Diabetes Mellitus in der Schwangerschaft von Prof. Dr. med. Burkhard Schauf

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Diabetes Mellitus in der Schwangerschaft“ von Prof. Dr. med. Burkhard Schauf ist Bestandteil des Kurses „Geburtshilfe Repetitorium “. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Betreuung in der Schwangerschaft bei Diabetes Mellitus
  • Insulinbedarf
  • Wachstumskinetik
  • Probleme in der Schwangerschaft
  • Ambulante Überwachung
  • Stationäre Überwachung
  • Geburtsmanagement
  • Probleme
  • Der klinische Fall
  • Nachsorge

Quiz zum Vortrag

  1. Beta-Humanes-Chorion-Gonadotropin (beta-HCG) und Progesteron sind wesentlichen Modulatoren des Glukosestoffwechsels während der Schwangerschaft.
  2. Ein Diabetes mellitus, der vor der 18. SSW entdeckt wurde, ist in den meisten Fällen kein echter Gestationsdiabetes, sondern ein vorbestehender, ehemals latenter Diabetes.
  3. Ob ein Gestationsdiabetes vorliegt oder nicht, kann abschließend erst postpartal geklärt werden.
  4. Als Diabetes mellitus während der Schwangerschaft wird jede Glukosestoffwechselstörung bezeichnet, die während einer Schwangerschaft auftritt.
  5. Bis etwa zur 20. SSW ist die Insulinwirkung bei Schwangeren besser, der Blutzucker also relativ geringer.
  1. Glukose
  2. Triglyzeride
  3. Essentielle Aminosäuren
  4. Laktose
  5. Kreatin
  1. Erhöhte Nackentransparenz
  2. Prä-Eklampsie
  3. Vermehrte Fruchtwassermenge
  4. Makrosomie
  5. Rezidivierende vaginale Infektionen
  1. Bei einem Gestationsdiabetes kommt es häufig zu einer Makrosomie des Feten, da das Glukoseangebot erhöht ist.
  2. Bei einer normal funktionierenden Plazenta und makrosomem Fetus spricht man von einer relativen Plazentainsuffizienz.
  3. Das Normal- bzw. Optimalgewicht einer Plazenta liegt bei etwa 1 kg.
  4. Eine vorzeitige Alterung der Plazenta führt zu einer relativen Insuffizienz derselben.
  5. Der Fetus ist durch einen Gestationsdiabetes nicht gefährdet.
  1. Erhöhte Insulinproduktion
  2. Glucosurie durch frühe Nierenschädigung
  3. Glukosestoffwechselausgleich (osmolare Homöostase)
  4. Fetale Harnwegsinfekte
  5. Glukosebedingte ANP-Ausschüttung
  1. Blutglukose (nüchtern) > 7mmol/l
  2. Rückläufiger Insulinbedarf
  3. Vorzeitige Wehen
  4. Abknicken der Wachtumskurve
  5. Abnorme fetale Bewegungsmuster
  1. Sowohl primäre als auch sekundäre Einstellung eines Diabetes mellitus in der Schwangerschaft rechtfertigen eine stationäre Aufnahme.
  2. Um einen Diabetes mellitus während der Schwangerschaft ausszuschließen bedarf es keiner stationären Aufnahme der Mutter.
  3. Eine Übertragung kann Grund für eine stationäre Aufnahme einer werdenden Mutter sein.
  4. Auffällige CTG-Werte reichen, um eine stationäre Aufnahme einer werdenden Mutter mit Gestationsdiabtes zu begründen.
  5. Bei relativ zu kleinem Kind, kann ein Gestationsdiabetes auch auf etwas höhere Blutzuckerwerte eingestellt werden.
  1. Notsectio bei Übertragung ab 2 Tagen
  2. Ohne Risikomomente bei gut eingestelltem Diabetes keine vorzeitige Einleitung der Geburt
  3. Übertragung vermeiden
  4. Vaginale Entbindung anstreben
  5. Operative Entbindung bei V.a. Makrosomie >4500 g
  1. Geburtsverletzungen
  2. Uterusatonie
  3. Plazenta praevia
  4. Infektion des Neugeborenen mit Streptococcus pyogenes
  5. Hyperosmolares Koma des Neugeborenen
  1. Frühgeburt mit eutrophem Kind
  2. Maternaler Blutzucker nüchtern >6,0 mmol/l
  3. Vermehrter Insulinbedarf
  4. RR>140/90 ab der 20. SSW
  5. Geburtsgewicht >4000g
  1. Regelmäßige Bestimmung von HPL im Wochenbett
  2. Regelmäßige BZ-Kontrolle im Wochenbett
  3. OGTT im Verlauf
  4. Gewichtskontrolle
  5. Eintragung in das Mutter-Kind-Heft

Dozent des Vortrages Diabetes Mellitus in der Schwangerschaft

Prof. Dr. med. Burkhard Schauf

Prof. Dr. med. Burkhard Schauf


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