Die begehrtesten Arbeitskräfte, die sich derzeit auf dem Arbeitsmarkt tummeln, sind die so genannten High Potentials. Headhunter großer und namhafter Unternehmen, aber auch erfolgsversprechender Startups, reißen sich um die neue Generation der Jobeinsteiger. Doch woher kommt der Hype? Und sind High Potentials tatsächlich von großem Wert? Hier erfahren Sie es.
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Bild: „Graduation Photos“ von bensonk42. Lizenz: CC BY 2.0


Was sind High Potentials?

Junge Menschen mit besonderen persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten werden als High Potentials bezeichnet. Dieses hohe Potential bezieht sich insbesondere auf Ihren Wert für eine bestimmte Firma, den sie durch eine hohe Qualifizierung sowie überdurchschnittliche Hochschulabschlüsse erworben haben.

Im Unterschied zu „normalen“ Jobeinsteigern, ist ihr Einstiegsgehalt höher – womit sich aber auch der Leistungsdruck auf sie erhöht, insbesondere weil sie von vornherein für Führungspositionen ausgesucht wurden. Dafür zeigen High Potentials aber auch eine überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft, die sich am Ende für die Firma finanziell positiv auswirkt.

3 Tipps für den Umgang mit High Potentials

Tipp 1: Unterfordern Sie nicht

High Potentials wollen herausgefordert werden.

Sie wollen von Anfang an zeigen, was sie können und nicht durch Einstiegsaufgaben getestet werden. Das ist auch nicht notwendig: Schließlich haben Sie sie eingestellt, weil Sie schon wussten, was sie können.

Nun ist es äußerst wichtig, ihnen die Aufgaben zu geben, die ihrem hohen Potential auch entsprichen Aufgaben, an denen sie wachsen und sich weiterentwickeln können. Sie planen langfristig für das Unternehmen und werden so Ihrem hohen Wert auch in fünf Jahren noch gerecht.

Zusatztipp: Locken Sie die High Potentials nicht mit Geld – das wird nicht funktionieren. Nutzen Sie stattdessen das Produkt und die Firmenphilosophie ihres Unternehmens. Die Jobeinsteiger wollen sich identifizieren und somit Ihre Jobentscheidung selbst treffen, statt sich kaufen lassen.

Tipp 2: Bleiben Sie modern

Die Mischung aus festgelegten Zielen und gemeinsamen Unternehmungen sind das, was High Potentials für eine gesunde Work-Life-Balance brauchen. Sie wollen weder permanent mit der Arbeit verbunden sein, noch kopflos ihre Aufgaben erledigen.

High Potentials brauchen eine gesunde Work-Life-Balance.

Das heißt im Umkehrschluss: Die ständige Erreichbarkeit per Mail und Social Media Kanäle lehnen sie ab, machen aber Überstunden, ohne sich zu beschweren.

Das kann durch selbstbestimmte Einteilung der Arbeitszeit auch gut realisiert werden: Für die Firma am Wochenende auf Messen zu fahren, dafür aber auch mal eine längere Mittagspause oder ein halber Tag frei sind die modernen Deals der jungen Jobszene.

Tipp 3: Sorgen Sie für Teamgeist

Ein Team mit flachen Hierarchien und einer gemeinsamen Vision.

Das ist es, was High Potentials suchen und wofür sie ihre Leistung und Zeit auch einsetzen wollen.

Ein gutes Arbeitsklima, in dem man mit den Kollegen per Du ist und abends auch mal ein Bier zusammen trinkt, schafft Vertrauen und ein ganz Neues Miteinander. Auch die Internationalität im Team wird von High Potentials gern angenommen. Oft haben sie selbst Auslandserfahrungen gemacht und fühlen sich in einem international ausgerichteten Team wohl.

Fazit:

High Potentials sind dankbare Arbeitskräfte, die wissen, was sie wollen.

Aber auch, was tabu für sie ist. Mit hohen Gehältern und übermäßig vielen Urlaubstagen kann man sie nicht locken. Herausforderungen sowie Werte und Ziele sind ihnen wichtiger. Ein junges, dynamisches Team und eine lockere Arbeitsatmosphäre lassen viele Überstunden weniger schlimm erscheinen.

Mit ihrer überdurchschnittlichen Leistung sind sie für jedes Unternehmen von enormem Wert und halten dem Druck, der in höheren Positionen oft herrscht, gut stand.



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