Deutschlands Unternehmen sind immer stärker mit Fachkräftemangel konfrontiert. Angesichts des demografischen Wandels werden zukünftig immer mehr qualifizierte Arbeitskräfte in den Ruhestand gehen. Ausreichend geeigneten Nachwuchs zu finden, ist inzwischen gar nicht so einfach. Vor diesem Hintergrund kommt der ständigen Weiter-Qualifizierung des bestehenden Personals strategische Bedeutung zu.
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Bild: “classroom-laptops-computers-boy” von r. nial bradshaw. Lizenz: CC BY 2.0

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Lebenslanges Lernen – heute unerlässlich

Im Zeitalter der Wissensgesellschaft gehört lebenslanges Lernen zu den wesentlichen Voraussetzungen, um mit dem rasanten technischen Fortschritt mithalten zu können. Anders als in früheren Zeiten ist die strenge Trennung zwischen Ausbildungszeiten und Berufsleben inzwischen längst entfallen. Die Qualifizierung hört mit dem Erwerb eines Gesellenbriefs oder Hochschulzeugnisses nicht auf, sondern geht bis zum Ruhestand weiter. Die Unternehmen sind dabei selbst gefordert, die kontinuierliche Weiterbildung ihrer Mitarbeiter zu fördern und zu unterstützen. Wer auf Weiterbildung im Betrieb verzichtet, hat im harten Wettbewerb schnell das Nachsehen.

Kleine und mittlere Unternehmen mit Nachholbedarf

Schon jetzt engagieren sich fast drei Viertel der Unternehmen in der Weiterbildung. Am höchsten ist der Weiterbildungsanteil mit über 90 Prozent naturgemäß bei größeren Betrieben. Kleine und mittlere Unternehmen haben dagegen noch Nachholbedarf. Die Bandbreite der Weiterbildungsangebote ist groß. Sie reicht von Lehr- und Informationsveranstaltungen über arbeitsplatzbezogene Weiterbildung, Job Rotation und Austauschprogramme bis hin zu Qualitätszirkeln und selbstgesteuertem Lernen. Weitere aktuelle Trends und Maßnahmen zur Mitarbeiterqualifizierung finden Sie hier.

Weiterbildungs-Management

Gemäß dem Statistischem Bundesamt haben im Jahr 2013 insgesamt über 7,1 Mio. Erwerbstätige in Deutschland solche Weiterbildungs-Maßnahmen genutzt. In den nächsten Jahren dürfte die Zahl noch größer werden. Doch Weiterbildung im Unternehmen will richtig geplant sein. Sie ist Teil der systematischen Personalentwicklung im Rahmen des Personalmanagements. Dabei geht es sicher nicht darum, Maßnahmen quasi mit der Gießkanne über Mitarbeiter auszuschütten. Gerade in der Weiterbildung ist es wichtig, die individuellen Fähigkeiten, Kompetenzen und Bedürfnisse zu berücksichtigen. Nur so ist eine Qualifizierung mit Mehrwert möglich, die die Mitarbeiter auch dauerhaft an das Unternehmen bindet.

Gerade kleine und mittlere Unternehmen haben dabei das Problem, dass sie oft nicht über die erforderlichen Ressourcen im Personalbereich verfügen, um hier effizient handeln zu können. Doch es gibt inzwischen intelligente Software-Tools, die die systematische Planung und Umsetzung von Weiterbildung im Unternehmen unterstützen. Mit Management-Tools, wie beispielsweise der Software von umantis, können Sie auch bei begrenzten Kapazitäten ein wirkungsvolles Weiterbildungs-Management in Ihrem Unternehmen verwirklichen.

So ist es unter Anderem möglich, Weiterbildungs-Bedarfsanalysen durchzuführen, diesbezügliche Mitarbeitergespräche zu unterstützen und entsprechende Maßnahmen zu organisieren und durchzuführen. Weiterbildung-Tools können ein nützliches Werkzeug sein, um insbesondere mittelständischen Unternehmen bei der fortlaufenden Mitarbeiter-Qualifizierung unter die Arme zu greifen und auch bei vielen Angestellten den Überblick zu behalten.

Der Autor Peter Kleis ist studierter Betriebswirtschaftler und seit 2012 bei der Haufe-Gruppe in den Bereichen Human Resources und Management beschäftigt.

 

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