Dass Sie sich mit einer passenden Fortbildung nicht nur im Job, sondern auch persönlich weiterentwickeln, steht außer Frage. Doch das Weiterbildungsangebot Ihres Arbeitgebers lässt noch zu wünschen übrig? Wenn Sie um Unterstützung bitten, sollten Sie die richtigen Argumente parat haben. Wechseln Sie doch einmal die Perspektive! Wir stellen Ihnen Gründe vor, die aus Firmensicht für eine Weiterbildung sprechen.
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Bild: “Encore Event Planning Seminar” von SpokaneFocus. Lizenz: CC BY 2.0


Grund 1: Geht es dem Mitarbeiter gut, geht es der Firma gut.

Betriebliche Maßnahmen zur Mitarbeitermotivation sind vielfältig und ein weitreichendes Fortbildungsangebot gehört definitiv dazu. Laut der 7.Weiterbildungserhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) finden gut 80% der befragten Personaler, dass Weiterbildungsangebote die Motivation und Arbeitszufriedenheit ihrer Mitarbeiter steigern.

So können neben fachlichen Spezifika auch Soft Skills wie Konfliktfähigkeit, Zeitmanagement und Verhandlungssicherheit ausgebaut werden. Das stärkt das Selbstvertrauen der Mitarbeiter und gibt das gute Gefühl, dass jemand hinter einem steht. In teambildenden Maßnahmen werden zudem soziale Kompetenzen gestärkt, die das Betriebsklima positiv beeinflussen können.

Eine angemessene Förderung des Personals wirkt sich also neben der verbesserten fachlichen Qualität auch schon aus Motivationsgründen günstig auf die Produktivität und Leistungsfähigkeit aus und trägt schließlich zum Geschäftserfolg des Unternehmens bei.

Grund 2: Wer sich wertgeschätzt fühlt, bleibt.

Heutzutage sitzt sich niemand mehr 40 Berufsjahre sprichwörtlich den Hintern auf demselben Bürostuhl breit. Für viele Menschen zählt nicht nur der Inhalt der Lohntüte, sondern auch die fachliche und persönliche Weiterentwicklung. Karrieren werden zukünftig nicht jahrzehntelang im gleichen Unternehmen stattfinden. Die Arbeitswelt ist offener, flexibler und bunter geworden.

Wenn Unternehmen dennoch qualifizierte Mitarbeiter an sich binden wollen, tun sie Gutes daran, auch weiterhin für Bildung und Entwicklung zu sorgen – dieser Ansicht sind auch über zwei Drittel der befragten Personaler in der IW-Weiterbildungserhebung. Qualifizierungsmaßnahmen fördern die Loyalität des eigenen Personals, weil hier vermittelt wird, dass man den Einzelnen mit seinen individuellen Kompetenzen wertschätzt und fördert.

Über die emotionale Bindung hinaus kann ein Unternehmen auch eine faktische Arbeitsplatzbindung mit dem Lernwilligen vereinbaren. Wenn ein Angestellter beispielweise ein berufsbegleitendes Masterstudium vom Betrieb finanziert bekommt und zusätzliche Urlaubstage erhält, erscheint es doch nur fair, dass er für eine bestimmte Anzahl von Jahren dem Arbeitgeber mit seinen neugewonnen Kompetenzen erhalten bleibt.

Grund 3: Weiterbildungsangebote machen attraktiv für den Bewerbermarkt.

Hochqualifiziertes Fachpersonal ist im Zuge des demografischen Wandels rar geworden. Wer in den eigenen Reihen keine Möglichkeiten mehr sieht, muss neues Personal suchen. Gegenwärtig brauchen Unternehmen gute Argumente, um den Kampf um aussichtsreiche Bewerber für sich zu gewinnen. Dazu gehören flexible Arbeitszeitmodelle, Kinderbetreuungskonzepte und die betriebliche Altersvorsorge.

Ein umfangreiches Weiterbildungsangebot ist auch ein solches Argument. Laut einer Umfrage des Forsa-Instituts sind 86% der befragten Personalchefs sogar davon überzeugt, dass es das Image eines Unternehmens positiv beeinflussen kann. Denn vielen Arbeitnehmern reicht es nicht mehr, Dienst nach Vorschrift zu leisten. Sie wollen sich weiterentwickeln und halten eine entsprechende Unterstützung für ein wichtiges Qualitätsmerkmal ihres (zukünftigen) Arbeitgebers.

Grund 4: Mit Bildung bleibt man am Puls der Zeit.

Viele Unternehmen wollen möglichst nicht nur mit dem technologischen Fortschritt mithalten, sondern ihn auch selbst gestalten. Hochqualifiziertes Personal ist der Schlüssel zur Innovationskraft und sichert die Wettbewerbsfähigkeit. Neun von zehn befragten HR-Experten der Forsa-Studie sehen das genauso.

Die dazu erforderlichen internen Arbeitsprozesse werden stetig weiterentwickelt und verlangen dies auch von den Angestellten, sei es allgemein beim Einsatz neuer Software oder speziell im eigenen Fachgebiet. Hinzu kommt die internationale Ausrichtung vieler Unternehmen.

Skype-Konferenzen mit der Niederlassung in Shanghai, die Dienstreise in die USA, Korrespondenz mit dem spanischen Kunden – für viele Angestellte ist die Arbeit in unterschiedlichen Sprach- und Kulturräumen keine Seltenheit mehr. Hier sind Fremdsprachen und interkulturelle Kompetenz gefragt! Weiterbildungen halten den Horizont der Mitarbeiter dann offen für Neues.

Grund 5: Maßgeschneiderte Lösung führen zum Erfolg.

Zu wenig Zeit? Zu teuer? Keine passenden Angebote? Das sind alles nur noch Ausreden. Auch die Weiterbildungsbranche hat sich professionalisiert und bietet keine Motivationsmassenveranstaltungen für jedermann mehr an. Qualifizierungsmaßnahmen können heute absolut bedarfsgerecht zugeschnitten werden.

Den Trend zu mediengestützten Lernangeboten hat jetzt auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung erkannt und investiert mit einem neuen Förderprogramm für digitale Medien in die Entwicklung entsprechender beruflicher Bildungsprojekte (DIMEBB 2). Weitere Informationen dazu finden Sie hier: http://www.bmbf.de/foerderungen/24983.php

Und das liebe Geld? Natürlich kommen direkte und indirekte Kosten für die Weiterbildung auf den Arbeitgeber zu. Oftmals gibt es aber die Möglichkeit, in die Fördertöpfe der EU-Berufsbildungsprogramme oder der Agentur für Arbeit zu greifen. In vielen Fällen sind solche Fortbildungskosten auch steuerlich absetzbar. Ebenso denkbar ist eine finanzielle Beteiligung des Teilnehmers. Unternehmen sollten sich von den Kosten einer Weiterbildung nicht abschrecken lassen, weil sie damit auch in ihre eigene Zukunft investieren.

 

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