WordPress gehört zu den beliebtesten Content-Management-Systemen weltweit. Die einfache Bedienbarkeit, die Multi-User-Fähigkeit und die große Anzahl an Erweiterungsmöglichkeiten machen den Betrieb einer individuellen Webpräsenz mit WordPress zum Kinderspiel. Seit der Einführung des Systems im Jahr 2003 arbeiten Designer und Entwickler auf der ganzen Welt an neuen Funktionen, einzigartigen Themes und Plugins für eine Vielzahl von Einsatzbereichen. Regelmäßig werden neue Zusatzprogramme in das offizielle Plugin-Verzeichnis aufgenommen, das Sie unter http://wordpress.org/plugins/ finden. Auf Grund der hohen Anzahl an Möglichkeiten fällt es schnell schwer, den Überblick zu behalten. Aus diesem Grund stellen wir die fünf interessantesten Neuzugänge des Jahres vor.
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Bild: “Plugged” von Keoni Cabral. Lizenz: CC BY 2.0


Responsive Photo Gallery

Da immer mehr Nutzer Websites auf mobilen Geräten ansehen, ist es wichtig, darauf zu achten, dass alle Inhalte auf diesen wie gewünscht dargestellt werden. Für Ihre Bildergalerie eignet sich daher das neue Plugin „Responsive Photo Gallery“, das auf dem Bootstrap-Framework beruht und die Bildgröße je nach Bildschirmauflösung anpasst.

Während der Installation fügt das Plugin dem Hauptmenü die Schaltfläche „Responsive Photo Gallery“ hinzu. Um eine neue Galerie zu erstellen, klicken Sie auf diese und anschließend auf „Settings“. Hier stellen Sie beispielsweise ein, in wie vielen Spalten Ihre Bilder angezeigt werden sollen und welchen Hover-Effekt Sie wünschen. Um Ihre Eingaben zu speichern, klicken Sie auf „Save changes“ und klicken in der Menüleiste „Add New Gallery“. Hier erstellen Sie Ihre Galerie in gewohnter Weise.

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Responsive Full Width Background Slider

Mit dem Plugin „Responsive Full Width Background Slider“ erweitern Sie Ihre Website mit einer Hintergrund-Diashow.

Wenn Sie das Plugin installiert haben, finden Sie im Administrationsbereich in der Menüleiste den Eintrag „RFWB-Slider“. Mit Klick darauf öffnet sich das Fenster „Responsive Full Width Background Slider 1.0.1 Setting’s“, in dem Sie zahlreiche Einstellungen für Ihren WordPress-Hintergrund vornehmen können.

Unter „Global Settings“ legen Sie fest, auf welchen Seiten und in welchen Bereichen die Diashow angezeigt werden soll. Sie können die Anzeige der Diashow für einzelne Beiträge auch innerhalb des Beitragseditors deaktivieren.

Bild-02Im Sektor „Appearance Setting’s“ bestimmen Sie unter anderem die Geschwindigkeit der Show und die Anzeigedauer der Bilder.

Bild-03Im Abschnitt „Slides Setting“ laden Sie mit Mausklick auf „Upload“ neue Bilder für die Diashow hoch oder wählen diese aus der Mediathek aus. Wenn die Schaltflächen nicht ausreichen, fügen Sie mit Klick auf „Add Image“ weitere hinzu.

Bild-04Speichern Sie Ihre Eingaben jeweils mit Mausklick auf „Save Settings“. Ihre Diashow ist damit im Frontend sichtbar.

Am unteren Bildrand des Browsers finden Sie zwei Pfeile zum Navigieren und eine rechteckige Schaltfläche. Mit Klick auf diese wird das Beitragsfenster ausgeblendet und der Seitenbesucher kann die Bilder komplett ansehen.

Bild-05Delete Post Revisions In WordPress

WordPress legt für jede Bearbeitung eines Beitrags Revisionen an. Diese werden meistens hinterher nicht gebraucht, blähen aber die Datenbank unnötig auf. Das Plugin „Delete Post Revisions In WordPress“ hilft Ihnen, überflüssige Revisionen mit nur einem Klick zu löschen. Dazu klicken Sie auf „Einstellungen“ und „Delete Post Revisions“. Im sich öffnenden Fenster „Delete Post Revisions In WordPress“ werden die gefundenen Revisionen angezeigt. Mit Klick auf „Proceed“ können Sie diese löschen. Machen Sie jedoch vorher möglichst ein Backup Ihrer Datenbank, falls Sie Revisionen hinterher doch wiederherstellen möchten.

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WP Disable Comments

Auch unerwünschte Kommentare, Pingbacks und Trackbacks füllen die Datenbank unnötig und verlängern damit die Ladezeit der Seite. Mit „WP Disable Comments“ stellen Sie als Administrator ein, welche Aktionen auf Ihrer Website oder in einzelnen Bereichen erlaubt sind.

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Add Link to Copied Text

Mit dem Plugin „Add Link to Copied Text“ schützen Sie den Inhalt Ihrer Website oder Ihres Blogs vor unerwünschtem Kopieren.

Sie können dem Text, den Besucher Ihrer Website kopieren, einen Link mit dem Verweis auf Ihre Website als Quelle hinzufügen, den zu kopierenden Text durch einen anderen ersetzen, beispielsweise „Dieser Text kann nicht kopiert werden“, oder Sie verhindern das Kopieren komplett.

Nach der Installation des Plugins klicken Sie auf „Einstellungen“ und „Add Link“ um das Optionsfenster zu öffnen. Legen Sie hinter „Labe to append:“ fest, welcher Text vor dem Quell-Link erscheinen soll. Weiterhin können Sie bestimmen, ob der Link ein neues Fenster öffnen oder auf den jeweiligen Beitrag oder die Startseite verlinkt werden soll. Hinter „Replace copied text with:“ schreiben Sie einen individuellen Text, der den kopierten Text ersetzen wird. Wenn Sie das Kopieren gänzlich verhindern möchten, aktivieren Sie die Checkbox hinter „Don’t let user copy my content:“.

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Simple Diary for WordPress

Mit dem Plugin „Simple Diary for WordPress“ legen Sie ein einfaches Tagebuch oder einen Event-Kalender an, dem Sie Einträge hinzufügen, deren Anzeigedauer Sie zeitlich begrenzen können.

Nach der Installation des Plugins klicken Sie im Hauptmenü des Administrationsbereiches auf „Einstellungen“ und „Simple Diary“.

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Im sich daraufhin öffnenden Fenster „Diary options“ tragen Sie in das Textfeld hinter „Diary page title“ einen Namen für Ihr Tagebuch und in das Textfeld hinter „Slug“ ein treffendes Wort für einen suchmaschinenfreundlichen Permalink ein, beispielsweise „tagebuch“. Der Eintrag in dieses Feld sollte keine Leerzeichen und Sonderzeichen enthalten. In der Auswahlliste hinter „Upcoming reminders count“ geben sie einen Wert für die Anzahl der Einträge ein, die in einem Widget im Frontend angezeigt werden sollen. Abschließend klicken Sie auf „Änderungen übernehmen“ um Ihre Eingaben zu speichern.

Bild-10Im nächsten Schritt klicken Sie in der Menüleiste auf „Design“, „Widgets“ und auf „Upcoming reminders“. Es öffnet sich ein Aufblendmenü, in dem Sie festlegen, wo die Einträge Ihres Tagebuches erscheinen. Nachdem Sie das festgelegt haben, bestätigen Sie Ihre Auswahl mit Klick auf „Widget hinzufügen“.

Bild-11Anschließend haben Sie die Möglichkeit im selben Fenster im Bereich „Haupt-Seitenleiste“ einen Titel für das Widget festzulegen, die Anzahl der Einträge zu aktualisieren und Bedingungen festzulegen, unter denen das Widget im Frontend zu sehen ist.

Bild-12Nachdem alle Einstellungen vorgenommen worden sind, können Sie beginnen, die ersten Ereignisse in Ihr Tagebuch einzutragen. Dazu klicken Sie im Menü auf die Schaltfläche „Diary“ und „New“. Im sich öffnenden Fenster „Add a reminder“ legen Sie Ihren Eintrag an. Legen Sie im Textfeld mit der Beschriftung „Titel hier eingeben“ eine Bezeichnung für Ihr Event fest und geben Sie anschließend in dieFelder unter „Info about the reminder“ Startdatum und – zeit, Enddatum und – zeit sowie die Location und gegebenenfalls eine Webadresse ein. Klicken Sie zum Schluss auf „Veröffentlichen“.

Bild-13Ihr Tagebuch oder Ihr Eventkalender sind jetzt im Frontend im festgelegten Bereich sichtbar.

Bild-14Viele weitere Informationen zu WordPress finden Sie in unserem Kurs WordPress Tutorial für Einsteiger.



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