Erstversorgung am Unfallort von Dr. Dr. Reginald Matejec

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Erstversorgung am Unfallort“ von Dr. Dr. Reginald Matejec ist Bestandteil des Kurses „Anästhesie und Schmerztherapie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • GCS-Scale
  • Handgriffe
  • Erstmaßnahmen
  • Schock
  • Neurochirurgische Notfälle 1
  • Brandverletzungen
  • Klausurfragen: Teil 2

Quiz zum Vortrag

  1. Der niedrigste Wert der GCS ist 0.
  2. Der Höchstwert der GCS ist 15.
  3. Die drei Größen des GCS sind „Augen Öffnen“, „Verbale Kommunikation“ und „Motorische Reaktion“.
  4. Bei einem Wert unter 7-8 ist eine Intubation indiziert.
  5. Separat werden jeder der drei Rubriken Punkte zugeordnet und diese darauffolgend addiert.
  1. Esmarch-Handgriff - forcierte Mundöffnung des Patienten
  2. C-Griff - Schleppgriff zur Patientenrettung aus dem Gefahrenbereich
  3. Thomas-Handgriff - Druck auf Epigastrium zur Fremdkörperentfernung
  4. Rautek-Handgriff - Druck auf den Kehlkopf
  5. Sellick-Handgriff - Handgriff zum Halten einer Beatmungsmaske
  1. Die Kompression der Thorax erfolgt im Verhältnis zur Beatmung 15:2.
  2. Bei Asystolie ist die Gabe von Adrenalin 1mg 1:10 verdünnt indiziert.
  3. Man defibrilliert bei Kindern mit 4 J/kg Körpergewicht.
  4. Die Kompression des Thorax erfolgt 2-3 Querfinger oberhalb der unteren Sternumspitze.
  5. Um keine Verletzungen zur forcieren, komprimiert man den Thorax bis höchstens 1 cm Tiefe.
  1. Bei Amputation sollte nicht abgebunden werden, da so Gewebsschäden entstehen können.
  2. Ein Polytrauma liegt vor, wenn der Patient mindestens zwei Verletzungen hat, die beide lebensbedrohlich sind.
  3. Ein penetrierender Gegenstand muss schnellstmöglich entfernt werden, da über ihn Keime einwandern können.
  4. Ein Amputat sollte am Unfallort sorgfältig gesäubert und in sterile Kompressen gewickelt werden.
  5. Frakturen sollten vor jedem Transport sofort am Unfallort versorgt werden.
  1. Bei Neugeborenen mit einer HF < 60/min ist eine CPR indiziert.
  2. Die Herzdruckmassage sollte mit einer Frequenz von etwa 80/min durchgeführt werden.
  3. Das Verhältnis Thoraxkompression:Beatmung beträgt 2:30
  4. Vor jeder beginnenden Herzdruckmassage sollte eine Beatmung erfolgen.
  5. Vor jeder CPR erfolgt die Gabe von 1 mg Adrenalin.
  1. Pulsloser ventrikulärer Tachykardie (PVT)
  2. Asystolie
  3. Pulsloser elektrischer Aktivität (PEA)
  4. Patienten mit sicheren Todeszeichen
  5. Stark unterkühlten Patienten (mit einer Körperkerntemperatur < 37°C)
  1. Exploration
  2. Atemwege freimachen
  3. Beatmen
  4. Compression des Thorax
  5. Drugs
  1. Der Schockindex ergibt sich aus dem Quotienten von Puls durch Blutdruck.
  2. Zur Berechnung des Schocks kann der Allgöwer-Index verwendet werden.
  3. Ein Schockindex von 1 entspricht einem manifesten Schock.
  4. Zu den Symptomen eines Schocks zählen Bradykardie und Blutdruckanstieg.
  5. Jede Schockform unterliegt immer derselben Ursache.
  1. RR↓, HF↑, HZV↓
  2. RR↓, HF↓, HZV↓
  3. RR↑, HF↓, HZV↑
  4. RR↓, HF↑, HZV↑
  5. RR↑, HF↑, HZV↑
  1. Die Monaldi-Drainage wird in den 3. ICR (MCL) gelegt.
  2. Über Pleuradrainagen kann man keine Medikamente geben.
  3. Man punktiert nie unterhalb der Mamille.
  4. Man punktiert stets am Oberrand der Rippe.
  5. Die Bülau-Drainage wird in den 4./5. ICR (MAL) gelegt.
  1. Klinisch imponieren Patienten mit erhöhtem ICP (intrakanieller Druck) hypoton und tachykard.
  2. Bei einem Hirnödem liegt der ICP (Intrakranielle Druck) über dem Normwert von 10-15mmHg.
  3. Bei einem Hirnödem ist die Gabe von Mannit oder die operative Entlastung indiziert.
  4. Zu den Symptomen bei neurochirurgischen Notfällen gehören Kopfschmerzen, Schwindel und Sehstörungen.
  5. Bei Einklemmung des Hirnstamms kommt es zum Cushingreflex.
  1. Bei Schädel-Hirn-Trauma ist die Hochlagerung der Beine bei gleichzeitiger Tieflagerung des Oberkörpers indiziert.
  2. Bei Liquorrhoe können ß-trace-Proteine nachgewiesen werden.
  3. Ein schweres Schädel-Hirn-Trauma liegt bei einer Glasgow-Coma-Scale von 8 und weniger vor.
  4. Bei Schädel-Hirn-Trauma sollte der Patient hyperventilieren um Hirndruck zu vermeiden.
  5. Man kann ein gedekchtes von einem offenen Schädel-Hirn-Trauma unterscheiden.
  1. Bei blandem Verlauf kann konservativ behandelt werden.
  2. Hauptursache sind Traumata.
  3. CT-radioloisch zeigt sich die Blutung als bikonvev.
  4. Häufig handelt es dich um eine Ruptur der Arteria meningea media.
  5. Pathognomonisch ist die Symptomentwicklung nach kurzer Bewusstlosigkeit und anschließendem freien Intervall.
  1. Hämodilution
  2. Gabe von Mannitol
  3. Oberkörperhochlagerung (ca. 30°)
  4. Gabe von Barbituraten
  5. Hyperventilation
  1. Die Parklandformel nach Baxter lautet: 4l/24min x kg Körpergewicht x verbrannter Körperoberfläche in m2.
  2. Das Ausmaß der Verbrennung berechnet sich nach der Neunerregel.
  3. Ein Verbrennungsödem entsteht durch die gesteigerte Permeabilität der Kapillaren.
  4. Zu den Erstmaßnahmen gehört die Anlage mehrerer großvolumiger venöser Zugänge.
  5. Grad II entspricht Brandblasen, eine Heilung ohne Narben ist möglich.
  1. Krämpfe, Blässe, Schwellungen, Schmerzen, Gefühllosigkeit sind Merkmale eines Grad I.
  2. Zu den Erstmaßnahmen zählt das aktive Bewegen unterkühlter Gliedmaßen.
  3. Grad II entspricht Blutungen ins Gewebe und Nekrosen.
  4. Durch die lokale Kälte kommt es reflektorisch zur Vasodilatation.
  5. Um einen Wärmeverlust zu vermeiden, sollte nasse und kalte Kleidung anbehalten werden.
  1. 10%
  2. 1%
  3. 5%
  4. 20%
  5. 35%

Dozent des Vortrages Erstversorgung am Unfallort

Dr. Dr. Reginald Matejec

Dr. Dr. Reginald Matejec

Dr. med., Dr. rer. nat., Dipl.-Physiker Reginald Matejec ist Arzt im Zentrum für Chirurgie, Anaesthesiologie und Urologie des Universitätsklinikums Gießen. Er ist in vielen Fachgebieten tätig, unter anderem in der Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin.

Kundenrezensionen

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