Archiv 2015 - Ventilation von Dr. Sandra Swist

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Archiv 2015 - Ventilation“ von Dr. Sandra Swist ist Bestandteil des Kurses „Archiv 2015 - Physiologie Online-Kurs“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Ventilation

Quiz zum Vortrag

  1. Falsch
  2. Richtig
  1. Falsch
  2. Richtig
  1. Der Totraum erfüllt keine Funktion.
  2. Bei der Ventilation muss das Totraumvolumen berücksichtigt werden.
  3. Der anatomische Totraum umfasst den Teil des Respirationstraktes, in dem kein Gasaustausch statt findet (Mund, Nase bis terminale Bronchiolen).
  4. Die alveoläre Ventilation wird umso kleiner, je "flacher" die Atmung, d.h. je kleiner das Atemzugvolumen in Relation zum Totraumvolumen ist.
  5. Die alveoläre Ventilation ist entscheidend für den Gasaustausch in der Lunge.
  1. Intubation
  2. Hypoventilation
  3. Hyperventilation
  4. Hyperpnoe
  5. Orthopnoe
  1. Bei obstruktiven Ventilationsstörungen ist die Compliance erhöht.
  2. Bei restriktiven Ventilationsstörungen ist die Compliance von Lunge und/oder Thorax eingeschränkt.
  3. Bei einer Lungenfibrose ist im Tiffeneau-Test die Vitalkapazität vermindert, die relative Einsekundenkapazität normal.
  4. Bei obstruktiven Ventilationsstörungen ist im Tiffeneau-Test die Vitalkapazität vermindert oder normal, die relative Einsekundenkapazität vermindert.
  5. Beim Asthma handelt es sich um eine obstruktive Ventilationsstörung.
  1. Das Atemzentrum liegt im Thalamus.
  2. Der Hering-Breuer-Reflex ist ein Lungendehnungsreflex, wobei langsam adaptierende (SA-) Rezeptoren im Bronchialbaum bei Dehnung der Lunge zur Hemmung der Inspiration und Einleitung der Exspiration führen.
  3. Im Atemzentrum aktivieren inspiratorische Neurone die Atemmuskulatur (= aktive Inspirationsphase).
  4. Postinspitorische Neurone beenden die Kontraktionen (= passive Ausatmungsphase).
  5. Exspiratorische Neurone aktivieren bei körperlicher Arbeit die Ausatmungsmuskeln (aktive Ausatmungsphase).
  1. Sauerstoff (erniedrigte Partialdrücke) besitzt ähnlich wie Kohlendioxid eine große Bedeutung als Atemantrieb.
  2. Periphere Chemosensoren sitzen im Glomus caroticum und Aortenbogen.
  3. Kohlendioxid besitzt den stärksten Atemantrieb, wirkt aber in höheren Partialdrücken (> 75 mmHg) als Narkotikum und atemdepressiv.
  4. Die Atmung kann in Bezug auf Frequenz und Tiefe durch zahlreiche Faktoren beeinflusst werden.
  5. Die Atmung kann durch zentralnervöse Mitinnervation, Adrenalin, Hautreize (Temperatur, Schmerz) und psychische Faktoren beeinflusst werden.
  1. Schnappatmung tritt häufig im Rahmen einer starken Sympathikusaktivität auf.
  2. Kussmaulatmung: arterielle Hypoxämie, Hyperkapnie, Azidose, Diabetes
  3. Biot-Atmung: Stammhirnverletzungen, Hirndruck
  4. Cheyne-Stokes-Atmung: Aufenthalt in großer Höhe, Herzerkrankungen, Schlaganfall, Vergiftungen
  5. Die Kussmaulatmung ist gekennzeichnet durch eine vertiefte Atmung.

Dozent des Vortrages Archiv 2015 - Ventilation

Dr. Sandra Swist

Dr. Sandra Swist

Dr. rer. Nat. Sandra Swist ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institute für Physiologie, Abteilung für Kardiovaskuläre Physiologie. In 2005 hat Sie Ihr Studium der Biologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) mit einem Diplomabschluss erfolgreich abgeschlossen. Ihre Diplomarbeit wurde durchgeführt am Institute „Entwicklungs- und Molekularbiologie der Tiere“ der HHU. Von 2005 bis 2011 war Sie Doktorandin am Max-Planck-Institute für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim. Ihr wurde in 2012 die Doktorwürde „Doktorin der Naturwissenschaften“ durch die Justus-Liebig Universität in Gießen verliehen.

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