Autoimmune Lebererkrankungen von PD Dr. Michael Hocke

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Autoimmune Lebererkrankungen“ von PD Dr. Michael Hocke ist Bestandteil des Kurses „Gastroenterologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Autoimmunhepatitis
  • Therapie
  • Primär sklerosierende Cholangitis (PSC)
  • Therapie
  • Fallbeispiel

Quiz zum Vortrag

  1. In der Regel liegt eine Hypergammaglobulinämie vor.
  2. Die Höhe des Antikörpertiters ist ein guter Indikator für die Krankheitsaktivität.
  3. Der Laborbefund zeigt massiv erhöhte Cholestaseparameter.
  4. ANA (Antinukleäre Antikörper) sind hochspezifisch für die Leber.
  5. Die Differenzierung verschiedener Subtypen anhand der Autoantikörper trägt wesentlich zur Therapieplanung bei.
  1. Es sind vor allem Männer betroffen.
  2. Virusmarker sind negativ, typische Autoantikörper jedoch fast immer nachweisbar.
  3. Histologisch zeigt sich eine periportale Hepatitis.
  4. Transaminasen sind kontinuierlich erhöht.
  5. Etwa ein Viertel der Erkrankungen ist schleichend aktiv.
  1. Trotz immunsuppressiver Therapieoptionen liegt die 10-Jahresüberlebensrate bei nur etwa 60%.
  2. Die Therapie ist oft sehr langwierig.
  3. Es kommen Kortikosteroide sowie Azathioprin zum Einsatz.
  4. Bei zusätzlich bestehender primär sklerosierender Cholangitis ist die Anwendung von Ursodesoxycholsäure ratsam.
  5. Bei Progrdienz der Erkrankung muss rechtzeitig an die Möglichkeit einer Lebertransplantation gedacht werden.
  1. Glutensensitive Enteropathie
  2. Colitis ulceros
  3. Lupus erythematodes
  4. Morbus Crohn
  5. Morbus Basedow
  1. ALAT
  2. IgM
  3. AMA-M2
  4. Bilirubin
  5. Gamma-GT
  1. AST
  2. ALT
  3. Gamma-GT
  4. AP
  5. Bilirubin
  1. Ursodesoxycholsäure.
  2. Colestyramin.
  3. Azathiprin.
  4. Prednisolon.
  5. Adefovir.
  1. Es handelt sich um das zirrhotische Spätstadium einer chronischen eitrig-destruierenden Cholangitis.
  2. Die Erkrankung spricht nicht auf Immunsuppressiva an.
  3. Die Krankheit manifestiert sich meist nach dem 40. Lebensjahr und betrifft überwiegend Frauen.
  4. Bei der PBC findet sich lediglich der Antimitochondriale Antikörper (AMA).
  5. Zu den assoziierten Erkrankungen zählt vor allem das Sjögren-Syndrom.
  1. Prednisolon
  2. Cholestyramin
  3. Bisphosphonate
  4. Ursodesoxycholsäure
  5. Vitamin D
  1. Alle Antworten sind zutreffend.
  2. Männer sind häufiger betroffen, meist noch vor dem 50. Lebensjahr.
  3. Es besteht eine enge Assoziation zu Autoimmunerkrankungen, insbesondere der Colitis ulcerosa.
  4. Die PSC stellt eine Präkanzerose für das Cholangiozelluläre Karzinom (CCC) dar.
  5. Die PSC ist eine sklerosierende chronische Entzündung.
  1. Koloskopie
  2. EKG
  3. Sonographie der Schilddrüse
  4. Ösophagogastroduodenoskopie
  5. H2-Laktose-Atemtest
  1. pANCA
  2. ANA
  3. SMA
  4. IgM
  5. LKM 1
  1. Patienten mit einer primär sklerosierenden Cholangitis
  2. Patienten mit einer Autoimmunhepatitis
  3. Patienten mit einer primär biliären Zirrhose
  4. Patienten mit Morbus Crohn
  5. Patienten mir chronischer Cholelithiasis

Dozent des Vortrages Autoimmune Lebererkrankungen

PD Dr. Michael Hocke

PD Dr. Michael Hocke

PD Dr. med.habil. Michael Hocke studierte von 1988 bis 1994 in Jena Medizin und spezialisierte sich auf dem Gebiet der Gastroenterologie (Magen-Darm-Erkrankungen). Von 2004 an bis 2008 leitete der promovierte Mediziner in Jena die Internistische und Chirugische Endoskopie. Er ist Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II im Klinikum Meiningen und war viele Jahre Sekretär der Gesellschaft für Innere Medizin Thüringens.

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