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Bild: “Conversation” von Sharon Mollerus. Lizenz: CC BY 2.0


elen Arbeitnehmer graut es vor dem Feedback-Gespräch mit dem Vorgesetzten. Dabei ist dieses eigentlich eine wirklich gute Sache und kein Grund, sich Sorgen zu machen. Wir geben Ihnen 5 Tipps, mit denen beim nächsten Feedback-Gespräch garantiert nichts mehr schiefgehen kann.

Tipp 1: Nehmen Sie das Gespräch ernst

Damit das Feedback-Gespräch ein Erfolg wird, ist eine gründliche Vorbereitung besonders wichtig. Gehen Sie deshalb niemals ohne Vorbereitung in ein solches Gespräch, denn dann wird es sowohl Ihnen, als auch Ihrem Vorgesetzten nicht viel bringen. Unterschätzen Sie die Wichtigkeit des Gespräches nicht, sondern nehmen Sie es unbedingt ernst.

Führen Sie sich dafür die Vorteile eines Feedback-Gesprächs vor Augen. Sie haben die Möglichkeit, sich offen mit Ihrem Vorgesetzten auszutauschen und dabei auch Dinge anzusprechen, die Ihnen nicht so gut gefallen. Sie haben also die Chance, Ihren Arbeitsalltag erheblich zu verbessern. Außerdem erfahren Sie, wie Ihr Chef Ihre Arbeit bewertet und wo er Schwachstellen sieht. Dies gibt Ihnen die Chance, sich weiterzuentwickeln.

Rechtzeitig vor dem Gespräch sollten Sie sich überlegen, welche Punkte Sie unbedingt ansprechen wollen. Nehmen Sie sich die Zeit, über die letzten Monate im Job nachzudenken. Was lief gut? Was ist verbesserungswürdig? Notieren Sie sich die wichtigsten Themen, über die Sie sprechen wollen, damit Sie auch wirklich alles ansprechen können.

Tipp 2: Stellen Sie sich auf Kritik ein

Das Feedback-Gespräch dient unter anderem dazu, Kritik zu äußern. Dies gilt für beide Seiten. Stellen Sie sich deshalb darauf ein, dass Ihr Chef Dinge ansprechen könnte, die ihm weniger gut gefallen.

Seien Sie offen für die Kritik, die Ihr Vorgesetzter äußert. Hören Sie genau zu, was Ihr Chef für verbesserungswürdig hält und überlegen Sie sich, ob er damit Recht haben könnte. In dieser Situation können Sie Ihrem Vorgesetzten zeigen, dass Sie kritikfähig sind und an sich arbeiten können.

Sie sollten es vermeiden, aus einer spontanen Emotion heraus zu handeln und sich gegen die Kritik zu wehren. Bitten Sie stattdessen lieber um ein paar Tage Zeit, damit Sie in Ruhe über die Kritik nachdenken können. In einem weiteren Gespräch zu einem späteren Zeitpunkt können Sie dann möglicherweise noch einmal mit Ihrem Vorgesetzten über seine Anmerkungen sprechen.

Tipp 3: Überlegen Sie sich Kritikpunkte

Auch Sie haben im Feedback-Gespräch die Chance, Kritik zu äußern. Dabei ist allerdings Vorsicht geboten. Formulieren Sie Ihre Kritik stets sachlich und stoßen Sie Ihren Chef nicht vor den Kopf. Am besten ist es, wenn Sie konkrete Problemsituationen ansprechen. Ihr Vorgesetzter hat so die Möglichkeit, sein eigenes Verhalten zu überdenken und in einer ähnlichen Situation zukünftig anders zu handeln.

Machen Sie sich außerdem Gedanken über die Frage, ob Ihnen an Ihrem Arbeitsplatz alles zur Verfügung steht, was Sie benötigen. Auch solche Dinge können im Feedback-Gespräch thematisiert werden und bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihren Chef auf eventuelle Missstände aufmerksam zu machen.

Tipp 4: Evaluieren Sie Ihre Leistungen

Vor dem Gespräch mit dem Vorgesetzten sollten Sie sich Gedanken darüber machen, was Sie konkret in der letzten Zeit geleistet haben. Hierbei sollten Sie den Zeitraum seit dem letzten Feedback-Gespräch betrachten.

Seien Sie selbstkritisch und versuchen Sie Ihre Leistungen möglichst objektiv zu bewerten. Was haben Sie geleistet? Wie sind Sie zu diesen Leistungen gelangt? Haben Sie Ihre Ziele erreicht? In welchen Punkten müssen Sie an sich arbeiten? Über diese Fragen sollten Sie sich auf jeden Fall Gedanken machen, um Ihre Arbeit evaluieren zu können.

Das Feedback-Gespräch ist eine gute Möglichkeit, den eigenen Mehrwert für das Unternehmen deutlich zu machen. Führen Sie Ihrem Chef vor Augen, inwiefern Sie das Unternehmen voran getrieben haben. Ihre Erfolge können ebenfalls als Basis für die nächste Gehaltsverhandlung dienen, um ein höheres Gehalt zu rechtfertigen.

Tipp 5: Denken Sie über Ihre berufliche Zukunft nach

Im Feedback-Gespräch geht es zu einem großen Teil um Ihre beruflichen Perspektiven im Unternehmen.

Was wollen Sie noch erreichen? Wo sehen Sie sich in 5 Jahren? Diese Fragen wird Ihnen Ihr Chef ziemlich sicher stellen. Er möchte erfahren, ob Sie Ihre berufliche Zukunft längerfristig im Unternehmen sehen. Überlegen Sie sich deshalb vor dem Gespräch, was Sie auf diese Fragen antworten wollen. Sie sollten natürlich keine auswendig gelernten Antworten im Gespräch geben, aber eine ungefähre Richtung ist in jedem Fall von Vorteil.

Das Feedback-Gespräch dient auch dazu, Ziele für das kommende Jahr zu formulieren. Diese werden meist gemeinsam im Gespräch mit dem Chef besprochen. Dies ermöglicht es Ihnen und Ihrem Chef, Ihre Leistungen beim nächsten Gespräch an den gesetzten Zielen zu messen.

Zusammenfassung

Mit der richtigen Vorbereitung und dem Bewusstsein darüber, wie wichtig das Feedback-Gespräch ist, kann nicht mehr viel schiefgehen. Bereiten Sie sich darauf vor, kritisiert zu werden und seien Sie kritisch mit sich selbst, wenn es um die Bewertung Ihrer Leistungen geht. Machen Sie sich außerdem Gedanken darüber, was Ihnen im Unternehmen weniger gefällt. Wenn Sie zudem konkrete Vorstellungen hinsichtlich Ihrer beruflichen Zukunft haben, wird das Feedback-Gespräch mit Sicherheit ein Erfolg.

Quellen

Feedback-Gespräch: So bereiten Sie sich richtig vor via Karrierebibel

Sagen Sie dem Chef ruhig die Meinung – aber richtig! via Die Welt

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