Chirurgische Infektionslehre von Dr. Jochen Wiegand

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Chirurgische Infektionslehre“ von Dr. Jochen Wiegand ist Bestandteil des Kurses „Unfallchirurgie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Gasbrand
  • Tetanus
  • Putride Infektion
  • Bakterielle Infektion

Quiz zum Vortrag

  1. Charakteristisch ist ein schmerzhaftes Weichteilödem mit Knistern der Haut.
  2. Der häufigste Erreger ist Clostridium haemolyticum..
  3. Die Infektion tritt in der Hälfte der Fälle ohne erkennbare Ursache auf.
  4. Die Inkubationszeit beträgt zwischen ein bis zwei Wochen.
  5. Bei Monoinfektionen sollte zuerst mit Rifampicin therapiert werden.
  1. Clostridium perfringens
  2. Clostridium difficile
  3. Bacillus anthracis
  4. Leptospira interrogans
  5. Streptokokkus pyogenes
  1. Sichtbare Muskelfiederung
  2. Subkutane Mikroabszesse
  3. Kavernenbildung
  4. Irreguläre multiple Aufhellungen ("Mottenfraß")
  5. Multilamelläre Periostreaktion ("Zwiebelschale")
  1. Tetanolysin als hauptsächliches Toxin wirkt stark neurotoxisch.
  2. Erreger ist das obligat anaerob wachsende, grampositive Stäbchenbakterium Clostridium tetani.
  3. Therapeutisch kann eine intensivmedizinische Betreuung notwendig werden.
  4. Die Inkubationszeit beträgt meist mehr als 2 Tage.
  5. Die Letalität liegt bei Krankheitsausbruch bei etwa 50%.
  1. Entleerung eines Wundsekrets mit süßlichem Geruch
  2. Voranschreiten der Symptome von kranial nach kaudal
  3. Trismus
  4. Opisthotonus
  5. Risus sardonicus
  1. Reklination des Kopfes und Hyperlordosierung des Rumpfes aufgrund generalisierter Krämpfe der Rückenmuskulatur
  2. Kieferklemme und Hypersalisation durch Masseterspasmus
  3. Spasmus der Schlundmuskulatur
  4. Pfötchenstellung der Hände durch Hyperventilationstetanie
  5. Tonische Krämpfe der Gesichtsmuskulatur
  1. Nachweis des Toxins im Tierversuch
  2. Nachweis von Tetanospasmin-Antikörpern im Patientenserum
  3. Direkter Erregernachweis mittels Mikroskopie (in Ziehl-Neelsen-Färbung)
  4. Direkter Erregernachweis mittels Dunkelfeldmikroskopie
  5. Serologischer Nachweis mittels TPHA-Suchtest
  1. Borrelia
  2. Enterokokken
  3. Klebsiella
  4. Pseudomonas
  5. Actinomyces
  1. Am häufigsten werden Abszesse verursacht durch Staphylokokken und E. coli.
  2. Die Therapie sollte konservativ erfolgen. Erst bei Therapieversagen ist die chirurgische Revision erforderlich.
  3. Es handelt sich definitionsgemäß um eine Eiteransammlung in einer präformierten Körperhöhle.
  4. Die Patienten berichten oft über einen scharfen, stechenden Schmerz.
  5. Häufig besteht ein Unterdruck im Abszess.
  1. Leberparenchym
  2. Gelenkhöhle
  3. Pleura
  4. Perikard
  5. Gallenblase
  1. Eine schmerzhafte Differentialdiagnose ist das Erysipeloid.
  2. Häufige Lokalisationen sind das Gesicht und die Extremitäten.
  3. Eine konsequente Antibiotikatherapie ist unbedingt erforderlich.
  4. Das Erysipel wird durch β-hämolysierende Streptokokken verursacht.
  5. Es handelt sich um eine akute Entzündung der Haut und der kutanen Lymphbahnen.
  1. Anämie
  2. Fieber
  3. Leukozytose
  4. Unscharfe Abgrenzung gegenüber der Umgebung
  5. Ödematöse Rötung
  1. Eine mögliche Komplikation ist die Sepsis.
  2. Bei der Lymphangitis sind regionale Lymphknoten druckdolent geschwollen.
  3. Die betroffenen Lymphgefäße und –knoten müssen chirurgisch entfernt werden.
  4. Wenn der rote Streifen bis zum Herz reicht, tritt innerhalb von Minuten der Tod ein.
  5. Alle Aussagen treffen zu.
  1. Die medikamentöse Therapie basiert auf der Gabe von Penicillinen.
  2. Ein chronischer Knochenabszess mit Abkapselung und kortikaler Verdickung bei guter Abwehrlage wird als Brodie-Abszess bezeichnet.
  3. Endogene Osteomyelitiden werden häufig durch Staphylococcus aureus hervorgerufen.
  4. Die Osteomyelitis ist primär im Markraum lokalisiert und stellt eine Systemerkrankung nach Keimeinschleppung dar.
  5. Bei der Säuglingsosteomyelitis ist eine Ausbreitung bis ins Gelenk möglich.
  1. Rigor
  2. Rubor
  3. Calor
  4. Tumor
  5. Dolor
  1. Penicillin
  2. Meropenem
  3. Ciprofloxacin
  4. Rifampicin
  5. Gentamicin
  1. Häufig sind behaarte, feuchtwarme Areale (z.B. Axilla, Intertrigines) betroffen, seltener auch die Handflächen und Fußsohlen.
  2. Ein Karbunkel entsteht aus dem Zusammenfluss mehrerer Furunkel.
  3. Bei Furunkeln im Bereich des Nase-Mund-Dreiecks besteht die Gefahr einer Sinusvenenthrombose.
  4. Die Follikulitis wird meist durch Staphylokokkus aureus verursacht.
  5. Ursächlich ist die Entzündung eines Haarbalgs.
  1. Appendix vermiformis
  2. Tuba uterina
  3. Ductus deferens
  4. Milzhilus
  5. Spatium retropharyngeum

Dozent des Vortrages Chirurgische Infektionslehre

Dr. Jochen Wiegand

Dr. Jochen Wiegand

Dr. Jochen Wiegand praktiziert als Oberarzt der Chirurgischen Abteilung der Asklepiosklinik in Lich. Er hat sich auf den Fachbereich Chirurgie spezialisiert.

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