Viele Maßnahmen im Rahmen der beruflichen Weiterbildung sind darauf ausgerichtet, Wissen zu vermitteln, von dem man annimmt, dass es einmal nützlich sein könnte. Die Folgen sind oft ein überflüssiger Lernaufwand für die Mitarbeiter und eine unnötige finanzielle Belastung für das Unternehmen. Mit Learning-on-Demand entgehen Sie dieser Gefahr. Lesen Sie hier, was sich dahinter verbirgt und wie Sie davon profitieren können.
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Bild: “Imagine Cup 2012 learning session” von MSP Social Media Team Flickr Album. Lizenz: CC BY 2.0


Was ist Learning-on-Demand?

Learning-on-Demand– auch bekannt unter dem Begriff Just-in-Time-Learning – beruht auf dem Grundgedanken, dass Mitarbeiter sich erst dann neue Kenntnisse aneignen, wenn sie diese tatsächlich benötigen.

Bei diesem Lernansatz können mobile Endgeräte zum Einsatz kommen. E-Learning-Produzenten stellen hierfür so genannte Micro-Learning-Einheiten bereit. Das sind kleine, in sich geschlossene Wissensbausteine, die von den Mitarbeitern über ein Menü aufgerufen werden können. Aber auch auf große zusammenhängende Lektionen, so genannte Web Based Trainings, kann über Smartphone oder Tablet im Rahmen des Learning-on-Demand zugegriffen werden.

Welche Vorteile bietet Learning-on-Demand dem Unternehmen?

1. Kosten sparen

Unternehmen, die schnell auf Marktveränderungen und neue Herausforderungen reagieren wollen, müssen ihre Mitarbeiter mit den aktuellsten Informationen im jeweiligen Fachgebiet versorgen. Vermittelt ein Unternehmen seinen Mitarbeitern in komplexen Maßnahmen Wissen gleichsam auf Vorrat, kann das mit hohen Ausgaben verbunden sein.

Gerade in der betrieblichen Weiterbildung ist Learning-on-Demand daher vor allem finanziell sehr attraktiv. Es fallen nur dann Kosten an, wenn wirklich ein Bildungsbedarf besteht. Auch die Maßnahmen selbst sind aufgrund ihres geringeren zeitlichen Umfangs kostengünstiger.

2. Zeit sparen

Learning-on-Demand erfolgt nicht nur zeit-, sondern auch arbeitsplatznah. Sie können zu beliebigen Zeitpunkten auftretende Wissenslücken bei den Mitarbeitern schließen, indem Sie ihnen den Online-Zugriff auf entsprechende Hilfesysteme oder Lerneinheiten ermöglichen. Fehlende Kenntnisse können so zügig erarbeitet werden.

3. Lernmotivation steigern

Mitarbeiter, die nicht nur ein theoretisches Lernziel vor Augen haben, sondern sich neues Wissen aneignen, das sie für ihre konkrete Tätigkeit im Unternehmen benötigen, sind motivierter. Das Lernen fällt leichter. Die erworbenen Kenntnisse bleiben besser im Gedächtnis und können erfolgreich im Arbeitsprozess angewendet werden.

4. Praxisnähe schaffen

Learning-on-Demand stellt eine gute Möglichkeit dar, Weiterbildungsinhalte mit dem Aufgabengebiet eines Mitarbeiters im Unternehmen zu verknüpfen. Das neue Wissen kann direkt zur Anwendung gebracht werden. Die Mitarbeiter arbeiten effizienter.

Was gilt es bei der Nutzung von Learning-on-Demand-Angeboten zu beachten?

Da die Wissensvermittlung in den beruflichen Arbeitsalltag und bei kollektiven Lernaktivitäten in die Arbeitsplanung mehrerer Kollegen zu integrieren ist, muss ein entsprechendes zeitliches Kontingent zur Verfügung gestellt werden. Arbeits- und Lernphasen sind aufeinander abzustimmen.

Die Weiterbildung direkt am Arbeitsplatz kann schwierig werden, wenn die Lernaktivitäten zu Gunsten anderer (Arbeits-)Aufgaben vernachlässigt oder durch ständige Unterbrechungen gestört werden. Hier sind Disziplin und Organisationstalent gefordert.

Nicht zu unterschätzen ist auch, dass Mitarbeiter durch die zeitliche Nähe des Lernprozesses zur künftigen Anwendung der neuen Kenntnisse in der Praxis unter Druck geraten können.

Learning-on-Demand erfordert auch die Fähigkeit des Lernenden, in kurzer Zeit die passenden Informationen aus einem großen Angebot auszuwählen. Wer hier nicht geübt ist, verliert schnell den Überblick und hat mit Frustration zu kämpfen.

Wenn Sie jedoch diese Hinweise beachten, können auch Sie Learning-on-Demand erfolgreich in Ihrem Unternehmen einsetzen.

 

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