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Frau im Büro ist gestresst durch extremen ZeitdruckExistenzgründer stehen ganz am Anfang ihrer Karriere, sind hochmotiviert und lassen sich nicht so schnell entmutigen. Meist erfolgt der Start ohne einschlägige Erfahrung, aber basierend auf einer guten Geschäftsidee. Man berät sich im familiären Umfeld und im Freundeskreis, geht zu den Ämtern, um die rechtlichen Weichen zu stellen, vielleicht kommt auch die Arbeitsagentur mit ins Boot und schließlich werden erste Fördermittel beantragt. Nach all diesen ersten Schritten atmet man erstmal tief durch, denn für Existenzgründer ist es ein großer Schritt – für die Unternehmung jedoch nur ein ganz kleiner. Denn erst jetzt gehen die Probleme so richtig los.

Hürde 1: der Businessplan

Eine gute Geschäftsidee muss irgendwann auch ein Fundament bekommen. Der Businessplan ist die Eintrittskarte zu Gesprächen mit Investoren, Banken und Geschäftspartnern. Es steht nichts Geringeres im Raum als die Finanzierung. Darüber hinaus ist ein Businessplan auch Fahrplan für die eigene Unternehmung und gibt Aufschlüsse über unternehmenswichtige Zielgrößen wie Umsatz, Gewinn, Gemeinkosten, Mitarbeiterzahl oder Produktionskapazität.

Hürde 2: Marketing / Werbung

Eine pfiffige Geschäftsidee verlangt nach einer pfiffigen Verkaufsstrategie. Ein kleines Geschenk in die Hand hat meist einen besseren Werbeeffekt als der klassische Flyer. Ein Logo, eine definierte Corporate Identity – das sind typischerweise die ersten Schritte im Marketing. Existenzgründer unterschätzen oft den Zeitaufwand, der zu einer vernünftigen Marketingplanung und Umsetzung gehört. Es ist daher wichtig sich einen Zeitplan aufzustellen, der Marketing- und Werbemaßnahmen umfasst.

Hürde 3: Personal und Wachstum

Schnell merken junge Unternehmer, dass der Erfolg nur mit der Anzahl der Mitarbeiter wächst. Aber aufgepasst, denn mit zunehmender Mitarbeiteranzahl steigt das Risiko, weshalb  die Kosten aus dem Ruder laufen können. Eine gute Personalplanung in Verbindung mit Funktionen und Aufgaben ist deshalb von Beginn an das A&O – am besten im Rahmen eines Businessplans. Für einen Existenzgründer wird die Hürde dann zum Problem, wenn es zu spät ist. Denn oftmals wird der Fehler gemacht, die anstehende Aufgaben  erst dann zu bearbeiten, wenn sie entschieden werden müssen.

Hürde 4: Weiterbildung

Einmal selbständig gemacht, ist der wöchentliche Terminkalender voll. Gleichzeitig wird von Existenzgründern erwartet, sich auf allen unternehmerischen Fachgebieten auszukennen. Logisch, dass gerade deshalb ein Weiterbildungsbedarf entsteht, für den es kaum Zeit gibt. Ein gutes Zeitmanagement ist daher eine echte Schlüsselkompetenz.

Hürde 5: Einkommens-Überschuss-Rechnung / EÜR

Egal ob Finanzamt oder Arbeitsagentur, für jeden Geschäftszeitraum der gleiche Stress: eine EÜR. Wie schön wäre es, wenn man einen guten Steuerberater hätte. Das Ausfüllen dieses dreiseitigen Formulars dauert meist viel zu lange, ist viel zu kompliziert und unheimlich bürokratisch. Dabei gibt es hier ein paar Dinge zu lernen, die bares Geld wert sind.

Hürde 6: Stress

Mit Stress umzugehen, schlechte Laune zu vermeiden und gleichzeitig immer ein Lächeln auf den Lippen zu haben – das kann man trainieren. Gerade die stressige Gründungsphase verlangt den Spagat zwischen Arbeit und Privatleben. Eine ausgeglichene Work-Life-Balance muss also das erklärte gemeinsame Ziel aller Existenzgründer sein. Auch das familiäre Umfeld ist hier gefragt, denn es hilft dem Existenzgründer nicht im stressigen Berufsalltag unterzugehen. Für Existenzgründer heißt das: Holt Euch das Umfeld ins Boot!

Hürde 7:   Burnout

Wer es mit der Arbeit zu weit treibt, dem droht die Work-Life-Balance aus dem Gleichgewicht zu geraten. Die Folge ist Burnout. Den Begriff schuf im Übrigen der Psychoanalytiker Freudenberger 1974 und trug damit zur Erkenntnis bei, dass Burnout heute zu den bedeutendsten Zivilisationskrankheiten von Industrienationen gehört, obwohl Krankenkassen das Krankheitsbild in Deutschland nicht anerkennen. Gerade Existenzgründer laufen Gefahr am „Burnout-Syndrom“ zu erkranken, denn ihr Arbeitsplatz ist nicht durch einen Arbeitsvertrag gesichert, und man weiß nie, was der morgige Tag bringt. Überstunden werden zwar nicht „erwartet“, aber dennoch leisten Existenzgründer oft mehr, machen Überstunden für den Unternehmenserfolg. Kommt es dann auch noch zu Existenzängsten, dann ist der Burnout nicht mehr weit.

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