Archiv - Wachstum und Entwicklung + Wachstumsstörungen + Vorgeburtliche Störungen von PD Dr. med. Michael Zemlin

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Über den Vortrag

Der Vortrag „Archiv - Wachstum und Entwicklung + Wachstumsstörungen + Vorgeburtliche Störungen“ von PD Dr. med. Michael Zemlin ist Bestandteil des Kurses „Archiv - Pädiatrie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Herz-Kreislaufsystem - Atmungsorgane / Wasserhaushalt / Verdauung
  • Minderwuchs / Hochwuchs
  • Gedeihstörungen / Untergewicht / Adipositas
  • Vorgeburtliche Störungen / Embryo- und Fetophatien
  • Strahlenschäden / Stoffwechselstörugen /Mütterl. Diabetes mellitus

Quiz zum Vortrag

  1. Die Herzfrequenz eines Neugeborenen sollte 140/min betragen.
  2. Bei der Nasenatmung sind Trinken und Atmen simultan möglich.
  3. Bei Choanalatresie kommt es zu Sauerstoffmangel.
  4. Der systolische Druck sollte bei einem Neugeborenen bei 120 mmHg liegen, während er bei einem 15-Jährigen bei 70 mmHg liegen sollte
  5. Die Herzfrequenz eines 15-Jährigen sollte 140/min betragen.
  1. Ein Neugeborenes trinkt ab dem ersten Tag, da bereits in der Schwangerschaft die Milchproduktion beginnt.
  2. Mit 2 Monaten setzt sie physiologische Pollakisurie ein.
  3. Eine primäre Enuresis ist durch psychische oder körperliche Störungen wie z.B. Diabetes bedingt.
  4. Ab dem 2. Lebensjahr kann ein Kind seine Miktion selbst kontrollieren.
  1. Liegt die Körperlänge unter der 3. Perzentile, so spricht man von Minderwuchs.
  2. Konstitutioneller Minderwuchs ist nicht pathologisch.
  3. Minderwuchs kann chromosomal oder endokrin bedingt sein und ist dann pathologisch.
  4. Konstitutioneller Minderwuchs ist nicht beeinflussbar und keine Indikation für die Gabe von Wachstumshormonen.
  5. Liegt die Körperlänge unter der 3. Perzentile, so spricht man von Kleinwuchs.
  1. Beim konstitutionellen Minderwuchs ist das Knochenalter verzögert.
  2. Die Wachstumskurve beim konstitutionellen Minderwuchs ist perzentilenkreuzend.
  3. Die Wachstumskurve beim konstitutionellen Minderwuchs ist perzentilengerecht.
  4. Beim konstitutionellen Minderwuchs ist die Pubertät zeitgerecht.
  5. Beim der konstitutionellen Entwicklungsverzögerung ist das Knochenalter verzögert.
  1. Dem Syndrom liegt eine Non-Disjunktion in der Meiose zugrunde.
  2. Es liegt eine Aortenisthmusstenose vor.
  3. Es liegt proportionaler Minderwuchs vor.
  4. Ein Kind mit Turner-Syndrom ist geistig stark retardiert.
  5. Die Häufigkeit beträgt 1:1Mio
  1. Bei den Patienten werden häufig Hyperopie und Epikanthus festgestellt.
  2. Die Intelligenz ist meist unbeeinträchtigt.
  3. Die Patienten haben häufig eine Vierfingerfurche.
  4. Es wird auch als Trisomie-21 bezeichnet, da das einundzwanzigste Chromosom dreifach vorliegt.
  5. Es kommt häufig zu Nichtanlagen, z.B. von Zähnen.
  1. Der Patient leidet an sogenannten Fressattacken und entwickelt deshalb häufig Übergewicht.
  2. Die betroffenen Kinder fallen durch das Phänomen des „Floppy Infant“ auf.
  3. Die Häufigkeit beträgt 1:600
  4. Bei Menschen mit Prader-Willy-Syndrom ist das 25. Chromosom beschädigt.
  1. Hochwuchs durch chromosomale Störungen liegt beim Ullrich-Turner-Syndrom vor.
  2. Bei konstitutionellem Hochwuchs entspricht das Knochenalter dem chronologischen Alter.
  3. Bei konstitutionellem Hochwuchs ist es möglich durch Östrogen- oder Testosterongabe das Wachstum durch den Verschluss der Epiphysenfuge zu hindern.
  4. Hochwuchs durch chromosomale Störungen liegt beim Klinefelter-Syndrom vor.
  5. Bei Sotos-Syndrom und Marfan-Syndrom liegt chromosomal bedingt Hochwuchs vor.
  1. Gedeihstörungen sollten durch die Vorsorgeuntersuchungen auffallen.
  2. Ursachen können Fehlernährung, Schluckstörungen, Malabsorption, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und erhöhter Kalorienverbrauch sein.
  3. Bei Kwashiorkor liegt Eiweißmangel vor.
  4. Die Therapie gestaltet sich abhängig von der Ursache.
  5. Bei Atrophie liegt das Gewicht 15-20% unter der Altersnorm.
  1. Adipöse Kindern bekommen häufig Striae distensae.
  2. Adipositas kann auch hormonell, hypothalamisch oder erblich bedingt sein.
  3. Zur Therapie gehört auch psychologische Beratung.
  4. Bei adipösen Mädchen liegt häufig eine Pubertas tarda vor.
  5. Die Ursache von Adipositas bei Kindern ist in 75% der Fälle alimentär bedingt.
  1. Bei Gametopathie liegt eine Keimzellenschädigung vor.
  2. Bei Schwangerschaftsdiabetes kommt es zur Fetopathie.
  3. Embryo- und Fetopathien werden häufig durch exogene Noxen ausgelöst.
  4. Ein Sechstel der vorgeburtlichen Störungen sind genetisch bedingt.
  5. Im ersten bis zweiten Schwangerschaftsmonat gilt die „Alles-oder-Nichts-Regel“.
  1. Herzfehler
  2. Intrauteriner und postnataler Minderwuchs
  3. Kraniofaziale Dysmorphie.
  4. Geistige Entwicklungsstörung
  5. Makrosomie (auch:„Big baby syndrome“)
  1. Der Gestationsdiabetes erstreckt sich über die gesamte Schwangerschaft.
  2. Bei mütterlichem Gestationsdiabetes können Embryopathien auftreten.
  3. Der mütterliche Diabetes Typ I wird vor allem durch Diät und nur untergeordnet durch Insulingabe therapiert.
  4. Neugeborene von Müttern mit Schwangerschaftsdiabetes müssen aufgrund ihrer erhöhten Insulinproduktion postnatal zusätzlich mit Glucose versorgt werden.
  5. Bei mütterlichem Diabetes Typ I kann es zu Embryopathien wie z.B. Vitium oder caudalem Regressionssyndrom kommen.

Dozent des Vortrages Archiv - Wachstum und Entwicklung + Wachstumsstörungen + Vorgeburtliche Störungen

PD Dr. med. Michael Zemlin

PD Dr. med. Michael Zemlin

PD Dr. Michael Zemlin ist Chefarzt an der Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg.

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