Nierenersatzverfahren und Apherese von Dr. med. Saskia Merkel

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Nierenersatzverfahren und Apherese“ von Dr. med. Saskia Merkel ist Bestandteil des Kurses „Nephrologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Urämische Zeichen
  • Hämodialyse & Peritonealdialyse
  • Nierentransplantation
  • Plasmapherese

Quiz zum Vortrag

  1. Blutungsneigung
  2. Perikarditis
  3. Urämische Enzephalopathie
  4. Hypervolämie
  5. Therapierefraktäre Hyperkaliämie
  1. Alle Aussagen treffen zu.
  2. Die Peritonealdialyse muss täglich erfolgen.
  3. Die Hämodialyse ist belastender für den Kreislauf als die Peritonealdialyse.
  4. Bei der Hämodialyse ist der Volumenentzug besser steuerbar als bei der Peritonealdialyse.
  5. Eine Komplikation der Hämodialyse ist der Shuntverschluss.
  1. DIe Hämodialyse ist ein geeignetes Verfahren für diesen Patienten.
  2. Die Peritonealdialyse ist bei diesem Patienten empfohlen, da er bei der CAPD keine große Verantwortung übernehmen muss.
  3. Es reicht aus den Patienten zunächst mit Furosemid, Phosphatsenkern und einem Kationenaustauschharz medikamentös zu versorgen.
  4. Der Patient braucht sofort eine neue Niere.
  5. Mit der Peritonealdialyse wird eine Diffusion der Giftstoffe über das Nierenparenchym ermöglicht um diese auszuschwemmen.
  1. Der Stoffaustausch findet an einer semipermeablen Membran statt.
  2. Eine häufige Komplikation ist die Hypertonie, die durch die starke Kreislaufbelastung entsteht.
  3. Die Cimino-Fistel ist eine Alternative zur Hämodialyse, die in am Bein positioniert werden kann.
  4. Der Stoffaustausch erfolgt durch Konvektion.
  5. Die DIalyse funktioniert durch einen Unterdruck auf der Seite des Blutes.
  1. Immunsuppression, Beobachtung, Balance von Medikamenten und Nebenwirkungen für den bestmöglichen Outcome.
  2. Eine Kombination von Kortikosteroiden und Antibiotika zur Vorbeugung einer Rejektion.
  3. Eine Rekurrenz der Grunderkrankung kann sich schon in den nächsten Stunde bemerkbar machen.
  4. Mycophenolat mofetil macht vor allem kardiale Beschwerden.
  5. Die Anastomosen der Gefäße müssen durch einen operativen Eingriff nach einer Woche noch einmal überprüft werden.
  1. Die akute Graft-versus-Host-Erkrankung ist eine Reaktion der übertragenen Spenderlymphozyten mit dem Gewebe des Empfängers.
  2. Das ist nicht möglich, da Nierentransplantationen nur mit Leichenspenden durchgeführt werden dürfen.
  3. Damit eine Abstoßungsreaktion vermieden werden kann, muss der Cross Match unbedingt positiv sein.
  4. Die neue Niere wird in die Fossa iliaca eingesetzt, weshalb die alten Nieren nicht entfernt werden müssen.
  5. Eine Lebendspende hat aufgrund des höheren Infektionsrisikos eine schlechtere 5-Jahres-Prognose als eine Postmortalspende.
  1. ... das Vorliegen einer Perikarditis.
  2. ... eine eGFR < 10 ml/min.
  3. ... eine Hyperkaliämie von 5,6 mmol/l.
  4. ... Pruritus
  5. ... eine Urinausscheidung von < 1l/die.
  1. ... eine Peritonitis.
  2. ... eine Hyperkaliämie.
  3. ... hypotone Kreislaufdysregulation.
  4. ... Shuntstenose.
  5. ... Hypovolämie.
  1. Alle Aussagen sind zutreffend.
  2. ... eine Anastomoseninsuffizienz.
  3. ... die Rekurrenz der Grundkrankheit.
  4. ... eine akute tubulointerstititelle Rejektion.
  5. ... ein Harnwegsinfekt.
  1. Die Takayasu-Arteriitis
  2. Das Hämolytisch-urämische Syndrom
  3. Die Thrombotisch-thrombozytopenische Purpura
  4. Die Multiple Sklerose
  5. Das Goodpasture Syndrom
  1. Rötlicher Ausschlag am Hals neben dem Shaldon Katheter
  2. Abends auftretende Bauchschmerzen
  3. Hitzewallungen
  4. Depressive Verstimmung
  5. Haarausfall
  1. Bei der Immunsuppression muss der Spiegel von Tacrolimus regelmäßig kontrolliert werden aufgrund seiner Nephrotoxizität.
  2. Sowohl bei der Plasmapherese als auch bei der Immunadsorption werden willkürlich Antikörper abgefangen.
  3. Eine mögliche Komplikation der Plasmapherese ist die Schrumpfniere.
  4. Die Plasmapherese ist der Hämodialyse sehr ähnlich und führt im Wesentlichen eine Blutwäsche durch.
  5. Vor einer Nierentransplantation muss der HLA-Match überprüft werden.
  1. Calcineurininhibitoren wirken pneumotoxisch.
  2. Sirolimus gehört zu den mTOR Inhibitoren und beeinflusst in seiner Wirkung die T-Zellen.
  3. Die Standardkombination sind Kortikosteroide mit Calcineurininhibitoren und Proliferationshemmern.
  4. Azathioprin kann karzinogen wirken.
  5. Der späteste Zeitpunkt eine Transplantatabstoßung ist 1 Jahr nach der OP.

Dozent des Vortrages Nierenersatzverfahren und Apherese

Dr. med. Saskia Merkel

Dr. med. Saskia Merkel

Saskia Merkel ist Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie in der Überörtlichen Nephrologischen Gemeinschaftspraxis in Springe und Gehrden. Bis Ende 2012 war sie Assistenzärztin in der Abteilung für Nephrologie im Zentrum Innere Medizin der Medizinischen Hochschule Hannover, wo sie Humanmedizin studiert hatte. Dies ergänzte sie durch ein Studium der Mathematik sowie zahlreichen Fortbildungen und Seminaren. Nicht nur in der Theorie ist die promovierte Ärztin eine Expertin, auch praktisch sammelte sie schon früh zahlreiche Erfahrungen im Klinikalltag, im Laborbereich sowie durch die Mitarbeit an Klinischen Studien. Seit 2002 ist sie auch als Referentin tätig. Im Rahmen von Fortbildungen, Patientenveranstaltungen etc. gibt sie ihr Wissen an den medizinischen Nachwuchs und an Interessierte weiter.

Zu ihren Publikationen, die sie gemeinsam mit weiteren Autoren und Fachärzten verfasst hat, zählen u.a. „The effect of cinacalcet on bone remodeling and renal function in transplant patients with persistent hyperparathyreoidism transplantation” (2011) und “Renal cell carcinoma in transplant recipients with acquired cystic kidney disease” (2007).

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

  • ... Erstdiagnose von Zystennieren ...

  • ... Proliferationshemmer (Azathioprin, Mycophenolat mofetil) ...

  • ... HLA-Match Komplikationen: - Chirurgisch (Anastomoseninsuffizienz, Nierenvenenthrombose) - Allgemeine OP-Risiken ...

  • ... Prinzip der Hämo- dialyse Antikörper abfangen und ...