Intoxikationen - Diagnostik und Ersttherapie von Hans-Peter Daniel

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Intoxikationen - Diagnostik und Ersttherapie“ von Hans-Peter Daniel ist Bestandteil des Kurses „Grundlagen-Kurs für Notfallmedizin“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Einführung
  • Allgemeine Grundsätze
  • Umgang mit der eigentlichen Noxe
  • Hilfestellung und Giftelimination bei Ingestion
  • Die Tox-Box
  • Blausäure
  • Brandgase
  • Alkylphosphate
  • Paracetamol
  • Kohlenmonoxid
  • Benzodiazepine
  • Antidepressiva

Quiz zum Vortrag

  1. Lebens- und Genussmittel
  2. Arzneimittel
  3. Drogen
  4. Pestizide
  5. Pflanzen, Tiere, Pilze
  1. Körpergewicht des Patienten
  2. Vergiftungsmenge
  3. Alter des Patienten
  4. Vergiftungszeitpunkt
  5. Körpergröße des Patienten
  1. Thoraxdrainage
  2. Elementarhilfe
  3. Antidot-Therapie
  4. Giftentfernung
  5. Asservierung
  1. Angehörige informieren
  2. Sicherung der Atemwege
  3. Rhythmusüberwachung und -stabilisierung
  4. Kreislaufüberwachung und -stabilisierung
  5. peripher-venösen Zugang legen
  1. forcierte Diurese
  2. Auslösen von Erbrechen und Magenspülung bei oraler Giftaufnahme
  3. Entfernen des Patienten aus dem Gefahrenbereich bei inhalatorischer Giftaufnahme
  4. Abwaschen der Haut bei kutaner Giftaufnahme
  5. Augenspülung bei Giftaufnahme über die Augen
  1. Aquaeduktoplastie
  2. forcierte Diurese
  3. Hämodialyse
  4. Hämoperfusion
  5. Plasmapherese
  1. 80g
  2. 200ml
  3. 25g
  4. 180g
  5. 500g
  1. Hauptsächlich tritt eine Vergiftung mit Blausäure nach dem Verzehr von Giftpilzen auf.
  2. Die letale Dosis beträgt 1-4mg/kg KG.
  3. Bei Inhalation nimmt man einen typischen Bittermandelgeruch wahr.
  4. Bei Inhalation einer subletalen Dosis kommt es zu Blutdruckabfall und Bewusstseinstrübungen.
  5. Bei Aufnahme einer letalen Dosis tritt der Tod innerhalb weniger Minuten ein.
  1. Die Antidotdosis bei Kindern ist deutlich höher und beträgt anfänglich 12mg.
  2. Symptome einer Intoxikation sind u.a. Bradykardie und Hypersalivation.
  3. Die Antidot-Therapie erfolgt mit Hilfe von Atropin.
  4. Die Antidotgabe erfolgt bei Erwachsenen repetitiv alle 2 bis 5 Minuten, bis sich die Vitalparamter stabilisiert haben.
  5. Die Antidotdosis bei Erwachsenen beträgt anfänglich 5mg.
  1. Etwa 12h nach einer Intoxikation mit Paracetamol kommt es zu einer kurzfristigen Besserung des Allgemeinbefindens.
  2. Es entfaltet bei Kindern seine toxische Wirkung bereits ab 125mg/kg KG.
  3. Die letale Dosis für Erwachsene beträgt als Einzeldosis zwischen 15g und 25g.
  4. Bei schweren Paracetamolvergiftungen kommt es innerhalb der ersten Stunde zu unspezifischen Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen oder Schwitzen.
  5. Paracetamolvergiftungen können schwere Leberschädigungen zur Folge haben.
  1. Beträgt der COHb 34%, treten beim Patienten Sehstörungen auf.
  2. Beträgt der COHb 15%, tritt beim Patienten Bewusstlosigkeit auf.
  3. Beträgt der COHb 62%, treten beim Patienten Kopfschmerzen auf.
  4. Beträgt der COHb 55%, treten beim Patienten Übelkeit und Erbrechen auf.
  5. Beträgt der COHb 45%, tritt beim Patienten Müdigkeit auf.
  1. Antihelminthika
  2. Sedativa
  3. Neuroleptika
  4. Betablocker
  5. Analgetika
  1. Der Patient bedarf keiner intensivmedizinischen Überwachung.
  2. Eine Dosis ab 1g kann bei Erwachsenen bereits zum Tod führen.
  3. Es kommt zu Bewusstseinstrübung und Atemdepression.
  4. Es treten auch kardiale Symptome wie Hypotonie und Bradykardien auf.
  5. Treten Herzrhythmusstörungen auf, ist die Gabe von Natriumhydrogencarbonat angezeigt.
  1. Domperidon
  2. Trimipramin
  3. Doxepin
  4. Maprotilin
  5. Imipramin

Dozent des Vortrages Intoxikationen - Diagnostik und Ersttherapie

 Hans-Peter Daniel

Hans-Peter Daniel

Hans-Peter Daniel ist in der Abteilung für Anästhesiologie im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg tätig.

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