Täterschaft und Teilnahme beim Mord von RA Stefan Koslowski

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Täterschaft und Teilnahme beim Mord“ von RA Stefan Koslowski ist Bestandteil des Kurses „Straftaten gegen das Leben“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Täterschaft und Teilnahme bei Mord
  • Grundlagen zu Täterschaft und Teilnahme
  • Struktur und Rechtsfolgen des § 28 StGB
  • Einordnung der Mordmerkmale
  • Ansicht der Rechtsprechung
  • Fallbeispiel: Die Erbschaft
  • Lösung Fallbeispiel

Quiz zum Vortrag

  1. Für täterbezogene Merkmale
  2. Für tatbezogene Merkmale
  3. Für täterbezogene und tatbezogene Merkmale
  4. Für alle Merkmale, die den Tätertyp näher beschreiben
  1. Der § 28 hat zwei Absätze (Absatz I enthält eine Strafzumessungsregel, Absatz II enthält eine Regelung zur Tatbestandsverschiebung)
  2. Er hat drei Absätze. Alle Absätze enthalten eine Strafzumessungsregel.
  3. Der § 28 hat zwei Absätze und behandelt in den Absätzen unterschiedliche besondere persönliche Merkmale (Absatz I ist nur bei strafbegründenden und Absatz II hingegen bei strafmodifizierenden besonderen persönlichen Merkmalen anwendbar)
  4. Der § 28 hat zwei Absätze und behandelt in beiden Absätzen den Umgang mit strafbegründenden besonderen persönlichen Merkmalen
  5. Der § 28 hat zwei Absätze (Absatz II enthält eine Strafzumessungsregel, Absatz I enthält eine Regelung zur Tatbestandsverschiebung)
  1. Strafbegründend sind besondere persönliche Merkmale dann, wenn ohne sie eine Strafbarkeit nicht besteht
  2. Strafbegründend sind besondere persönliche Merkmale, wenn sie auf einem Grundtatbestand aufbauend eine gegenüber diesem unselbstständige Abwandlung schaffen, also das Grunddelikt privilegieren oder qualifizieren
  3. Strafbegründend sind alle besondere persönliche Merkmale, wenn eine Qualifikation zu dem Grundtatbestand vorhanden ist
  4. Strafbegründend sind besondere persönliche Merkmale, wenn der Täter von den Merkmalen weiß
  1. Strafmodifizierend sind besondere persönliche Merkmale, wenn sie auf einem Grundtatbestand aufbauend eine gegenüber diesem unselbstständige Abwandlung schaffen, also das Grunddelikt privilegieren oder qualifizieren
  2. Strafmodifizierend sind besondere persönliche Merkmale dann, wenn ohne sie eine Strafbarkeit nicht besteht
  3. Strafmodifizierend sind besondere persönliche Merkmale dann, wenn sie eine objektive Bedingung der Strafbarkeit begründen
  4. Strafmodifizierend sind besondere persönliche Merkmale dann, wenn die Schuld gem. § 49 I StGB gemildert wird
  1. Als Strafzumessungsregel nach der Schuld
  2. Als Tatbestandsvoraussetzung unmittelbar nach dem Vorsatz
  3. Nach der Rechtswidrigkeit
  4. Als objektive Bedingung der Strafbarkeit
  5. Zwischen objektivem und subjektivem Tatbestand
  1. Als Tatbestandsvoraussetzung unmittelbar nach dem Vorsatz
  2. Als Strafzumessungsregel nach der Schuld
  3. Nach der Rechtswidrigkeit
  4. Als objektive Bedingung der Strafbarkeit
  5. Zwischen objektivem und subjektivem Tatbestand
  1. Unter gekreuzten Mordmerkmalen versteht man die Problematik, dass bei einem Täter und einem Teilnehmer unterschiedliche täterbezogene Mordmerkmale vorliegen.
  2. Man versteht darunter die Problematik, dass der Täter verschiedene Mordmerkmale aus derselben Gruppe aufweist.
  3. Man versteht darunter die Problematik, dass der Täter verschiedene Mordmerkmale aus unterschiedlichen Gruppen aufweist.
  4. Unter gekreuzten Mordmerkmalen versteht man die Problematik, dass bei einem Täter und einem Teilnehmer unterschiedliche tatbezogene Mordmerkmale vorliegen.

Dozent des Vortrages Täterschaft und Teilnahme beim Mord

RA Stefan Koslowski

RA Stefan Koslowski

Stefan Koslowski hat in Berlin Rechtswissenschaften studiert und bereits im Studium den Schwerpunkt auf das Strafrecht gelegt. Beide juristischen Prüfungen bestand er mit Prädikat. Er bringt als Strafverteidiger die notwendige Kompetenz und Erfahrung mit, die strafrechtlichen Materien kompetent darzustellen. Seine Erfahrung als Korrekturassistent an verschiedenen Universitäten lässt er immer wieder in die Vorträge einfließen, um typische Fehlerquellen und Fallen aufzuzeigen und zu zeigen, wie man es besser macht. Die Ausbildung junger Juristen ist für Stefan Koslowski eine Herzensangelegenheit. Sein durch Studium und Praxis erworbenes Wissen gibt er gerne an Studierende weiter, online und auch als Dozent an der Akademie Kraatz in Berlin.


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