Reanimation von Säuglingen und Kindern von Dr. med. Klaus-Gerrit Gerdts

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Reanimation von Säuglingen und Kindern“ von Dr. med. Klaus-Gerrit Gerdts ist Bestandteil des Kurses „Grundlagen-Kurs für Notfallmedizin“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Einführung
  • Maßnahmen
  • Beatmung und Thoraxkompression
  • erweiterte Maßnahmen
  • reversible Ursachen
  • Zusammenfassung
  • Abbruch der Reanimation und Überbringen der Todesnachricht
  • Abschlusshinweise

Quiz zum Vortrag

  1. Im Gegensatz zur Reanimation bei Erwachsenen wird die Reanimation bei Kindern mit 5 Beatmungen eingeleitet.
  2. Das Anfordern von Hilfe ist nicht nötig.
  3. Der in den Leitlinien festgelegte Rhythmus für den Notarzt beträgt bei Kindern 30 Herzdruckmassagen zu zwei Beatmungen, ähnlich wie beim Erwachsenen.
  4. Häufigste Ursache für eine durchzuführende Reanimation bei Kindern sind angeborene Herzerkrankungen.
  5. Sollte fälschlicherweise der für eine Erwachsenenreanimation vorgegebene Rhythmus angewandt werden, verringert sich die Überlebenschance des Kindes um bis zu 60 Prozent.
  1. Zur Verhütung von inneren Verletzungen sollte der Brustkorb eines Kleinkindes auf keinen Fall zu sehr komprimiert werden.
  2. Die Frequenz der Thoraxkompression sollte 100 bis 120 mal pro Minute betragen.
  3. Bei Säuglingen bietet sich das Umfassen des Thorax mit beiden Händen an, weil so eine sehr effektive Reanimation sichergestellt werden kann.
  4. Die Drucktiefe bei der Thoraxkompression sollte etwa ein Drittel des Thoraxdurchmessers betragen.
  5. Bei Kleinkindern reicht eine Herzdruckmassage mit einem Handballen aus.
  1. 4J/kg KG
  2. 10J/kg KG
  3. 200J
  4. 300J
  5. 50J/kg KG
  1. 0,01mg/kg KG
  2. 0,05mg/kg KG
  3. 1mg/kg KG
  4. 0,1mg/kg KG
  5. 0,5mg/kg KG
  1. Hypoxie
  2. Hypothermie
  3. Hypokalämie
  4. Hypovolämie
  5. Herzbeuteltamponade
  1. Der neurologische Zustand von Kindern mit Hypothermie ist nach eine erfolgreichen Reanimation deutlich schlechter.
  2. Eine rechtzeitige Behebung des Sauerstoffmangels ist das oberste Ziel.
  3. Die Chancen auf eine erfolgreich durchgeführte Reanimation sind gering.
  4. Prolongierte Reanimationsversuche bei pulsloser elektrischer Aktivität (PEA) sind nicht sinnvoll.
  5. Eine realistische Einschätzung der Chance auf eine erfolgreiche Reanimation gegenüber den Eltern schont deren psychische Verfassung.
  1. Die Eltern sollten mit Hilfe von Seditiva beruhigt werden um einen Nervenzusammenbruch zu verhindern.
  2. Die Eltern sollen behutsam ermutigt werden, Abschied von hrem Kind zu nehmen.
  3. Die Eltern sollten daran erinnert werden, dass es sinnvoll ist, auch hinterblieben Geschwister mit einzubeziehen.
  4. Mögliche Spuren der Reanimation sollten beseitigt werden, um das Kind würdig den Eltern übergeben zu können.
  5. Den Eltern sollen die Todeszeichen erläutert und das Kind im Beisein der Eltern für tot erklärt werden.

Dozent des Vortrages Reanimation von Säuglingen und Kindern

Dr. med. Klaus-Gerrit Gerdts

Dr. med. Klaus-Gerrit Gerdts

Dr. med. Klaus-Gerrit Gerdts ist als Facharzt für Kinderheilkunde tätig und ärztlicher Leiter Rettungsdienst im Landkreis Cuxhaven.

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