Aktuelle Strategien der Sepsistherapie von Univ.-Prof. Dr. med. Rolf Rossaint

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Aktuelle Strategien der Sepsistherapie“ von Univ.-Prof. Dr. med. Rolf Rossaint ist Bestandteil des Kurses „Grundlagen der Anästhesiologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Einführung
  • Epidemiologie
  • Sepsis-Pathologie
  • Medikamente
  • Guidelines
  • VISEP

Quiz zum Vortrag

  1. paCO2 < 35mmHg
  2. Herzfrequenz über 90/min
  3. Körpertemperatur <36°C
  4. >10% unreife Leukozyten
  5. Leukozytenzahlen < 4000/mm3
  1. Der septische Schock ist definiert als ein SIRS mit Sepsis-induzierter Hypotension.
  2. Eine schwere Sepsis ist eine Sepsis mit Organdysfunktion, Hypoperfusion und Hypotension.
  3. Eine Sepsis-induzierte Hypotension ist definiert als systolischer Blutdruck unter 90 mmHg oder ein Blutdruckabfall von mehr als 40 mmHg ohne anderen Grund für eine Hypotension.
  4. Eine Katecholamingabe kann zum Fehlen der Hypotension führen.
  5. Die schwere Sespsis kann zum septischen Schock führen.
  1. Insgesamt versterben 80% der Sepsis-Patienten in den folgenden drei Monaten.
  2. Je mehr schwere Sepsis-Patienten ein Krankenhaus behandelt, desto niedriger ist die Mortalität.
  3. Sepsis ist die Pathologie, die am dritt häufigsten zum Tod führt.
  4. Circa 54 % der Patienten mit schwerer Sepsis oder septischem Schock versterben auf der ITS oder im Krankenhaus.
  5. Die Herzinsuffizienz ist die Pathologie, die in Deutschland am häufigsten zum Tod führt.
  1. Endotoxin-LPS-Bildung
  2. Mikrovaskuläre Thromben
  3. Gewebshypoxie
  4. Apoptose
  5. Kapillar Leck
  1. Bewusstseinseintrübung bzw. Verwirrtheit
  2. Blutdruckanstieg
  3. CRP Erhöhung
  4. Fieber
  5. Dyspnoe
  1. Polyurie > 0,5 ml/kg/h
  2. D-Dimer Erhöhung
  3. Tachypnoe mit PaO2/FiO2 <300
  4. Hypotension
  5. Laktaterhöhung
  1. C5a
  2. C3a
  3. C4a
  4. Histamin
  5. C4
  1. Vasodilatation
  2. Hyperkoagulopathie
  3. Neutrophilen Dysfunktion
  4. Produktion von proinflammatorischen Zytokinen
  5. Septische Kardiomyopathie
  1. Händedesinfektion
  2. Verstärkte Antibiotikatherapie
  3. Verminderter Personalwechsel auf den Stationen
  4. Lüften
  5. Desinfektion von Waschbecken
  1. Schwere Sepsis
  2. SIRS
  3. leichte Sepsis
  4. septischer Schock
  5. Inflammation
  1. Mikrobiologischer oder klinischer Nachweis oder Verdacht auf eine Infektion
  2. Mikrobiologischer Nachweis einer nosokomialen Infektion
  3. Organversagen von mindestens drei Organsystemen
  4. Mindestens ein Organversagen
  5. Systolischer Blutdruck unter 90 mmHg
  1. Mittlerer arterieller Druck unter 70 mmHg oder systolischer Blutdruck unter 90 mmHg trotz Volumentherapie
  2. Mittlerer arterieller Druck unter 90 mmHg oder systolischer Blutdruck unter 70 mmHg trotz Volumentherapie
  3. Diastolischer arterieller Blutdruck unter 90 mmHg trotz Volumentherapie
  4. Keine Antwort trifft zu
  5. Mittlerer arterieller Druck unter 100 mmHg
  1. Bei einem mittleren arteriellen Druck < 65mmHg sollten Vasopressoren eingesetzt werden.
  2. Bei einer zentralvenösen Sauerstoffsättigung < 80% sollten Dobutamine eingesetzt werden.
  3. Bei einer zentralvenösen Sauerstoffsättigung < 70% sollte HES eingesetzt werden.
  4. Bei einem zentralvenösen Druck < 12-16 mmHg sollte die Volumentherapie fortgesetzt werden.
  5. Keine Aussage trifft zu.
  1. Die antibiotische Therapie sollte binnen wenigen Stunden nach der Diagnose begonnen werden.
  2. Alle fünf Tage sollte die antibiotische Therapie überdacht und angepasst werden.
  3. Das Antibiotikum muss mindestens 14 Tage i.v. gegeben werden, da sonst Resistenzen entstehen,
  4. Alle Antworten treffen zu.
  5. Es wird das Prinzip der Eskalationstherapie angewendet.
  1. 5-7 Tage
  2. 9-11 Tage
  3. 14 Tage
  4. 1-2 Tage
  5. 2-3 Tage
  1. CRP Messung
  2. Laktat Messung
  3. Blutkultur vor Antibiotikumgabe abnehmen
  4. Breitspektrum Antibiotikum Gabe
  5. Flüssigkeitszufuhr: 30 ml/kg Kristalloid
  1. Laktat < 5mmol/l
  2. Mittlerer arterieller Druck über 65 mmHg
  3. Zentralvenöser Druck zwischen 4 und 12 mmHg
  4. Zentralvenöse Sauerstoffsättigung über 70 %
  5. Hb > 10 g/dl
  1. Beta-Laktam- und Makrolid-Kombination
  2. Aminoglykosid und Beta-Laktam-Kombination
  3. Fluorchinolon und Aminoglykosid-Kombination
  4. Makrolid-Antibiotika
  5. Beta-Laktam-Antibiotika
  1. Niereninsuffizienz
  2. Leberinsuffizienz
  3. Hypotension
  4. Kardiomyopathie
  5. Rhabdomyolyse

Dozent des Vortrages Aktuelle Strategien der Sepsistherapie

Univ.-Prof. Dr. med. Rolf Rossaint

Univ.-Prof. Dr. med. Rolf Rossaint

Prof. Dr. med. Rolf Rossaint arbeitet in der Klinik für Anästhesiologie am Universitätsklinikum RWTH in Aachen.

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