Vernehmung: Zuhören, Experimente und Übungen von Jeanette Goslar

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Vernehmung: Zuhören, Experimente und Übungen“ von Jeanette Goslar ist Bestandteil des Kurses „Vernehmungspsychologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Aktives Zuhören
  • Paraphrasierungsübung
  • Positives Hypothesentesten
  • Experiment: Turnstunde
  • Gründe für falsche Geständnisse
  • Gesprächsmanagement
  • Das kognitive Interview

Quiz zum Vortrag

  1. Man wiederholt mit eigenen Worten, was man verstanden hat.
  2. Man versucht nachzuempfinden, was das Gesagte für die Person emotional bedeutet haben muss.
  3. Man stellt Nachforschungen über das Gesagte an.
  4. Man versucht, Fehler in der Aussage zu entlarven und befragt weiter.
  1. Tendenz, dass sich eine Hypothese, d.h. ein Verdacht selbst bestätigt, und zwar auch dann, wenn sie eigentlich falsch ist.
  2. Tendenz, dass sich eine Hypothese, d.h. ein Verdacht nicht selbst bestätigt, weil sie eigentlich richtig ist.
  3. Tendenz, dass sich eine Hypothese, d.h. ein Verdacht selbst bestätigt, und zwar auch dann, wenn sie eigentlich richtig ist.
  4. Tendenz, dass sich eine Hypothese, d.h. ein Verdacht bestätigt, obwohl sie eigentlich falsch ist.
  1. Wunsch nach Aufmerksamkeit.
  2. Unfähigkeit, zwischen Realität und Fantasie zu unterscheiden.
  3. Wunsch, den wirklichen Täter zu schützen.
  4. Effektive Vernehmungsmethoden.
  5. Entlastung des Opfers.
  1. Verbotene Vernehmungsmethoden und Zirkelschluss;
  2. Sie dient der Ermüdung des Befragten.
  3. Sie stellt keine Suggestiv-Fragen.
  4. Ziel ist hier nicht das Geständnis, sondern die fehlerfreie unbeeinflusste Aussage.
  1. Bericht aus Zeugenperspektive, Rekonstruktion des Wahrnehmungskontexts, Änderung der Chronologie, Perspektivwechsel.
  2. Nur eine der vorliegenden Antworten ist korrekt.
  3. Keine Hinzudichtungen durch den Zeugen, Sammeln der Eindrücke, Perspektive des Vernehmenden.
  4. Es geht um die Sachverhaltsaufklärung, dabei dient die Variation des Abrufprozesses nicht primär diesem Ziel.
  5. Berichten des Tatablaufs und Ermahnung des Zeugen zur wahrheitsgetreuen Aussage.

Dozent des Vortrages Vernehmung: Zuhören, Experimente und Übungen

 Jeanette  Goslar

Jeanette Goslar

Jeanette Goslar ist als Rechtsanwältin und Fachanwältin für Strafrecht in eigener Kanzlei tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Straf- und Familienrecht. Neben einem Abschluss als Diplom-Kriminologin und zahlreichen, ergänzenden Fortbildungen, hat sie eine Ausbildung als systemische Therapeutin absolviert und ist seit 2009 durch die Systemische Gesellschaft anerkannt. Jeanette Goslar hält Seminare in dem Bereich Kommunikation, führt Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen aus und bietet Unterstützung durch lösungsorientiertes Coaching an.

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

... Inhaltsebene verbalisieren: Sie versuchen nachzuempfinden, was das Gesagte für die Person emotional bedeutet haben ...

... "Ja" als "Nein" b.) Nach einem bestimmten Persönlichkeitsmerkmal befragt, beginnen Befragte ...

... Die Art der gestellten Fragen (z. B. im Gerichtssaal) hat Einfluss auf uns als ...

... Beobachter schätzen die Frauen als sehr attraktiv + intelligent + humorvoll ein. ...

... Zwei Gruppen erhalten zu unterschiedlichen Zeitpunkten eine Falschinformation über einen Sportlehrer: ...

...  informiert werden, haben weniger Interpretationsspielraum. Personen, die erst nachträglich von der Hypothese erfahren, könnten manche ...

... oder eine Frage, die einseitig die Hypothese testet, ...

... Wie verhielt sich Frau Schreiber, als sie von Herrn Anderson auf ihr Gähnen angesprochen wurde? Reagierte Frau Schreiber gereizt, als Herr Anderson sie auf ihr Gähnen ansprach? Was wurde in der Abwesenheit von Herrn Anderson gesprochen? ...

... Ergo: Aussagen können durch harmlos aussehende Fragen so manipuliert werden, dass sie ...

... wird am 25. Oktober 1996 auf dem Nachhauseweg in einem Park vergewaltigt, geschlagen und erdrosselt. Nach Wochen der vergeblichen Suche, ...

... Verlangen der Polizei das Geschehen nachgestellt. Die Drei wurden angeklagt und kamen in Untersuchungshaft. ...

... der Mann, der die Leiche von Darelle gefunden hatte. Einer der drei Tatverdächtigen äußerte sich nachher: „ I´m not even sure how to explain it. ...

... und Fantasie zu unterscheiden - Wunsch, den wirklichen Täter zu schützen - Nachgiebigkeit oder ...

... Buckley, 1986) 1. positive Konfrontation 2. Themenentwicklung 3. Reaktionen auf Leugnen 4. ...

... Ziel: Extremer psychischer Druck führt zu häufigen Falschgeständnissen (sog. „Erschöpfungsgeständnissen“), weil die Widerstandskraft der Person sukzessiv nachlässt.

... Pascal verschwindet, und neun verdächtige Personen gestehen, etwas mit seinem Tod zu tun zu haben.

... und ihr verbales wie nonverbales Verhalten beeinflussen das ...

... 1.) Kontakt: das Herstellen gegenseitigen Einvernehmens sowie das Erläutern der Ziele des Gesprächs 2.) Inhalt: das Ermitteln relevanter ...

... offenes Thema 2. Untersuchungsthema 3. Zusammenfassen ...

... * Konstruktiver Charakter des Gedächtnisses * ...

... präzise und kurz sein. Doppelte Verneinungen sind zu vermeiden. Sprachgesetze der offenen Vernehmung: Empfängerzentriert

... Vernehmungsprotokollen erfahrener Polizisten aus den USA ergab: –Freier Bericht der vernommenen Person wird nach ca. 7,5 Sek. unterbrochen –Dann folgen geschlossene Fragen, die auf kurze Antworten abzielen, zwischen einer Antwort ...

... trichterförmige Befragungsstrategie: - Zu Beginn offene Fragen stellen (was geschah, wie, wodurch...). - Dann werden einzelne Abschnitte aus dem Gesamtgeschehen herausgenommen und durch weitere ...

... aber nichts hinzu dichten) 2.) Rekonstruieren des Wahrnehungskontextes (Standort, Gefühl, Geruch, Geräusch, Gehörtes) ...

... - Kontrolltransfer - Kein Hinzudichten oder Raten - Äußerste Konzentration Phase 3 Freies Erinnern ...

... Kein Hinzudichten oder Raten - Unwissen eingestehen - Unverständnis eingestehen - Konzentration - Mentale Bilder - ...

... (Studie: 19 Min. statt 17 Min.) Das EKI verhilft der vernehmenden Person zu einer effektiveren Gedächtnisleistung bei der schriftlichen Aufzeichnung der erhaltenen Informationen ...