Es gibt viele Gründe, warum sich Arbeitnehmer für eine Weiterbildung entscheiden. Bei einigen plätschert das Berufsleben so dahin und soll wieder frischen Wind bekommen. Bei anderen hat der Chef selbst den Vorschlag gemacht. Warum Sie schlau sind, wenn Sie ihm zuvorkommen und was eine erfolgreiche Weiterbildung ausmacht, erfahren Sie in diesem Beitrag.
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Bild: “my first computer” von Steve Jurvetson. Lizenz: CC BY 2.0


1. Auf Trends achten

Der heutige Arbeitsmarkt verändert sich rasend schnell. Immer häufiger wird von Arbeitnehmern erwartet, sich auf neue Themenfelder einzustellen oder im Ausland zu arbeiten. Um mithalten zu können, sollten Sie in erster Linie über Flexibilität verfügen. Weiterbildungen können Ihnen dabei helfen, up to date zu bleiben.

Die aktuelle TNS Infratest-Studie brachte zudem hervor, dass Personal-Manager Arbeitnehmer mit Eigeninitiative bevorzugen. Ob Sie sich für eine betriebliche oder individuelle Weiterbildung entschieden haben, spielt dabei keine Rolle. Wichtig ist, dass Sie dazu bereit sind, Ihr Fachwissen zu vertiefen.

Besonders auf dem deutschen Arbeitsmarkt legt man mehr Wert auf Spezialisierung. Bei einem geplanten Branchenwechsel kann das Vordringen in neue Sachgebiete durch eine Weiterbildung ebenso von Vorteil sein. So können auch Sie Ihrer Laufbahn einen neuen Drive geben.

2. Der richtige Abschluss ist Trumpf

In Deutschland gibt es ungefähr 20 000 Weiterbildungsträger, die jedes Jahr mit 450 000 Kursen aufwarten. Ein einheitliches Siegel, das die Qualität der Angebote bescheinigt, gibt es leider nicht. Deshalb ist auch hier Ihre Eigeninitiative gefragt.

Finden Sie heraus, welche Abschlüsse besonders in Ihrer Branche gefragt sind! Die Kammern, Berufsverbände und Innungen arbeiten mit vielen renommierten Unternehmen zusammen. Dadurch wissen die Anbieter am besten, mit welchem Abschluss Sie Ihren Werdegang nach vorne bringen. Laut einer Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Qualität legen drei Viertel der Firmenchefs sehr viel wert auf Nachweise über Zusatzqualifikationen.

Bringen Sie also auch in Erfahrung, ob Sie nach einem Kurs mit einer Teilnahmebescheinigung, einem Zertifikat oder Zeugnis rechnen können. Wählen Sie einen bekannten Weiterbildungsträger, den die Arbeitgeber Ihrer Branche kennen. Obwohl der Preis nichts über die Qualität eines Kurses aussagt, kennen die meisten Arbeitgeber weniger bekannte Weiterbildungsträger nicht.

 3. Fernunterricht steigt auf der Beliebtheitsskala

Während die TNS Infratest-Studie von 2009 dem Fernkurs nur 68 Prozent Zuspruch einbrachte, sind es heute 86 Prozent der Unternehmen, die diese Form der Weiterbildung befürworten.

Auch hier ist es wieder die Flexibilität, die den Fernunterricht für Arbeitnehmer und Arbeitgeber attraktiv macht. Der Austausch mit Tutoren und anderen Teilnehmern wird via skype oder durch social networks immer einfacher. Das Lernen lässt sich durch Apps, E-Books und spezielle Software bequem in den Alltag integrieren.

Vor allem für Meister, Techniker und Fachwirte ist es von essentieller Bedeutung, den Lernprozess selbständig leiten zu können. In Führungsbranchen sind es die Projekt-, Change- oder Wissensmanager, die sich die Vorteile dieses Systems zunutze machen.

4. Sprachkenntnisse

Eine weitere Möglichkeit, um sich im Berufsleben neue Wege zu erschließen, ist die Auffrischung oder das Erlernen einer Sprache. Durch den vom Europarat festgelegten Referenzrahmen ist der Nachweis von Sprachkenntnissen einfacher. Unter den Kompetenzstufen Anfänger, Mittelstufe und Fortgeschrittenen können sich sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber etwas vorstellen.

Anhand der Kriterien lassen sich Sprachkurse zudem gut miteinander vergleichen. Ob der Kurs in London stattfindet, spielt dabei keine Rolle mehr. Prüfungssysteme wie der Toefl-Test oder das Cambridge-Zertifikat bewegen sich längst auf angemessenem Niveau.

5. Was das kostet

Eine Weiterbildung kostet Geld. Die größten Vorteile haben daher Akademiker zwischen 30 und 40, die in einem Konzern mitten im Berufsleben stehen. Die Unternehmen geben jährlich 40 000 bis 60 000 Euro aus, um Ihre Fachkräfte zufrieden zu stellen und langfristig zu halten.

Doch verzagen Sie nicht, wenn diese Eckdaten nicht auf Ihre Arbeitssituation zutreffen. Auch mit kleinem Geldbeutel können Sie unabhängig von Ihrem Arbeitgeber eine Weiterbildung anstreben. Berufstätige, die weniger als 20 000 Euro im Jahr verdienen, können über die sogenannte Bildungsprämie  Gutscheine für Weiterbildungen vom Staat erhalten. Zudem hat das Wirtschaftsministerium auf einer Förderdatenbank  30 Möglichkeiten zur Finanzierung von Weiterbildungen zusammengetragen.



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