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Fortune Cookie

Bild: “Fortune Cookie-Job” von Flazingo Photos. Lizenz: CC BY-SA 2.0


Wenn Führungskräfte ihre Tätigkeit über viele Jahre hinweg erfolgreich ausgeübt haben und sich dann beruflich neu orientieren möchten, fällt es ihnen oft schwer, in den Bewerbungsunterlagen ihre persönlichen Stärken herauszuarbeiten. Welche Fähigkeiten von besonderer Bedeutung sind und was Sie im Bewerbungsprozess erwartet, verraten wir Ihnen hier.

Auf welche Fähigkeiten kommt es an?

Führungskräfte sollen im Unternehmen Aufgaben erfüllen, die geschäftliche Erfolge bringen. Die im Rahmen ihrer Berufspraxis erworbenen Kompetenzen spielen daher eine große Rolle. Neben der Fachkompetenz sind vor allem die Sozial- und die Methodenkompetenz relevant.

Zu den Führungsqualitäten gehören Verantwortungsbewusstsein, Lösungsorientierung sowie Risikobereitschaft in der Auswahl und Umsetzung von Strategien. Auch menschliche Qualitäten, die bei der Zusammenarbeit mit der Belegschaft förderlich sind, zeichnen eine erfolgreiche Führungskraft aus. Zudem muss sie Vertrauenswürdigkeit ausstrahlen und die Fähigkeit besitzen, Unternehmensangehörige und Kunden für ihre Ideen zu begeistern.

Führungskräfte neigen dazu, ihre erfolgreiche Arbeit als Normalität, und nicht als besondere Leistung wahrzunehmen. Darum ist es wichtig, sich vor der Zusammenstellung der Bewerbungsunterlagen ganz bewusst vor Augen zu führen, wo die persönlichen Stärken liegen, welche Tätigkeiten man bisher ausgeübt hat und wo man Probleme lösen konnte.

Worauf muss bei der Bewerbung geachtet werden?

Die Bewerbungsmappe

Überlegen Sie, in welchen Bereichen Sie besonderen Erfolg hatten: Wo haben Sie Führungs- oder Budgetverantwortung übernommen? Welche Projekte haben Sie geleitet? Wann waren Sie an Umstrukturierungsmaßnahmen beteiligt? Welche neuen Geschäftsfelder konnten durch Ihr Engagement erschlossen werden? Wie haben Sie Kostensenkungen oder Gewinnsteigerungen für Ihr Unternehmen erreichen können?

Setzen Sie sich intensiv mit den eigenen Kenntnissen und Fähigkeiten auseinander und stimmen Sie Ihr Profil auf die Stellenanforderungen ab. Hier gilt der Grundsatz: Knapp aber aussagekräftig argumentieren! Beschreiben Sie Ihre beruflichen Qualifikationen, heben Sie Ihre bisherigen Leistungen hervor und legen Sie dar, warum diese Sie befähigen, die ausgeschriebene Position zu übernehmen. Machen Sie deutlich, welchen Nutzen das Unternehmen von Ihnen hätte.

Neben Anschreiben und Lebenslauf empfiehlt es sich, ein so genanntes „Kompetenzprofil“ zu erstellen. Dieses soll einen detaillierten Überblick über die einzelnen Kompetenzbereiche Ihrer Person geben. Dort lassen sich ausführlichere Informationen zu Ihren Tätigkeitsschwerpunkten unterbringen als im Lebenslauf. Zudem können Sie an dieser Stelle passende Referenzen liefern. Ein Musterbeispiel finden Sie hier.

Die Selbstpräsentation ist der Schlüssel zum Erfolg! Das gilt für jede einzelne Stufe des Bewerbungsverfahrens, insbesondere jedoch für die Bewerbungsmappe. Der erste Eindruck muss überzeugend sein. Nur dann finden Sie als Kandidat überhaupt weiter Beachtung.

Der weitere Bewerbungsprozess

Der Erfolg eines Unternehmens liegt in den Händen des Führungspersonals. Wenn Unternehmen Führungspositionen besetzen, möchten sie darum kein Risiko eingehen. Aus diesem Grund setzen sie auf ausgewiesene Experten und bewährte Diagnose-Instrumente, um sicherzustellen, dass ein Kandidat über ausgeprägte Führungskompetenzen verfügt.

Zum einen nehmen sie gern die Hilfe von Personalberatern in Anspruch. Diese nutzen sehr häufig Telefoninterviews als erste Hürde im Auswahlprozess. Für diesen Fall sollten Sie eine gut vorbereitete Kurzpräsentation parat haben, mit der Sie Ihre Eignung für die zu besetzende Stelle überzeugend darlegen können. Der Personalberater ist auf Ihre Argumente angewiesen, wenn er Sie als interessanten Bewerber vorschlagen möchte. Überzeugen Sie ihn von Ihren Stärken!

Ein von vielen Unternehmen genutztes Instrument zur Diagnose von Führungskompetenzen ist das Assessment Center. Hierbei handelt es sich um ein Auswahlverfahren, bei dem beobachtet wird, wie ein Kandidat sich in berufstypischen Situationen verhält. Im Fokus steht oft der Umgang mit Mitarbeitern: Es sind Meetings zu leiten oder Konfliktgespräche zu führen. Hier muss der Bewerber beweisen, dass er belastbar ist und strategisch denken kann.

Auch das klassische Vorstellungsgespräch ist ein gängiges Auswahlinstrument, wenn es um die Besetzung von Führungspositionen geht. Hier haben Sie die Möglichkeit, im direkten Kontakt mit den Personalentscheidern zu zeigen, dass Sie der geeignete Kandidat für die Stelle sind. Entscheidend ist nun, ob es Ihnen gelingt, die Ihnen gestellten Fragen souverän zu beantworten und anschauliche Beispiele aus Ihrer erfolgreichen Führungspraxis zu liefern. Nur wenn Sie sich und Ihre Fähigkeiten selbstbewusst präsentieren, können Sie Ihre Gesprächspartner davon überzeugen, dass Sie auch die Interessen des Unternehmens erfolgreich vertreten würden.

In jedem Fall gilt: Seien Sie authentisch und unterschätzen Sie nicht den Faktor Sympathie. Auch er fließt in die Auswahlentscheidung ein. Neben der Qualität Ihrer Antworten wird die Ihrer Fragen Rückschlüsse auf Ihre Persönlichkeit und Ihre Motivation zulassen: „Welche Erwartungen haben Sie an mich?“, „Was ist Ihnen mit Blick auf die zukünftige Ausrichtung der Stelle besonders wichtig?“ Mit diesen Fragen zeigen Sie, dass Sie nach vorn schauen, sich aktiv für die Erreichung der Unternehmensziele einsetzen möchten und die Wünsche Ihrer Vorgesetzten ernst nehmen.





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