f(e)s - Intuition und Gedankenfehler von Claus-Dieter Piontke

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Über den Vortrag

Der Vortrag „f(e)s - Intuition und Gedankenfehler“ von Claus-Dieter Piontke ist Bestandteil des Kurses „Führen (f), entscheiden (e), steuern (s)“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Intuition - Das Unbewusste
  • Unsere Datenverarbeitung und Voraussetzungen für Intuition
  • Entscheidungen: Das unbewusste und das bewusste System
  • Gedankenfehler: Gedächtnis
  • Heuristiken und Übersicht Gedankenfehler
  • - Überbetonung von Erfahrungswissen
  • - Zu starke Verdichtung von Informationen
  • - Mentale Kontoführung
  • - Bestätigungsfehler
  • - Rückschaufehler
  • - Negativverzerrungen
  • - Verankerungsheuristik
  • - Framing Effekt
  • - Fragenersetzung
  • Die richtige Entscheidung

Quiz zum Vortrag

  1. Ein Bereich der menschlichen Psyche, der dem Bewusstsein nicht direkt zugänglich ist
  2. Ein Bereich des Bewusstseins, den man nicht ergründen kann
  3. Es liegt dem Bewusstsein zugrunde
  4. Es beeinflusst das Bewusstsein
  1. Intuition entwickelt sich im Laufe der Zeit aus allen gemachten Erfahrungen.
  2. Intuition kommt aus unserem Bewusstsein und verändert sich mit der Zeit.
  3. Intuition ist angeboren und kann nicht erlernt werden.
  4. Intuition ist bei jedem Menschen anders ausgeprägt.
  1. Es prüft die Relevanz von Informationen und Emotionen.
  2. Von dort aus werden Informationen und Emotionen ins Langzeitgedächtnis übertragen.
  3. Es besitzt eine große Speicherkapazität.
  4. Es speichert sowohl Informationen als auch Emotionen.
  5. Es speichert ungefähr zehn Informationseinheiten.
  1. Unser Unbewusstes bietet uns schnelle Lösungen und Ergebnisse an, ohne sie vollständig überprüft zu haben. Unser Bewusstsein übernimmt die Entscheidungsfindung bei Müdigkeit und Überlastung, Unachtsamkeit oder wenn es ganz schnell gehen muss, ohne sie zu prüfen.
  2. Das Unbewusste nutzt Heuristische Verfahren, d. h. es muss mit wenig Informationen in meist sehr begrenzter Zeit hinreichend genaue Lösungen finden, die dann häufig nicht mehr vom Bewusstsein auf Korrektheit überprüft werden.
  3. Gedankenfehler können ein Ergebnis beschränkter Wahrnehmung sein.
  4. Gedankenfehler entstehen, wenn man zu lange über etwas nachdenkt.
  1. Sie sind ein Hinweis auf fehlende Offenheit für Alternativen.
  2. Sie können ein Anzeichen für Angst vor Veränderungen sein.
  3. Sie zeigen auf, dass man sich nicht ausführlich mit allen relevanten Informationen für die Entscheidungsfindung auseinandergesetzt hat.
  4. Sie haben keine tiefgreifende Bedeutung, vorausgesetzt man entscheidet beim nächsten Mal anders.
  5. Wenn man mehrmals hintereinander denselben Fehler macht, nennt man das Bestätigungsfehler.
  1. Nein, denn selbst unter Einsatz von Entscheidungsmodellen werden unsere Entscheidungen beeinflusst von unseren Werten und Glaubenssätzen, unseren temporären Gefühlen und Motiven.
  2. Nein, denn jeder Mensch entscheidet vor allem aufgrund seiner Erfahrungen, die sich logischerweise voneinander unterscheiden.
  3. Ja, wenn man sich an Entscheidungsmodellen orientiert, die durch ihre Sachlichkeit logischerweise zu einer richtigen Entscheidung führen.
  4. Ja, denn unterschiedliche Entscheider werden beim Einsatz des selben Entscheidungsmodells zu der gleichen Entscheidung gelangen.

Dozent des Vortrages f(e)s - Intuition und Gedankenfehler

 Claus-Dieter Piontke

Claus-Dieter Piontke

Claus-Dieter Piontke ist Diplom-Betriebswirt, Business-Coach, Hochschulcoach sowie Berater und Managemententwickler. Er besitzt mehr als 10 Jahre leitende Führungserfahrung aus Industrie und Dienstleistung, sowie im Bereich Coaching und Training. Er sagt über sich: "Auszeichnen tut mich dabei die Fähigkeit, nie das Ganze aus dem Blickwinkel zu verlieren und fortdauernd das Bewusstsein zu haben für die Menschen, die die Handelnden sind und stets hinter allen Dingen stehen."

Kundenrezensionen

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

... unserem Unbewussten ohne Nachdenken ins Bewusstsein. Das Unbewusste ist ein großer Speicher, dessen Daten über die fünf Sinne wahrgenommen und ...

... die Ohren: 0,1 Millionen bits/s. Der Geruch: 0,001 bits/s. Geschmack: Gesamt: > 11 Millionen ...

... - verarbeitet beim Lesen eines Satzes ca. 45 bits/s. Beim Rechnen etwa 12 bits/s. ...

... Verstehen und Interpretieren von Emotionen ...

... I) arbeitet automatisch und schnell, weitgehend mühelos, ohne willentliche Steuerung. Das Bewusste (System II): Glaubt von sich, im Zentrum zu ...

... Chunk = komplexes Assoziationsgebilde. Langzeitgedächtnis: Große Kapazität, speichert Informationen und Emotionen ...

... offensichtlich wichtigen Details. Nur das „Grobe, die generelle Linie" merken. Selektive Wahrnehmung ...

... kann auch zu Fehlern führen und verleiten. Wer die Gefahren kennt, kann viele davon vermeiden ...

... 2. Zu starke Verdichtung von Informationen. 3. Mentale Kontoführung. 4. Bestätigungsfehler. 5. Rückschaufehler ...

... Strategien werden wieder angewandt. Vorgehen: Beteiligung von Personen unterschiedlicher Fachbereiche (Erfahrungen)

... Entscheidungen (entscheidungsreife Vorlagen) erfolgen häufig aufgrund verdichteter Daten. Zu geringe Verdichtung bindet Zeit und ...

... Aufwänden und Erträgen. Beispiel: a) Kauf einer Eintrittskarte für 100 € im Vorverkauf. An der Konzertkasse stellt man fest, dass die Karte verloren ist. ...

... Das ist vielen zu teuer. Variante b): Auf der Haben-Seite mit dem Genuss werden 1.100 € für die Karte gegengebucht. Der Geldverlust wird auf einem anderen mentalen Konto ...

... Erwartungen erfüllen, werden tendenziell stärker gewichtet, als gegenteilige Informationen. Vorkehrungen: „Welches Interesse habe ich (in meiner Persönlichkeit ...

... etwas Ähnliches ohnehin erwartet zu haben. Bisherige Irrtümer werden nicht erkannt, bisheriges Handeln (und gegenwärtiges/geplantes Handeln) nicht hinreichend auf die „neuen“ Erkenntnisse ...

... Aufmerksamkeit und ein höheres Gewicht als positiven Informationen. Schon wenige negative Informationen können das Gesamtbild unverhältnismäßig negativ ...

... Der Ankerwert (Ausgangswert) beeinflusst als Startpunkt den Zielwert. Die analytische Zielwertbestimmung wird oftmals vorzeitig abgebrochen. ...

... Formulierungen einer Informationen (gleicher Inhalt) beeinflusst deren Bewertung. Unterschiedliche Formulierungen für Gewinne/Verluste beeinflussen Entscheidung. ...

... Maßnahme D: Wahrscheinlichkeit 1/3, dass niemand stirbt, von 2/3, dass 600 Personen sterben. Situation 1: 72 % wählen Maßnahme A, 28 % Maßnahme B. Situation 2: 22 % sind für Maßnahme C, ...

... Ihre Lösungen bedürfen erheblicher Anstrengungen. Die Frage detailliert zu durchdenken ist/scheint eine völlige Überforderung zu sein. ...

... einzelne Bestandteile und Prüfung, ob diese wirklich berücksichtigt und beantwortet worden sind...

... um eine bedrohte Art zu retten? 1b) HF: Wie sehr berührt es mich, wenn ich an sterbende Delfine denke? 2a) ZF: Wie zufrieden sind Sie gegenwärtig mit Ihrem Leben? 2b) HF: Wie ist gerade ...

... Wahrnehmung, unseren Emotionen, unseren Motiven, unseren Werten und Glaubenssätzen ...

... Andere Menschen treffen andere Entscheidungen. Der Mensch ist und bleibt ein ...