Vom Anschreiben über die Vorbereitung bis hin zum Gespräch: die Bewerbung um einen Job ist nervenaufreibend und kann anstrengend sein. Oft ist schon der korrekte Lebenslauf eine scheinbar unüberwindbare Hürde. Spätestens im Gespräch gewinnt die Nervosität die Oberhand und lässt jegliche Selbstsicherheit verschwinden. Das muss nicht sein! Eine sorgfältige Vorbereitung hilft oft schon weiter. Ein paar Tipps und Tricks für die drei Hürden bis zum Job finden Sie hier!
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Die Bewerbungsmappe

Eine Bewerbungsmappe ist das Aushängeschild eines Jeden und das Erste, was ein potentieller Arbeitgeber zu Gesicht bekommt. Wenn es unprofessionell, unvollständig oder unpassend formuliert ist, hat man meist keine Chance mehr auf ein Gespräch.

Angefangen mit dem Anschreiben, über den Lebenslauf und eine „Dritte Seite“ sollte das Bewerbungsschreiben dem Job angemessen sein und komplettiert werden durch ein ansprechendes Foto. Bei all diesen Komponenten sind natürlich verschiedene Ausführungen möglich, dennoch sollte es jeweils zum Jobangebot passen: eine kreativ gestaltete Bewerbungsmappe ist bestens geeignet für einen Grafikjob, aber weniger für einen Technischen Beruf.

Dementsprechende Vorgehensweisen sollte sich jeder von vornherein klar machen, um keine unnötige Zeit in aufwendig gestaltete Bewerbungen zu stecken, wo es gar nicht gefragt ist. Im Umkehrschluss kann man für kreative Jobs natürlich nicht genug Zeit für das Design investieren. Optisch ansprechend sollte sie in beiden Fällen sein.

Das Foto

Über das perfekte Bewerbungsfoto gibt es so viele Meinungen wie Sand am Meer. Fakt ist: In Jogginghose und mit ungewaschenen Haaren sollte keiner zum Fotografen gehen!

Das Nächste: Beim Fotografen und zwar NUR beim Fotografen sollten Bewerbungsbilder entstehen. Private Urlaubsschnappschüsse und Fünf-Euro-Automatenbilder sind einfach zu unprofessionell. Von einem Job hängt meist sehr viel im Leben ab, da sollte das Foto dazu schon etwas wert sein. Trends in kreativen Berufen sind übrigens schwarz-weiß Aufnahmen, für Jura- oder BWL-Jobs werden nach wie vor die konservativen Fotos im Anzug bevorzugt.

Das Gespräch

Wenn bis hierher alles gut gelaufen ist, schaffen Sie es vermutlich zum Gespräch. Nun keine Panik bekommen, sondern akribisch vorbereiten: am Abend vorher schon die Kleiderfrage klären, nochmal über die Bluse bügeln oder die Krawatte binden. Ordentlich geputzte Schuhe und saubere Fingernägel sind ebenso wichtig, denn: viele Arbeitgeber achten besonders auf Details! Sie zeigen meist, wie viel Wert jemand auf sein Äußeres legt.

Im Gespräch kommt es auf vieles an: Nicht alles kann und muss perfekt sein. Nervosität ist völlig normal und auch berechtigt, gerade wenn es um einen höheren Posten geht oder eine lange Durststrecke hinter einem liegt. Das wissen auch Arbeitgeber. Keiner wird einen Bewerber ablehnen, weil er zu nervös war. Wichtig ist nur, mit der Nervosität umzugehen.

Ein kräftiger Händedruck zur Begrüßung ist das Erste, was auffällt. Die Sitzposition ebenfalls. Leicht nach vorne gebeugt, signalisiert Interesse und Offenheit – überkreuzte Arme zeigen Verschlossenheit und wirken eher ablehnend. Fragen zu stellen ist ebenfalls ein positives Zeichen: wer Fragen hat, hat sich mit dem Job und dem Unternehmen beschäftigt und zeigt außerdem ein gesundes Selbstbewusstsein.

Damit Sie auch auf fiese Fragen der Personaler optimal vorbereitet sind, finden Sie hier eine Infografik mit den 20 genialsten Antworten!



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