicalis und Vena splenica dar.
  1. 4. Schlundbogen - Zunge
  2. 1. Schlundbogen - Unterkiefer
  3. 3. Schlundbogen - Zungenbein, Schlundmuskulatur
  4. 2. Schlundbogen - Os hyoideum
  5. 2. Schlundbogen - mimsche Muskulatur, Platysma
  1. 5. Schlundbogen - N. mandibularis
  2. 1. Schlundbogen - N. maxillaris
  3. 3. Schlundbogen - N. glossopharyngeus
  4. 4. Schlundbogen - N. vagus
  5. 2. Schlundbogen - N. facialis
  1. werden die Nasenlöcher vom Stirnfortsatz gebildet.
  2. kommt es am häufigsten zu Störungen der Vereinigung von Stirn- und Unterkieferfortsatz.
  3. kann es zu Fehlbildungen kommen. Am häufigsten sind die dabei entstehenden Lippenspalten median.
  4. wird die Nase im wesentlichen vom Oberkieferfortsatz gebildet.
  5. ist die Entstehung einer Unterkieferspalte ausgeschlossen.
  1. Der weiche Gaumen liegt ventral des harten Gaumens.
  2. Der Gaumen entsteht im vorderen Teil aus dem Stirnfortsatz.
  3. Im hinteren Teil entsteht der Gaumen aus dem Os palatinum.
  4. Der mediale Nasenwulst des Stirnfortsatzes bildet den Zwischenkieferknochen.
  5. Das Foramen incisivum stellt die Verbindung des Os palatinum und des Stirnfortsatzes dar.
  1. Die Zunge wird über den Nervus glossopharyngeus motorisch innerviert.
  2. Die Zunge hat mit der Entwicklung der Schlundbögen nichts zu tun.
  3. Die sensible Innervation der Zunge übernimmt der Nervus trigeminus.
  4. Sensorisch wird die Zunge über den Nervus facialis versorgt.
  5. Die Zunge ist von occipitalen Somiten her eingewandert.
  1. 1. Schlundfurche
  2. 1. Schlundtasche
  3. 2. Schlundtasche
  4. 2. Schlundfurche
  5. 3. Schlundtasche
  1. M. temporalis
  2. Platysma
  3. M. stylohyoideus
  4. M. masseter
  5. M. orbicularis oris
  1. Das Ende der Lungenentwicklung ist mit dem 10. Lebensjahr erreicht.
  2. Die Lunge entsteht aus einer ventralen Knospe.
  3. Die häufigste Form der Ösophagotrachealfistel ist die untere Fistel.
  4. Ab dem Ende der kanalikulären Phase kommt es zur Bildung von Surfactant.
  5. Ab der 20. Woche besteht aufgrund der Lungenentwicklung Lebensfähigkeit.
  1. zystisch
  2. kanalikulär
  3. alveolär
  4. pseudoglandulär
  5. sakkulär
  1. aus einer Lungenknospe, die sich dichotom teilt.
  2. entsteht aus dem Epithel des Hinterdarms.
  3. entsteht aus einer dorsalen Knospe.
  4. besitzt respiratorisches Epithel, welches sich aus dem Mesenchym bildet.
  5. ...bronchien entwickeln sich aus dem Entoderm.
  1. das Caecum.
  2. das gesamte Colon.
  3. das Rectum.
  4. die Harnblase.
  5. die Leber.
  1. geht die ventrale Pankreasknospe aus der Leber hervor.
  2. vereinigen sich die ventrale und dorsale Pankreasknospe ventral miteinander.
  3. entsteht aus der dorsalen Pankreasknospe der Processus uncinatus.
  4. vereinigt sich die ventrale Pankreasknospe mit der dorsalen Pankreasknospe durch die Linksdrehung des Magens.
  5. entsteht der Ductus pancreaticus accessorius aus der ventralen Pankreasknospe.
  1. Das Omentum majus.
  2. Das primäre Peritoneum.
  3. Der Processus caudatus hepatis.
  4. Die Pars superior duodeni.
  5. Das Ligamentum hepatoduodenale.
  1. ist der aus dem Proktoderm abstammende Anteil des Analkanals sehr schmerzempfindlich.
  2. wächst nach kaudal zwischen die Kloake und die Allantois ein Septum urorectale.
  3. bildet der Analkanal ausschließlich das Darmrohr.
  4. stellt die Linea alba die Grenze zwischen den Anteilen des Hinterdarms und den Anteilen des Proktoderms dar.
  5. kann es zu verschiedenen Fehlbildungen kommen. Ein kompletter Verschluss des Analkanals ist dabei jedoch nicht möglich.
  1. Leber und Zwerchfell.
  2. Leber und Magen.
  3. Leber und Duodenum
  4. Magen und Zwechfell.
  5. Leber und Gallenblase.
  1. linksseitig.
  2. retrozökal.
  3. im Oberbauch.
  4. im Bereich des kleinen Beckens.
  5. parazökal.
  1. Omentum minus
  2. Omentum majus
  3. Ligamentum gastrolienale
  4. Ligamentum gastrophrenicum
  5. Ligamentum phrenicocolicum
  1. Werden alle 3 Darmanteile über den Nervus vagus versorgt.
  2. Werden Großteile des Vorderdarms über den Truncus coeliacus versorgt.
  3. Erfolgt die Versorgung des Mitteldarms über die Arteria mesenterica superior.
  4. Wird der Enddarm über die Arteria mesenterica inferior versorgt.
  5. Entsteht der Vorderdarm hinter der Bucopharyngealmembran.
  1. bildet sich ca. in der sechsten Schwangerschaftswoche zurück und obliteriert.
  2. verbindet die Plazenta mit dem Darmrohr des Embryos.
  3. bleibt bei ca. 25-30% der Erwachsenen bestehen.
  4. kann bestehen bleiben und eine Aussackung des Jejunums bilden.
  5. kann keine Zysten bilden.
  1. stülpt sich in das extraembryonale Zölom hinein.
  2. stülpt sich in das intraembryonale Zölom hinein.
  3. stülpt sich in die Amnionhöhle.
  4. wird in der Regel chirurgisch nachversorgt.
  5. findet in der Regel in der 3. SSW statt.
  1. Omentum majus
  2. Lig. hepatoduodenale
  3. Omentum minus
  4. Lig. falciforme hepatis
  5. Lig. hepatogastricum
  1. Ductus omphaloentericus.
  2. Urachus.
  3. Allantois.
  4. Müller-Ganges.
  5. Kloake.
  1. entwickeln sich über eine Ureterknospe, die in das metanephrogene Blastem einwächst.
  2. entwickeln sich aus dem Entoderm.
  3. entwickeln sich aus dem Urnierengang, der sich beim männlichen Geschlecht vollkommen zurückbildet.
  4. entwickeln sich im Gegensatz zu anderen Organen nicht durch Transkriptionsfaktoren.
  5. machen einen Deszensus im Laufe ihrer Entwicklung durch.
  1. Teilung der Ureterknospe vor metanephrogenem Blastem - Ausbleiben der Nierenentwicklung
  2. Ausbleiben der Verbindung von Ureterknospe und Nierentubulus - Zystenniere
  3. Verbindung des metanephrogenen Blastems auf beiden Seiten miteinander - Hufeisenniere
  4. Ausbleiben der Rückbildung von Arterien aus Aorta während des Aszensus - Polarterien
  5. Teilung des metanephrogenen Blastems - zwei Nieren auf einer Seite
  1. Sinus urogenitalis
  2. Müller-Gang
  3. Wolff-Gang
  4. Genitalhöcker
  5. Labioskrotalfalten
  1. Appendix testis.
  2. die Ductuli efferentes.
  3. die Appendix vesiculosa.
  4. der Ductus epididymidis.
  5. der Ductus deferens.
  1. Urethralfalte
  2. Genitalhöcker
  3. Labioskrotalfalte
  4. keine der genannten Strukturen
  5. Phallus
  1. Der Müller-Gang verläuft streng medial des Wolff-Gangs.
  2. Aus ihm entstehen bei der Frau der Uterus, die Eileiter und die Vagina.
  3. Der Müller-Gang entsteht aus dem Mesoderm.
  4. Bei Männern kommt es unter dem Einfluss des Anti-Müller-Hormons zu einer Rückbildung des Ganges.
  5. Aus dem Müller-Gang entwickelt sich bei Männern die Appendix testis.
  1. Aus dem Genitalhöcker.
  2. Aus den Urogenitalfalten.
  3. Aus den Labioskrotalfalten.
  4. Aus dem Wolff-Gang.
  5. Aus dem Ducuts omphaloentericus.
  1. Lig. teres uteri
  2. Lig. suspensorium ovarii
  3. Lig. ovarium proprium
  4. Lig. inguinale
  5. Lig sacrouterinum
  1. wird in Zellen des Hodens produziert.
  2. verhindert die Entstehung der Müller-Gänge.
  3. verhindert die Bildung der Wolff-Gänge.
  4. wird in Zellen des Ovars produziert.
  5. gibt es nur bei Frauen.
  1. Niere
  2. Hoden
  3. Schilddrüse
  4. Ovar
  5. Nebenschilddrüse

Dozent des Vortrages Embryologie 2

Prof. Dr. Gerd E.K. Novotny

Prof. Dr. Gerd E.K. Novotny

Prof. Dr. Gerd E. K. Novotny studierte ab 1960 Psychologie am University College London und erlangte 1963 den Bacholor of Science (Honours)
Von 1963-64 arbeitete er als Volontär im C. u. O. Vogt-Institut für Hirnforschung in Neustadt/Schwarzwald. Anschließend nahm er seine Dissertationsarbeit am Institut für Physiologie des University College London über die Auswirkung der ionischen Zusammensetzung von Irrigationslösungen auf die elektrische Aktivität der Großhirnrinde der Ratte auf.
1969 wurde im der Ph. D. für Physiologie verliehen. Nach seiner Tätigkeit im Rahmen des SFB33 am Institut für Experimentelle Neuroanatomie der Universität Göttingen wechselte er 1972 an das Anatomische Institut der RWTH Aachen.
1982 wurde er zum Universitätsprofessor am Anatomischen Institut der Universität Düsseldorf ernannt.

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