Harninkontinenz von Dr. med. Bernhard Uhl

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Harninkontinenz “ von Dr. med. Bernhard Uhl ist Bestandteil des Kurses „Geburtshilfe Repetitorium “. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Diagnostik der Harninkontinenz
  • Therapie der Belastungsinkontinenz
  • Konservative Therapieansätze
  • Medikamentöse Theraie
  • Östrogene
  • Operative Therapieansätze bei Belastungsinkontinenz
  • Fazit zu OP-Methoden

Quiz zum Vortrag

  1. Zur Basisdiagnostik gehört ein Chlamydienscreening, sowie eine Restharn-Sono und Miktionsprotokolle.
  2. Ein Restharn von 140 Millilitern stellt eine dringliche Indikation für Harninkontinenz-Operationen dar.
  3. Eine vernünftige Auswertung von Miktionsprotokollen kann nur bei täglicher, sorgfältiger und ausführlicher Führung derselben erfolgen.
  4. Ein Therapieversuch mit Parasympatholytika bei V.a. auf eine Urge-Inkontinenz ist diagnostisch verwertbar und sollte früh durchgeführt werden.
  5. Das Füllvolumen der Blase wird durch die Urinkonzentration von Kreatinin, sowie dessen Plasmakonzentration abgeschätzt.
  1. Bei Blasenvolumina > 700 Milliliter
  2. Mikrohämaturie
  3. Makrohämaturie
  4. Restharnbildung von 107 Millilitern
  5. Präoperativ
  1. Gewichtsreduktion 15-20%
  2. Beckenbodenmuskulatur trainieren
  3. Elektrostimulation durch vaginale Elektroden
  4. Vibrationstherapie
  5. Biofeedback in Verbindung mit Vaginalkonen
  1. Duloxetin
  2. Quetiapin
  3. Rifampicin
  4. Doxorubicin
  5. Venlafaxin
  1. Pathologische Frakturen bei Osteoporose
  2. Anstieg der periurethralen Perfusion
  3. Zunahme des urethralen Verschlussdruckes
  4. steigendes Harninkontienzrisiko bei system. Therapie
  5. Juckreiz (system. und lokale Therapie)
  1. Pulsationzystozele (Vorderer Deszensus)
  2. Ablehnung von Fremdmaterial
  3. Sehr junge Patientin
  4. Trichterbildung an der Cervix vesicae
  5. Starre Urethra
  1. Bei einer hypotonen Urethra ist die Minischlinge der TVT vorzuziehen.
  2. Ziel ist immer eine Restitutio der Urethraintegrität
  3. Bei einer Kolposuspension nach Burch wird die Scheide am Übergang von Blase zu Urethra stabilisiert.
  4. Die TOT birgt ein relativ hohes Dyspareunie-, sowie Arrosionsrisiko.
  5. Die Transurethrale Injektionstherapie konnte sich bisher nicht als 1st-Line-Therapie durchsetzen.

Dozent des Vortrages Harninkontinenz

Dr. med.  Bernhard  Uhl

Dr. med. Bernhard Uhl

Dr. med. Bernhard Uhl ist seit 2003 Chefarzt der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am St. Vinzenz-Hospital in Dinslaken. Seine Schwerpunkte beruhen auf der speziellen Gynäkologischen Onkologie und der speziellen Geburtshilfe und Perinatalmedizin.

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