Notfälle in der Klinik von Dr. Dr. Reginald Matejec

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Notfälle in der Klinik“ von Dr. Dr. Reginald Matejec ist Bestandteil des Kurses „Anästhesie und Schmerztherapie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Coma diabeticum
  • Anaphylaktische Reaktion
  • Vergiftungen
  • Klausurfragen: Teil 3

Quiz zum Vortrag

  1. Die Triggersubstanzen dürfen nicht abrupt abgesetzt werden, da es sonst zu einem Rebound-Effekt kommt.
  2. Als erstes spezifische Zeichen tritt Hyperkapnie auf.
  3. Die maligne Hyperthermie wird durch Inhalationsanästhetika und depolarisierende Muskelrelaxantien getriggert.
  4. Bei maligner Hyperthermie sind Dantrolengabe und Kühlen indiziert.
  5. Im weiteren Verlauf tritt Azidose, Zyanose und Hyperkaliämie auf.
  1. Der Kalium- und der Natriumspiegel sinken.
  2. Das Coma diabeticum ist am Acetongeruch erkennbar.
  3. Der Patient erleidet einen Volumenmangelschock.
  4. Um CO2 abzuatmen verfällt der Patient in die Kussmaul‘sche Atmung.
  5. Man unterscheidet zwischen ketoazidotischem und hyperosmolaren Koma.
  1. Zu den Symptomen zählen Tachykardie, Juckreiz und Bronchospasmen.
  2. Zu Schock oder Kreislaufstillstand kann es nicht kommen.
  3. Bei Atemnot ist die Gabe von Parasympathomimetika (Rivastigmin) indiziert.
  4. Anaphylaxie wird durch eine Immunreaktion Typ II (nach Gell und Coombs) hervorgerufen.
  5. Die Gefäßpermeabilität sowie die Schleimproduktion werden herabgesetzt.
  1. Puls und Blutdruck können sowohl erhöht als auch verringert sein.
  2. Man gibt 5 – 6 Hub Nitrospray um die Vorlast effizient zu senken.
  3. Man gibt Heparin (500 I.E. i.m.).
  4. Die sogenannte „door-to-needle“-time beträgt maximal 20 Minuten.
  5. Nach einem Herzinfarkt ist bei den meisten Patienten lediglich eine temporäre medikamentöse Therapie sinnvoll.
  1. Pigmentstörung
  2. Pulslosigkeit
  3. Blässe
  4. Parästhesie
  5. Parese
  1. Cholelithiasis
  2. Akuter Myokardinfarkt
  3. Lebensmittelvergiftung
  4. Schwangerschaft
  5. Mesenterialischämie
  1. i.v.-Volumengabe
  2. i.v.-Gabe von Heparin
  3. Hochlagerung der Extremität
  4. Kühlung
  5. aktive Bewegung
  1. Durch die dadurch verlängerte Diastole kommt es zu einer besseren Blutversorgung des Herzens.
  2. Man versucht dadurch das Embolierisiko zu minimieren.
  3. EIne niedrige Herzfrequenz geht einher mit einer erhöhten zerebralen Perfusion
  4. Der Patient wird dabei insgesamt ruhiger.
  5. Es dient der Schmerzreduktion.
  1. Exsikkose
  2. Hypotonie
  3. erniedrigtes fT3
  4. Bradykardie
  5. Hypothermie
  1. bellender Husten
  2. septisches Krankheitsbild
  3. Fieber
  4. inspiratorischer Stridor
  5. kloßige Sprache
  1. Sehstörungen sind selten und reversibel.
  2. Methanol wird zu Formaldehyd und dieses wiederum zu Ameisensäure abgebaut.
  3. Als Therapie ist die Gabe von Alkohol indiziert.
  4. Das Abbauprodukt von Methanol wirkt neuro-und lebertoxisch.
  5. Die durchschnittliche letale Dosis beim Menschen liegt zwischen 100-250ml.
  1. Tachykardie, Blutdruckanstieg
  2. Sedierung
  3. Atemdepression, tiefe wenige Atemzüge
  4. Miosis
  5. Zyanose
  1. Prilocain - Aktivkohle
  2. Heroin - Naloxon
  3. Paracetamol - N-Acetylcystein
  4. Cyanid - 4-DMAP
  5. Trizyklische Antidepressiva - Physiostigmin
  1. Die Wahl zwischen Coniotomie und Tracheotomie richtet sich nach den ästhetischen Ansprüchen des Patienten.
  2. Bei der Tracheotomie liegt der Zugang zur Trachea in Höhe des 2. - 4. Trachealknorpels.
  3. Bei Langzeitbeatmung kann es zur Trachealstenose kommen.
  4. Die Punktion erfolgt sowohl bei der Tracheotomie, als auch bei der Coniotomie mit der Seldingertechnik.
  5. Bei der Coniotomie wird das Lig. cricothyroideum durchtrennt.
  1. IPPV steht für immediate perfect perfusion ventilation.
  2. Bei der volumenkontrollierten Beatmung handelt es sich um eine Überdruckbeatmung mit fest eingestelltem Volumen.
  3. Bei der VCV herrscht ein konstanter Flow.
  4. VCV steht für volumen controlled ventilation.
  5. Bei der druckkontrollierten Beatmung handelt es sich um eine Überdruckbeatmung bis zu einem festeingestellten Druck.
  1. Es liegt ein erhöhter Rechts-Links-Shunt vor.
  2. Die Ursache des ARDS ist häufig kardial.
  3. Beim ARDS liegt der Horowitz-Indes (paO2 / Fi ) über 200.
  4. Ein ARDS muss nicht notfallmedizinisch versorgt werden.
  5. Die Letalität eines ARDS ist kleiner 10%.
  1. Es kommt zu Bradykardie und Bradypnoe.
  2. Bei Auskultation fallen feuchte, grobblasige Rasselgeräusche auf.
  3. Als Therapie sind Nitrate indiziert, die die Vorlast senken.
  4. Der Patient hat thorakale Schmerzen und ist sitzend zu lagern.
  5. Im Verlauf kann sich als Komplikation eine Stauungspneumonie bilden.
  1. Die Atemfrequenz ist höher als 20/min mit paO2 < 32 mmHg oder paO2 / Fi < 200.
  2. Die Leukozytenzahl ist kleiner als 8000 oder größer als 16000 pro Mikroliter Blut.
  3. Per Definition müssen für eine SIRS mindestens 3 Kriterien vorliegen.
  4. Die Herzfrequenz ist kleiner als 90 pro Minute.
  5. Die Körpertemperatur befindet sich im Normbereich.
  1. Es ist ausreichende den Test nur an einer Arterie durchzuführen.
  2. Allen-Test negativ bedeutet eine normale Durchblutung innerhalb 5-7 Sekunden nach Loslassen einer Arterie.
  3. Der Test dient der Funktionsdiagnostik einer pAVK.
  4. Er muss vor jeder Punktion der Arteria radialis durchgeführt werden.
  5. Genauer als der Allen-Test ist eine arterielle Durchflussbestimmung mittels Sonografie.
  1. Es handelt sich um eine Spontanatmung gegen Widerstand.
  2. Die funktionelle Residualkapazität steigt.
  3. Es wird mit konstantem Flow beatmet.
  4. Der Rechts-Links-Shunt wird vermindert.
  5. Es besteht die Gefahr der Atelektasenbildung.
  1. kardiogener Schock
  2. akuter Angina pectoris Anfall
  3. Lungenödem
  4. Akuter Myokardinfarkt
  5. akutes Koronarsyndrom

Dozent des Vortrages Notfälle in der Klinik

Dr. Dr. Reginald Matejec

Dr. Dr. Reginald Matejec

Dr. med., Dr. rer. nat., Dipl.-Physiker Reginald Matejec ist Arzt im Zentrum für Chirurgie, Anaesthesiologie und Urologie des Universitätsklinikums Gießen. Er ist in vielen Fachgebieten tätig, unter anderem in der Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin.

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