Abdomen 3 - innere Organe von Dr. med. MHBA Daniela Kildal

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Abdomen 3 - innere Organe“ von Dr. med. MHBA Daniela Kildal ist Bestandteil des Kurses „Radiologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Leber
  • Galle
  • Pankreas
  • Milz
  • Abszesse, andere Organe
  • Nieren

Quiz zum Vortrag

  1. Zirrhose - Zunahme der Lebervenen bis in die Peripherie
  2. Normalbefund - Sono - Echogenität etwas höher als Niere, scharfe Grenzen, glatte Oberfläche
  3. Normalbefund - CT - Dichte um 55 HE, nativ ähnlich wie Milz
  4. Normaler Fettgehalt der Leber < 5%, > 5% Verfettung der Leber, > 50% Fettleber
  5. Zirrhose - Pseudovergrößerung des Lobus caudatus
  1. Echinococcus Alveolaris - Fuchsbandwurm - verdrängendes Wachstum
  2. Sono - echofrei mit glatter Wandbegrenzung, dorsale Schallverstärkung
  3. CT - Dichtewerte 0-20 HU
  4. Echinococcus Granulosus - Hundebandwurm - verdrängendes Wachstum
  5. Echinococcuszysten - OP ist Therapie der Wahl
  1. Hämangiome - CT - nach KM-Gabe "Makulaphänomen"
  2. Hämangiome - Sono - echoreiche, homogene Raumforderung, dorsale Schallverstärkung
  3. Metastasen - Sono - teilweise zystisch oder mit Verkalkungen
  4. Metastasen - häufig GIT- Tumoren, z.B. Kolon-Ca
  5. Metastasen - Sono - inhomogenes Reflexmuster, echoreich bis echoarm
  1. CCC - CT/MRT - oft leberkonturvorwölbend
  2. HCC - Leberzirrhose, Männer > Frauen, AFP oft erhöht, Aszites, AZ-Verschlechterung
  3. FNH - Fokalnoduläre Hyperplasie - CT/MRT - kräftige früharterielle KM-Anreicherung mit zentralem hypodensen Anteil (Nidus = zentrale Narbe)
  4. Abszess - entstehen durch hämatogene Streuung oder abszedierende Infektion
  5. Portale Hypertension - Ausbildung von Ösophagusvarizen
  1. In 95% der Fälle durch stumpfes Bauchtrauma
  2. Klinisch: Schmerzen im rechten Oberbauch und Fieber, Druckschmerz bei Untersuchung = Murphy-Zeichen
  3. Wandverdickung > 3 mm
  4. Gallenblasenwand dreischichtig (Ödem)
  5. Nach andauernden Entzündungen Kalkeinlagerungen in der Gallenblasenwand = Porzellangallenblase
  1. PSC - Primär Sklerosierende Cholangitis - Therapie: Cholezystektomie
  2. ERCP --> Gastroenterologen, MRCP --> Radiologen
  3. PSC - Primär Sklerosierende Cholangitis - in 70% der Fälle in Zusammenhang mit Colitis ulcerosa
  4. PSC - Primär Sklerosierende Cholangitis - Bildgebung: Perlschnurartige Kaliberschwankungen der intrahepatischen Gallengänge
  5. Aerobilie - häufig bei biliodigestiver Anastomose
  1. Chronische Pankreatitis - immer Organverkleinerung
  2. Akute Pankreatitis - ödematös, diffus vergrößertes Pankreas mit unscharfen Organkonturen
  3. Serös exsudative Pankreatitis - peripankreatische Flüssigkeit, evtl. unregelmäßiger Ductus pancreaticus
  4. Hämorrhagisch-nekrotisierende Pankreatitis - evtl. Abszesse, Nekroseareale
  5. Chronische Pankreatitis - Verkalkungn, Pseudozysten, Gangerweiterungen, Narbenbildungen
  1. Meistens Azinuszellkarzinom
  2. Meistens fehlen Frühsymptome, später ist ein schmerzloser Ikterus typisch.
  3. Radiologie - unrgelmäßige, inhomogene Raumforderung
  4. Radiologie - peripankreatische Infiltration
  5. Radiologie - Dilatation der Gangwege und/oder Dilatation des Ductus pancreaticus
  1. In der überwiegenden Zahl der Fälle ist ein Pankreasschwanzkarzinom die Ursache.
  2. Klinik: plötzlich einsetzender, schnell sistierender Schmerz
  3. Nach KM-Gabe keine Anreicherung im Infarktgebiet
  4. Akuter Infarkt: Ödem, Schwellung, Organ wirkt "plump", Zwerchfellhochstand links
  5. Alter Infarkt: Schrumpfung, Narbe
  1. Hämophilie
  2. Lymphome, z.B. M. Hodgkin
  3. Leberzirrhose
  4. Tumor der Milz
  5. Pfeiffer-Drüsenfieber
  1. Lufteinschlüsse sprechen für Aerobe Bakterien.
  2. Abszesse können in Organen oder Weichteilen vorkommen.
  3. Die Patienten haben zumeist septische Temperaturen mit Leukozytose, Schmerzen und eine lokale Abwehrspannung.
  4. Im CT sieht man häufig eine Raumforderung ggf. mit Gaseinschlüssen.
  5. Oftmals kommt es zu einer peripheren Kontrastmittelaufnahme und zentralen Hypodensität.
  1. Doppelniere - Ureter duplex (2 Ureteren, 1 Ostium)
  2. Normale Niere - Größe: 12 x 6 x 3 (linke Niere oft größer)
  3. Zusätzliche Untersuchungen: i.v. Urogramm und Miktionscystogramm
  4. Doppelniere - Ureter fissus (2 Ureteren, 1 Ostium)
  5. Hufeisenniere - erhöhtes Risiko für Steine, Infektionen, Wilmstumor
  1. Einfache Zysten: Flüssigkeitsgefüllte von einer dünnen Kapsel umgebene Hohlräume, z.T. mit Einblutungen, Verkalkungen, KM-aufnehmnden Anteilen
  2. Megaureteren - oft angeborene Harnleitermissbildung, selten sekundär bei z.B. Prune belly Syndrom oder Harnröhrenklappe
  3. Megaureteren - massive Erweiterung eines oder beider Ureteren
  4. Urethralklappe - typischer Befund Miktionszysturogramm: Balkenblase (extrem muskelkräftige Blase)
  5. Urethralklappe - typischer Befund Miktionszysturogramm: Urethra vor Hinderniss erweitert, distal dünn
  1. Gefäße werden nicht infiltriert
  2. Einbruch in das NBKS
  3. Unregelmäßige Begrenzung
  4. Inhomogene Binnenstrukturen (Nekrosen, Einblutungen)
  5. Überragen der Außenkontur der Niere
  1. Pyelonephritis - akut: Verkleinerung der Niere
  2. Pyelonephritis - aszendierende Infektion des Nierenbeckens und -parenchyms
  3. Pyelonephritis - im Röntgen verwaschene Abgrenzung zum Psoas
  4. Nierensteine - Sono/CT/MR: gestautes Nierenbeckenkelchsystem
  5. Nierensteine - im Röntgen Transparenzminderung in Projektion auf Nieren oder Harnwege

Dozent des Vortrages Abdomen 3 - innere Organe

Dr. med. MHBA Daniela Kildal

Dr. med. MHBA Daniela Kildal

Daniela Kildal ist Chefärztin und Klinikleiterin der Abteilung Radiologie am Spitalzentrum Oberwallis (Spitäler Visp und Brig).

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